<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-23982351</id><updated>2011-07-28T23:22:51.146+02:00</updated><category term='Zensurulla'/><category term='Kinderpornographie'/><category term='Bundesjustizministerium'/><category term='Matthias Güldner'/><category term='Spiegel- Online'/><category term='BMFSFJ'/><category term='Deutsches Kinderhilfswerk'/><category term='Pädophilie'/><category term='Internetsperre'/><category term='Pädophil'/><category term='Ursula von der Leyen'/><category term='Bundesdatenschutzbeauftragter'/><category term='Deutscher Kinderschutzbund'/><category term='Rootkit'/><category term='Telemediengesetz'/><category term='Trojaner'/><category term='Manuela Schwesig'/><category term='Gitta Connemann'/><category term='Bot- Netz'/><category term='rechtsfreier Raum'/><category term='Zypries'/><category term='Interview im Hamburger Abendblatt'/><category term='Internetsperren'/><category term='CDU Ortsverband Sulzbach'/><category term='Zugangserschwerungsgesetz'/><category term='Peter Schaar'/><category term='Horst Köhler'/><category term='Zensursula'/><title type='text'>guedesweiler</title><subtitle type='html'>Dieses Online- Tagebuch erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit der veröffentlichten Texte, sondern ist als subjektive Meinungsdarstellung zu verstehen. Deswegen ist es auch jedem möglich, eigene Kommentare zum Thema einzubringen...
Güdesweiler ist Ortsteil von Oberthal im Saarland!</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://guedesweiler.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23982351/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guedesweiler.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Oberthal online</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00233595127686763697</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_Dkdal2eMLwk/So1PI5Wnq6I/AAAAAAAAAAM/EtteO2SIbwQ/S220/charlie.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>14</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-23982351.post-5484418965277603835</id><published>2009-08-22T10:52:00.008+02:00</published><updated>2009-08-27T14:23:22.546+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Spiegel- Online'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gitta Connemann'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='CDU Ortsverband Sulzbach'/><title type='text'>Wie Zensursula ihrem Namen gerecht wird(?)</title><content type='html'>Die Begriffserklärung des Wortes &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt;Zensur&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt; kann vielschichtig sein, wie &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zensur_(Informationskontrolle)"&gt;Wikipedia&lt;/a&gt; dies beurteilt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;Zensur (censura) ist ein politisches&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt; Verfahren,&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt; um durch Massenmedien&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt; oder im persönlichen Informationsverkehr (etwa per Briefpost) vermittelte Inhalte zu kontrollieren, unerwünschte beziehungsweise Gesetzen zuwiderlaufende Inhalte zu unterdrücken und auf diese Weise dafür zu sorgen, dass nur erwünschte Inhalte veröffentlicht oder ausgetauscht werden.&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Diese knappe, aber treffende Erklärung &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;sollte zur Veranschaulichung genügen. Dass Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen ihren Spitznamen wegen des berüchtigten &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zugangserschwerungsgesetz"&gt;Zugangserschwerungsgesetzes&lt;/a&gt; gegen die Verbreitung von Kinderpornographie erhalten hat, ist nun keine Neuigkeit mehr. Bislang war aber die Namensgebung "Zensursula" ausschließlich auf die Nebenwirkungen der Internetsperren zurückzuführen, die maßgeblicher Bestandteil dieses Zugangserschwerungsgesetzes sind...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein &lt;a href="http://www.spiegel.de/video/video-1017806.html"&gt;Video von Spiegel- Online&lt;/a&gt; zeigt jedoch, dass Zensur auch von ihr bzw. ihrer Parteikollegin Gitta Connemann offensichtlich gerne und zweckdienlich angewendet wird. Die dazugehörige Pressemitteilung findet man &lt;a href="http://www.oberthal-online.de/forum/gitta_connemann.pdf"&gt;hier&lt;/a&gt;. Da ich nun weder Jurist noch Journalist bin, kann ich daraus nicht erkennen, ob und wer zu dieser Veranstaltung eingeladen wurde oder ob generell jeder dieser Veranstaltung beiwohnen kann und darf. Dazu bin ich auf fachkundige Erklärung angewiesen und würde mich freuen, wenn dies doch jemand übernehmen würde, eine Kommentarfunktion ist gegeben...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;Update vom 27.08.2009&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;Im &lt;a href="http://www.ga-online.de/index.php?id=540&amp;amp;did=19473"&gt;Leerer Generalanzeiger &lt;/a&gt;findet sich sowas wie eine Stellungnahme von Gitta Connemann zu dem Zwischenfall mit dem Spiegel- TV Team in der Kindergrippe:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;...Dazu schreibt die Leeranerin, sie habe den Redakteur von "Spiegel-TV" darüber informiert, dass es sich bei dem Termin um keinen öffentlichen Termin handele: "Aus gutem Grund, denn immerhin waren dort Kinder im Krippenalter versammelt, die eines haben: ein Recht an ihrem eigenen Bild. Die Eltern waren seitens der Gemeinde Westoverledingen informiert und hatten zugestimmt, dass Fotos gemacht würden. Diese Fotoaufnahmen erfolgten also mit der erforderlichen Zustimmung der Eltern. Eine filmische Begleitung war nicht erwünscht. Eine Drehgenehmigung durch die Gemeinde Westoverledingen als Hausherrin lag nicht vor."Es sei sicherlich ein Unterschied, ob das Foto eines Kindes im Alter von drei Jahren in der örtlichen Zeitung mit Zustimmung der Eltern abgedruckt werde oder aber schutzlos von einer Vielzahl von Fernsehzuschauern und Internetbesuchern identifiziert werden könne, so die Abgeordnete: "Diskussionsgegenstand in der Angelegenheit ,Besuch von Frau Ministerin von der Leyen? ist deshalb nicht eine vermeintliche Verletzung der Pressefreiheit. Vielmehr geht es hier um den verzweifelten Versuch eines Journalisten, unter Missachtung von Hausrecht und Persönlichkeitsrechten von Kindern ein filmisches Porträt quasi durch die Hintertür zu produzieren."...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;Grundsätzlich relativiert diese Aussage die angenommene Pressefreiheit. Offen bleibt dabei jedoch, weshalb dann überhaupt vorab eine Pressemitteilung herausgegeben wurde? Desweiteren ist unverständlich, wieso in dieser Pressemitteilung nicht klar herausgestellt wurde, dass dieser Termin eine geschlossene Gesellschaft aus geladenen Personen darstellt? Einerseits wird das Einverständnis der Eltern von den dort betreuten Kleinkindern zu Fotoaufnahmen durch Pressevertreter eingeräumt, andererseits soll dies jegliche weiterführende Pressearbeit wie beispielsweise Filmaufnahmen durch ein Team von Spiegel- TV kommentarlos ausschließen. Ich verstehe jetzt gerade nicht mehr, wozu man Pressemitteilungen veröffentlicht und wie Pressefreiheit definiert wird...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Kommentarfunktion" bildet zugleich die Überleitung zu einem weiteren Fall einer anderen Art von Zensur. Wie ich bereits erwähnte, bin ich kein Jurist und man möge mir meine evtentuell laienhafte Auffassung dazu verzeihen. Auf diversen Internetpräsenzen stehen solche Kommentarfunktionen zur Verfügung. Meiner Auffassung nach, sollen diese dem Verfasser von Artikeln eine Möglichkeit bieten, mit den Lesern in Interaktion zu treten bzw. den Lesern eine öffentliche Diskussionsbasis über das behandelte Thema zu bieten. Ist kein Kommentar erwünscht, lässt sich diese Funktion auch deaktivieren. Wie ist es allerdings zu beurteilen, wenn ein Webseiten- Betreiber die Kommentarfunktion zunächst zur Verfügung stellt und nach Eingang verschiedener Kommentare, die ihm nicht gewogen sind, abrupt und kommentarlos deaktiviert und die bis dahin abgegebenen Kommentare ins virtuelle Nirvana verbannt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist es Zufall, dass ausgerechnet Familienministerin Ursula von der Leyen wieder mit von der Partie ist, als der CDU- Ortsverband Sulzbach, die Kommentarfunktion zum Artikel "&lt;a href="http://www.cdu-sulzbach.de/index.php?ka=1&amp;amp;ska=1&amp;amp;idn=107"&gt;Sympathische Frau begeistert Sulzbach&lt;/a&gt;" deaktiviert, nachdem einige Kommentare eine deutlich gegenteilige Meinung zum Auftritt der Ministerin vertreten. Es ist natürlich jedem Betreiber einer Internetpräsenz gestattet und teilweise auch verpflichtend, Inhalte, die gegen geltendes Recht verstoßen oder beleidigend erscheinen, zu entfernen. Im aktuellen Fall konnte ich derartiges nicht feststellen, lediglich wurde heftige Kritik an der Person Ursula von der Leyen geübt und besonders ihre Rhetorik während ihrer Propaganda- Veranstaltung bemängelt. Falls einzelne Kommentare tatsächlich gegen die Netiquette verstoßen haben sollten, hätte es sicher ausgereicht, lediglich diese einzelnen Entgleisungen zu entfernen. Allerdings kommentarlos wurde die Kommentarfunktion zu diesem Artikel abgeschaltet...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Kommentar, der zunächst auch für ca. 1 Tag freigeschaltet war, lautete so:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;Die Lügenkampagne der Ursula von der Leyen&lt;br /&gt;Keine Angst, die Netiquette werde ich wahren und sachlich argumentieren. Das Video aus der Aula in Sulzbach, wo Frau von der Leyen etwa 7 Minuten ihre Internetsperren gegen angebliche Bekämpfung von Kinderpornographie in vollendeter Polemik darbot, geistert durch das "böse" Internet. Obwohl all ihre Scheinargumente ausnahmslos widerlegt sind, hat sie weiterhin eifrig davon Gebrauch gemacht. Natürlich gilt es Kinderpornographie zu bekämpfen, doch die Wahl der Mittel sollte weitsichtig gewählt werden. Die Stopp- Schilder des sog. Zugangserschwerungsgesetzes taugen dazu wenig bis gar nicht, suggerieren aber unkundigen Mitbürgern, diese Frau von der Leyen tut was für missbrauchte Kinder. Das tut sie eben nicht, sondern verdeckt lediglich die schrecklichen Bilddokumente vor der Internetgemeinde. Funktionierende Maßnahmen wurden ihr angeboten, doch sie beharrt auf einer Lösung, die lediglich die Verfassung beschädigt, eine Zensurinfrastruktur etabliert und den Missbrauchsopfern in keiner Weise hilft. Kann es tatsächlich sein, dass Parteikollegen ohne Skrupel diese Machenschaften tolerieren oder ist niemandem im CDU- Ortsverband bislang aufgefallen, dass Frau von der Leyen zumindest in diesem Punkt eine Richtung eingeschlagen hat, die völlig absurd ist. Über den ausnahmslosen Beifall, nachdem sie ihre gefälschten Zahlen und Scheinargumente vorgetragen hatte, war ich mehr als verwundert. Sind denn alle blind und taub bei der CDU oder wollen sie einfach nicht wahr haben, dass diese Frau öffentlich Lügen verbreitet? Eine Stellungnahme wäre wünschenswert...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Dkdal2eMLwk/So_Ec6iLLKI/AAAAAAAAABI/BPjMj0lo5Kg/s1600-h/cdu_sulzbach_kommentar.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5372728881504267426" style="WIDTH: 150px; CURSOR: hand; HEIGHT: 320px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_Dkdal2eMLwk/So_Ec6iLLKI/AAAAAAAAABI/BPjMj0lo5Kg/s320/cdu_sulzbach_kommentar.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Dkdal2eMLwk/So_D5cGNqdI/AAAAAAAAABA/0AAxG0KUvqw/s1600-h/cdu_sulzbach_kommentar2.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5372728272038504914" style="WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 256px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_Dkdal2eMLwk/So_D5cGNqdI/AAAAAAAAABA/0AAxG0KUvqw/s320/cdu_sulzbach_kommentar2.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ob es sich nun dabei auch tatsächlich um Zensur handelt, möchte ich gar nicht genauer analysieren, empfinde es aber ärgerlich, wenn in dieser Form die Meinungsfreiheit beschnitten wird, nur weil man Kritik nicht ertragen kann. Die "sympathische Frau begeistert Sulzbach" also weiterhin ausnahms- und makellos...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/23982351-5484418965277603835?l=guedesweiler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guedesweiler.blogspot.com/feeds/5484418965277603835/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=23982351&amp;postID=5484418965277603835' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23982351/posts/default/5484418965277603835'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23982351/posts/default/5484418965277603835'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guedesweiler.blogspot.com/2009/08/wie-zensursula-ihrem-namen-gerecht-wird.html' title='Wie Zensursula ihrem Namen gerecht wird(?)'/><author><name>Oberthal online</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00233595127686763697</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_Dkdal2eMLwk/So1PI5Wnq6I/AAAAAAAAAAM/EtteO2SIbwQ/S220/charlie.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_Dkdal2eMLwk/So_Ec6iLLKI/AAAAAAAAABI/BPjMj0lo5Kg/s72-c/cdu_sulzbach_kommentar.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-23982351.post-2724671757721404490</id><published>2009-08-18T09:02:00.020+02:00</published><updated>2009-08-25T09:25:16.290+02:00</updated><title type='text'>Das Revier von Cybercop und wie Urpils die Zensursula traf</title><content type='html'>&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Wenn eine Debatte die Regionen deutscher Staatsräson erreicht, kann vieles sehr schnell gehen. Mit Verspätung - die Zahlen sind seit Langem bekannt - hat sich herumgesprochen, dass Rechtsextremisten deutscher Länder auf Internetspeichern aller Herren Länder ihr Unwesen treiben. &lt;span style="font-size:85%;color:#000000;"&gt;Quelle: &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.welt.de/die-welt/debatte/article4335117/Rechts-zieht-immer.html"&gt;&lt;span style="font-size:85%;color:#000000;"&gt;Welt Online&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Dagegen hält Jörg- Olaf Schäfers von &lt;/span&gt;&lt;a href="http://netzpolitik.org/2009/naziwebseiten-glaube-nie-einer-statistik/"&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;netzpolitik.org&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;, dass Statistiken immer so gut sind, wie man sie präsentiert, da ja Herr Clauß sich offenbar genau auf das Zahlenmaterial stützt, dass von &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.jugendschutz.net/pdf/PM_Projektbericht_2008.pdf"&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;jugendschutz.net&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt; veröffentlicht wurde. Da ist die Rede von z.B. 1707 Websites mit rechtsradikalem Hintergrund, mit der Anmerkung „so viele wie nie zuvor“. Man sollte hierzu wissen, dass rechtsradikale Meinungsäußerung nirgends so streng verboten ist wie in Deutschland. In den USA ist dies sogar völlig legal und von dort kommen auch die meisten Onlinepräsenzen, wobei nicht erwähnt wird, ob die recherchierte Zahl sich auf den deutschsprachigen Raum oder das ganze Internet bezieht. Letzteres würde die Sache deutlich relativieren und im Bezug auf die unausweichliche Tatsache, dass das Internet wächst und nicht schrumpft, logisch erscheinen, wenn auch nicht erfreulich. Ganz nebenbei wächst die Weltbevölkerung auch in einem inzwischen bedrohlichem Maß und wenn mal wieder ein Amoklauf an einer Schule Schlagzeilen verbreitet, spielen natürlich zu viele Nerds Killerspiele und sind daran schuld…&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Die braune Propaganda ist hierzulande also gerade so flugs abrufbar, als läge sie auf dem Internetrechner des Nachbarn nebenan.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Hier offenbart Ulrich Clauß seine Unkenntnis von IT- Technik. Hat man ihm nie gesagt, dass netzwerktechnisch örtliche Entfernungen mitnichten relevant sind und der werte Nachbar schon einiges an Know How aufweisen können muss, um auf seinem PC abrufbare Daten bereit stellen zu können. Es sollte schon ein Webserver oder FTP- Server sein, damit man die gewohnte bunte Internetumgebung per Browser erleben kann. Natürlich besitzt Herr Nachbar auch eine eigene Domain, die natürlich per DNS im Internet aufgelöst wird. Sicherlich machbar, aber keineswegs „so flugs“ wie bei Diensteanbietern, selbst weit weg vom Rechner des Herrn Clauß. Aber das ist ein anderes Thema, ein technisches…&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Im Land der unter Strafe gestellten Auschwitz-Lüge ruft das nun all jene auf den Plan, die bislang nicht so recht wussten, wie mit dem Netz und vor allem seinen Fans umzugehen sei. Darunter sind viele, die seit Langem den als "rechtsfrei" erscheinenden Cyberspace misstrauisch beäugen, bislang aber nicht mit Ursula von der Leyens seltsamer Abwehrmethode in Sachen Kinderpornografie etwas zu tun haben wollten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Wen Herr Clauß damit nun meint, ist der Phantasie seiner Leser überlassen. Sollen damit Parteirebellen in der SPD gemeint sein oder die FDP bzw. eine undefinierte Schnittmenge der Grünen- Fraktion?&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Es würde den hier zur Verfügung stehenden Raum sprengen, zu erklären, warum in der Folge der Deutsche Bundestag ein Gesetz zum Sperren von kinderpornografischen Seiten verabschiedete, ein Konsens über Maßnahmen gegen andere - nicht weniger gruslige - Inhalte aber nicht zu erzielen war.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Hier schlägt Herr Clauß eine Brücke, die es nie gegeben hat und es laut Regierung nie geben wird, zumindest bis 4 Stunden nach Verabschiedung des Zugangserschwerungsgesetzes.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Jedenfalls dürfte die Debatte weiter Fahrt aufnehmen, jetzt, wo es um den "Grundkonsens aller Demokraten" - die Abwehr jedweden nazistischen Unrats - geht. Sehr schwer werden es jetzt all jene haben, die mit Verweis auf fragwürdiges Prozedere die Netzsperren als "Zensur" ablehnen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;br /&gt;Offensichtlich ist Herr Clauß der Auffassung, wenn die Netzsperren schon untauglich für Kinderpornographiebekämpfung sind, könnte man sie doch ersatzweise auf Nazi- Propaganda anwenden? Zensur ist nach wie vor abzulehnen, auch wenn Herr Clauß keine Alternative kennt und glaubt, dass dies der Weisheit letzter Schluss sei…&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gehört zu den geschichtlich gewachsenen Besonderheiten dieses Landes, dass ein Konsens über Einschreiten gegen Rechtsextremismus allemal eher auf die Beine zu stellen ist als einer gegen Kinderpornografie. Hoffentlich diesmal verfassungsrechtlich nach allen Regeln der Kunst - und nicht nur einzelthemenbezogen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anmaßend ist die Aussage schon und erweckt den Eindruck, als sei Rechtsextremismus des Deutschen schlimmster Albtraum. Das mag vielleicht für ihn persönlich zutreffen, doch Missbrauchsopfer und deren Eltern gestehe ich durchaus ein anderes primäres Feindbild zu. Auch für Unbetroffene, zu denen ich mich zähle, werden hoffentlich andere Faktoren für die Beurteilung gelten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im folgenden Filmbeitrag wird dann passend zur Gesamtdiskussion, die sich inzwischen deutlich von der Bekämpfung der Kinderpornographie entfernt hat, das abgrundböse Internet als krimineller Sumpf herangezogen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object height="340" width="560"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/K_6QOQvBZ5E&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/K_6QOQvBZ5E&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=K_6QOQvBZ5E&amp;amp;feature=player_embedded"&gt;http://www.youtube.com/watch?v=K_6QOQvBZ5E&amp;amp;feature=player_embedded&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Der größte Tatort der Welt" ist für Rainer Wendt, dem Vorsitzenden der Polizeigewerkschaft, das Internet und nimmt dies zum Anlass, 2000 neue Planstellen zu fordern. "Cyber Cops" sollen es sein, die verdachtsunabhängig im Internet Streife gehen sollen, um Straftaten zu erforschen.&lt;br /&gt;Wie soll man sich das nun vorstellen? In Großraumbüros sitzen 2000 Beamte vor dem Bildschirm und surfen durch das Netz, um virtuelle Falschparker aufzuspüren? Die Vorstellung ist nicht so abwegig, wie man annehmen sollte, denn im Video wird als Beispiel eine Abzocker- Website herangezogen. Dass nun gerade in diesem Fall ein Cybercop herzlich wenig ausrichten kann, ist offensichtlich ohne große Relevanz. Abo- Fallen im Internet sind nicht neu und der geleimte Kunde ist sogar weitgehend durch vorhandene Gesetze geschützt. Man braucht in der Regel nicht einmal auf Zahlungsaufforderungen zu reagieren, deren Ziel lediglich eine raffinierte Drohgebärde darstellt, aber auf sehr wackeligen juristischen Beinchen steht...&lt;br /&gt;Mehr darüber hier: &lt;a href="http://www.ayin.at/firewall/viewtopic.php?f=3&amp;amp;t=418"&gt;http://www.ayin.at/firewall/viewtopic.php?f=3&amp;amp;t=418&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun wechsele ich bewusst in die Offline- Welt und betrachte mir die sog. &lt;a href="http://www.guether.de/kaffeefahrt/"&gt;Kaffeefahrten&lt;/a&gt;. Der Vergleich sollte gerechtfertigt sein, denn die Methodik ist ähnlich. In beiden Fällen könnte man von Trickbetrug sprechen, doch wie sieht es mit der Polizeistreife in der Offline- Welt aus? Auch als Kaffeefahrten getarnte Verkaufsveranstaltungen mit Preisversprechen gibt es nicht erst seit letzter Woche, doch wo ist die Forderung nach mehr Polizeipräsenz bei Kaffeefahrten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und da kommen wieder die rechtsradikalen Internetangebote ins Spiel, deren Existenz nach mehr Medienkompetenz verlangt, um Jugendliche davor schützen zu können. Im Videobeitrag selbst wird schon darauf hingewiesen, dass Cybercops auch hierfür nicht ausreichend sind. Wozu braucht man nun diese Cybercops überhaupt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist schon bemerkenswert, wie sich die Argumentation für eine Personalaufstockung in Form von berufsbedingten Internetsurfern selbst auflöst, wenn man die Aussagen im Videobericht nur lange genug überdenkt...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber im größten Tatort der Welt, dem Internet, wie es uns Lobbyisten und Politiker glauben machen wollen, gibt es bestimmt noch andere kriminelle Energie?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Werden nicht viele Leute mit gefälschten Bankseiten um beträchtliche Geldsummen beraubt? In der Fachsprache redet man von &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Phishing"&gt;Phishing&lt;/a&gt;. Tatsächlich entspricht dies der Wahrheit, erfordert aber viel Unwissenheit der Betroffenen mit dem Umgang mit Emails und Websites, sowie eine gewisse Naivität im Umgang mit ihren persönlichen Daten. In der Offline- Welt gibt es dazu aber auch Pendants. Manipulationen von Geldautomaten bis hin zum lapidaren Taschendiebstahl sind nicht weniger lukrativ. Wo ist die Polizeipräsenz, die hier hilfreich den Opfern zur Seite steht? Eine Forderung danach gibt es nicht, aber im Internet sollen 2000 Cybercops Phishing verhindern? Wie sollen sie das tun...?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man könnte den Spieß auch mal umdrehen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Finanzkrise wurde weder vom Internet noch im Internet ausgelöst. Gierige Bänker und Investmentmanager haben ganze Wirtschaftszweige in den Ruin getrieben. Staat und Bürger müssen die Schuldenlast und die Verantwortung tragen, während inzwischen wieder bekannt wurde, dass die Verursacher längst wieder ihr frevelhaftes Treiben unter den Augen des Gesetzgebers fortsetzen. Wo sind die Stimmen, die nach Zensur in der Finanzwelt rufen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kürzlich sah ich einen Bericht bei &lt;a href="http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2009/panoramahsh100.html"&gt;Panorama&lt;/a&gt;, wo die Regierung den Managern trotz staatlichen Subventionen millionenschwere Boni und Gehälter billigt, die vorher medienwirksam von den gleichen Leuten kritisiert wurden. Wo bleibt in dieser Offline- Welt der Ruf nach Regulierung?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Blamabel wird der Ruf der Politiker und Lobbyisten nach besserer Kontrolle des Internets, wenn man sich den &lt;a href="http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/themen/Bundeswehr/puma.html"&gt;Skandal um die Puma- Panzer&lt;/a&gt; anschaut. Wäre es nicht sinnvoller und zweckmäßiger, unsere politischen Entscheidungsträger unter bessere Kontrolle zu stellen, bevor man das Internet zensieren möchte? Irgendwie kommt es mir vor, als wollten die Politiker und ihre &lt;a href="http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/23/0,1872,7613975,00.html"&gt;Lobbyisten&lt;/a&gt; von sich selbst ablenken...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass Ursula von der Leyen kürzlich in Sulzbach (Saar) eine Propaganda- Veranstaltung des hiesigen CDU- Ortsvereines für ihren verlogenen Kampf gegen Kinderpornographie genutzt hatte, hätte man sich denken können. Obwohl ich auf Anfrage beim betreffenden Veranstalter die Möglichkeit, Fragen an Frau von der Leyen diesbezüglich stellen zu können, Zustimmung erfahren hatte, war dies im Laufe der Veranstaltung zu keiner Phase möglich. Demokratie ist eben, was die Demagogin Ursula von der Leyen allein für sich beansprucht.&lt;br /&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/PCt1DI5dBTI&amp;amp;color1=0x3a3a3a&amp;amp;color2=0x999999&amp;amp;feature=player_embedded&amp;amp;fs=1"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowScriptAccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/PCt1DI5dBTI&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine ausführliche Analyse werde ich mir sparen, es gibt sie bereits: &lt;a href="http://eritas.wordpress.com/2009/08/19/argumentationsprufung-ursula-von-der-leyen/#comment-19"&gt;Argumentationsprüfung &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:180%;"&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;Update: Der Originalbericht des Verfassers Jan aka Urpils:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;&lt;strong&gt;So - nachdem mein Video sich erfreulicherweise so schön verbreitet hat, hier noch meine Eindrücke vom Abend des "Zensursulavideos":&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;&lt;strong&gt;Ich konnte es nicht so recht verstehen, wieso ausgerechnet in unserem kleinen Kaff Frau von der Leyen zum Wahlkampf anwesend sein musste oder wollte - aber die Gelegenheit, ihr persönlich einige Fragen zu stellen und die folgenden Reaktionen zu erleben, konnte und wollte ich nicht verpassen. Deswegen dachte ich mir, eine etwas längere Anfrage aus, in der ich mich zunächst bei ihr dafür bedanken wollte, dass sie es geschafft hatte, eine so große Menge von bisher politisch wenig aktiven Menschen in die Piratenpartei oder andere Organisationen zu schicken, um ENDLICH gegen den stetigen Überwachungs- und Einschränkungswahn der aktuellen Regierung vorzugehen. Weiterhin war mir klar, dass sie mir rhetorisch vollkommen überlegen ist, weswegen ich mich auch nicht auf fachliche Einzelheiten beschränken wollte. Vielmehr gedachte ich, ihr zu sagen, dass ich sie für intelligent genug halte, dass sie WEIß, welche Auswirkungen Internetsperren wirklich haben, und wie sie es mit ihrem Gewissen vereinbaren könne, die Büchse der Pandora geöffnet zu haben. Im Laufe ihrer Rede war mir jedoch sehr - SEHR - schnell klar, dass sich diese Frage erledigt hatte... Die Schärfe und Verlogenheit ihrer Ansprache machte es mir einfach unmöglich, auch nur ein positives Wort an sie zu richten - selbst wenn es ironisch wäre. Nachdem sie mit einem Streifzug über Familienpolitik, die Finanzkrise und Hervorheben von verschiedenen "Glanzleistungen" der CDU tosenden Beifall erntete, begann ihre - nun bekannte - Rede zu den Internetsperren. Das war einer jener Momente, den ich nie wieder vergessen werde. In den Gesichtern der Anwesenden las ich ausschließlich Zustimmung, Anerkennung und Freude über die Ministerin, wohingegen meine Gedanken eher darum kreuzten, dass ich mich im falschen Film fühlte...&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;&lt;strong&gt;Mir lief eine Gänsehaut über den Rücken, als der Saal zu applaudieren begann - ich fühlte mich in ein Dokumentarvideo versetzt, dass das hörige Volk vor einem hetzenden und geisteskranken Diktator zeigt. Vielleicht kennt man dieses Gefühl aus Geschichtsdokumentationen, dass man die unglaubliche Euphorie und Zustimmung, die solche gefährlichen Menschen erhielten nicht fassen kann... Noch viel schlimmer ist es, wenn man wirklich mittendrin ist und man keinen rettenden Anker, keinen Funken von Infragestellen oder Zweifel im jubelnden Publikum erkennt. Zu diesem Zeitpunkt war ich wütend, frustiert, enttäuscht, geschockt...&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;&lt;strong&gt;Kurz nach ihrer Rede verschwand sie vom Podium und wurde noch mit Dankesworten eines Lokalpolitikers verabschiedet. Dabei hielt ich es einfach nicht mehr aus und riss halb vor Verzweiflung, halb vor Wut die Hände in die Luft und rief, um auf mich aufmerksam zu machen, dass ich etwas dazu sagen wollte, aber dies wurde professionell ignoriert, während 3 Sicherheitsmänner, unsere geliebte Familienministerin zu ihrem dunklen Dienstfahrzeug begleiteten. Am Ausgang wartete das lokale Fernsehen und erhielt ein "was für eine tolle und sympathische Frau" nach dem anderen von den Gästen, weswegen mich WIEDER der Frust ergriff und ich eine Gegenstimme abgegeben habe. Da ich jedoch nach dieser Rede ziemlich entsetzt war und kaum klar denken konnte, kam dabei natürlich auch nichts Sinnvolles heraus - ich hätte mich selbst für verrückt gehalten, wenn ich mich im Fernsehen gesehen hätte ;) (bin halt kein geübter Politiker, der bedeutungsschwanger nichts aussagen kann). &lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;&lt;strong&gt;Jedenfalls erwähnte die Presse am nächsten Tag mit keinem Wort, dass es eben nicht ausschließlich positive Reaktionen gab...&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;&lt;strong&gt;Deswegen appelliere ich an jeden Einzelnen, der erkennt, dass wir uns auf einem gefährlichen Weg befinden, dass er in seinem Bekanntenkreis ein Bewusstsein für die aktuellen Geschehen vermitteln, über Themen wie Vorratsdatenspeicherung, Internetsperren, elektronische Gesundheitskarte usw. aufklärt und so viele kritisch denkende Menschen wie möglich aktiviert, damit wir unser Anliegen in die Politik tragen. Die vielen Opfer, die für ein freies Leben gekämpft und gelitten haben, sollen dies nicht umsonst getan haben!&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Erklärung des Ausdrucks "Urpils". Es handelt sich hierbei um eine bestimmte Biersorte einer regionalen Brauerei, welche im Einzugsbereich sich großer Beliebtheit erfreut. Für Saarländer ist ein solches Pseudonym nichts Ungewöhnliches und könnte eine gewisse Verbundenheit zum gleichnamigen Gerstensaft ausdrücken (reine Spekulation).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/xh64IHz5bPE&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/xh64IHz5bPE&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gebetsmühlenartig wiederholt diese Frau ihre Lügenkampagne - widerlich!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Hier geht's zum vorherigen Artikel:&lt;a href="http://guedesweiler.blogspot.com/2009/08/das-ende-der-privatsphare.html"&gt;...denn sie wissen (nicht), was sie tun!&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/23982351-2724671757721404490?l=guedesweiler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://guedesweiler.blogspot.com/2009/08/das-ende-der-privatsphare.html' title='Das Revier von Cybercop und wie Urpils die Zensursula traf'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guedesweiler.blogspot.com/feeds/2724671757721404490/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=23982351&amp;postID=2724671757721404490' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23982351/posts/default/2724671757721404490'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23982351/posts/default/2724671757721404490'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guedesweiler.blogspot.com/2009/08/rechts-von-der-welt-das-revier-von.html' title='Das Revier von Cybercop und wie Urpils die Zensursula traf'/><author><name>Oberthal online</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00233595127686763697</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_Dkdal2eMLwk/So1PI5Wnq6I/AAAAAAAAAAM/EtteO2SIbwQ/S220/charlie.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-23982351.post-3387880281224324623</id><published>2009-08-12T11:05:00.008+02:00</published><updated>2009-08-25T09:28:48.601+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Peter Schaar'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bundesdatenschutzbeauftragter'/><title type='text'>...denn sie wissen (nicht), was sie tun!</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:180%;"&gt;Das Ende der Privatsphäre...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Der Weg in den Überwachungsstaat) ist der Titel eines Buches von &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Schaar"&gt;Peter Schaar&lt;/a&gt;. Wer nicht weiß, wer &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Schaar"&gt;Peter Schaar&lt;/a&gt; ist, sollte eigentlich schnell seinen Computer aus der Steckdose ziehen und sein Handy irgendwo weit weg vergraben. Vielleicht übertreibe ich ein wenig mit meiner subtilen Forderung und möchte damit nachhaltig bezwecken, dass man sich nicht an die Kommunikationsmedien prostituieren sollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Internetzensur ist eines der erstrebenswertesten Ziele von Machthabern jeder politischen Orientierung, wie uns unlängst durch das &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zugangserschwerungsgesetz"&gt;Gesetz zur Erschwerung des Zugangs zu kinderpornographischen Inhalten in Kommunikationsnetzen &lt;/a&gt;bewiesen wurde. Was nützt uns eine Demokratie, deren Führungselite im eigenen Volk ausnahmslos Terroristen, Pädophile, Links- wie Rechtsradikale und viele weitere Abstufungen von Kriminellen vermutet? Eine düstere Perspektive offenbart sich denjenigen, die die Zeichen der Zeit erkannt haben wollen und diese zu deuten versuchen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es würde zu weit führen, alle Puzzlesteine des Bestrebens nach dem "Gläsernen Bürger" zusammenzufügen und dies überlasse ich gerne denjenigen, deren Interesse ich vielleicht wecken konnte. Ich möchte allein an einem Puzzle- Teilchen aufzeigen, wie raffiniert ein ausgeklügeltes Komplott vor den Augen der Öffentlichkeit geschmiedet werden kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das bereits erwähnte Gesetz gegen die Bekämpfung von Kinderpornographie wurde am 18. Juni 2009 von der Großen Koalition aus CDU/CSU und SPD beschlossen. Entgegen aller Einwände von IT- und Rechtsexperten wurde ein Gesetz verabschiedet, welches völlig untauglich für das eigentliche Vorhaben, der Bekämpfung von Kinderpornographie, ist. Fakten wurden bewusst ignoriert und mit einer beispiellosen Lügenkampagne hat man dem Volk die Notwendigkeit dieser Maßnahme quasi intravenös ins Denkschema eines Gutmenschen eingeflößt. (Die Hintergründe und Fakten findet man übrigens in weiteren Beiträgen innerhalb dieses Weblogs, sodass ich Einzelheiten nicht wieder gesondert ausführen möchte, die nicht schon dokumentiert sind.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unterstützt durch Medien und Lobbyisten mit größtenteils politisch konservativer Gesinnung und Verflechtungen in parteipolitische Wertvorstellungen, konnte die Bevölkerung fast uneingeschränkt von der Notwendigkeit einer schleichenden Zensur des Internets überzeugt werden. Die vergleichsweise wenigen "Aufständigen", die ausnahmslos aus der gerne als negativ dargestellten "Netzgemeinde" stammen, dachte man offensichtlich, ignorieren zu können. Entgegen aller Erwartung der Politelite entzündete sich allerdings ein virtuelles Feuer, das sich nicht mehr löschen ließ, nicht zuletzt wegen dieses abgrundbösen Internets, welches sich irgendwie nicht zensieren lassen wollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man hatte nicht damit gerechnet, dass in der Informationstechnolgie offensichtlich entgegen der Politik jeder Ablauf peinlich genau protokolliert und dokumentiert werden kann, sodass man beinahe mit mathematischer Präzision vielerlei Dinge rekonstruieren kann. Es war somit möglich, die Lügenkampagne der Ursula von der Leyen aufzudecken und zumindest einen Teil der Öffentlichkeit wach zu rütteln. (Ich möchte an dieser Stelle nochmals ausdrücklich den beherzten Leuten aus der "Onlinewelt" wie die Macher von &lt;a href="http://www.netzpolitik.org/"&gt;netzpolitik.org&lt;/a&gt;, dem &lt;a href="http://ak-zensur.de/"&gt;Arbeitskreis Zensur&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Franziska_Heine"&gt;Franziska Heine&lt;/a&gt; und natürlich allen anderen Mitstreiten gegen die Internetzensur danken, ohne die womöglich die Lage noch viel schlimmer wäre.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotz überwältigender Online- Petition konnte man die Regierung vom Plan der Internetzensur per Gesetz nicht abbringen. Es nutzten keine Beweise gegen die nachgewiesenen Lügen und sogar Prognosen, dass ein einmal als Zensurinstrument installiertes System auf andere Bereiche als Kinderpornographie sehr einfach ausgeweitet werden könnten, wurden mit verlogenem Aktionismus abgewehrt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu dumm nur, dass die Lobbyisten nicht abwarten konnten, ihre eigenen Begehrlichkeiten öffentlich einfordern zu wollen. Kinderpornographie kann man nun ja nachweislich mit dem verabschiedeten Gesetz nicht wirklich bekämpfen, aber Zensur ist damit dennoch realisierbar. Dafür braucht es allerdings eine neue Gesetzesgrundlage, da der begangene Verfassungsbruch nicht noch einmal in so kurzer Zeit vollzogen werden kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun lehne ich mich mit meinen weiteren Ausschweifungen ganz weit aus dem Fenster und bin mir durchaus darüber im Klaren, dass ich keine Beweise dafür besitze und es auch völlig anders verlaufen könnte, wie ich spekuliere...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das &lt;strong&gt;ZugErschwG &lt;/strong&gt;sollte&lt;strong&gt; &lt;/strong&gt;eigentlich zum 1. August 2009 in Kraft treten. Das federführende Wirtschaftsministerium unter Leitung von Dr. Karl- Theodor zu Guttenberg hat allerdings das Gesetz zur Notifizierung zur EU entsendet, was bedeutet, dass die Zensursula- Posse bis zum 8. Oktober 2009 auf das politische Eis gelegt wurde. Zwischenzeitlich und zwar am 27. September ist zufällig Bundestagswahl und böse Zungen behaupten jetzt, dass das Gesetz aufgrund des sog.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Diskontinuit%C3%A4tsprinzip"&gt;Grundsatzes der Diskontinuität&lt;/a&gt;, nicht mehr zum Einsatz kommen könne. Unter anderem sei auch die Unterzeichnung des Gesetzes durch den Bundespräsidenten damit hinfällig. Aus dem Wirtschafts- sowie dem Familienministerium kamen gegenläufige Aussagen, jedoch empfand ich die doch recht sanfte Unruhe um das gescheiterte termingerechte Inkrafttreten des Gesetzes persönlich bemerkenswert. Ist doch sonst Ursula von der Leyen bekanntermaßen sehr lautstark und medienwirksam wahr zu nehmen, wenn sie nicht bekommt, was sie will, so hielt sie sich verdächtig zurück...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbst wenn man davon ausgehen sollte, dass Horst Köhler im Amt des Bundespräsidenten das &lt;strong&gt;ZugErschwG&lt;/strong&gt; bewilligen würde, steht dem unsäglichen Gesetz der Gang zum Bundesverfassungsgericht noch bevor. In der Hoffnung, dass damit dem Unsinn ein Ende gemacht wird, blicke ich in die Zukunft, wäre da nicht dieses sich hartnäckig haltende Misstrauen gegen solche Schwebezustände.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit komme ich wieder zurück auf Peter Schaar, dem Bundesdatenschutzbeauftragten und ich wollte von ihm wissen, wie er sein weiteres Vorgehen einschätzt. Es wurde ja bekanntlich im Gesetz in 2. Auflage beschlossen, dass ein fünfköpfiges Gremium von ihm bestellt wird, welches quartalsweise und stichprobenartig die geheime Sperrliste des BKA überprüfen solle. Eigentlich sollte man davon ausgehen, dass zum 1. August 2009 diese Aufgabe klar definiert sein sollte, denn laut Gesetz soll es auch jederzeit möglich sein, dass dieses Gremium die Liste nach eigenem Ermessen überprüfen kann. Das war Grund genug für mich, dieser Sache nachzugehen, nicht zuletzt deswegen, dass bislang niemand die genaue Vorgehensweise definiert hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Folgende Anfrage richtete ich also an die Behörde des Datenschutzbeauftragten:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;Guten Tag,&lt;br /&gt;ich habe sehr intensiv die Debatte um das kürzlich verabschiedete Zugangserschwerungsgesetz verfolgt...Ungeachtet des Nutzens dieser Sperrmaßnahmen interessiert mich ein völlig anderer Sachverhalt, der nicht wirklich in der Gesamtheit der Debatte zum Tragen kam: Wie soll die Kontrolle durchgeführt werden?&lt;br /&gt;Es ist mir durchaus bekannt, dass quartalweise stichprobenartige Kontrollen durchgeführt werden sollen und bei Bedarf auch jederzeit, doch diese Aussage kann nicht wirklich befriedigend sein, abgesehen davon, dass ich die Kontrollintensität sowieso für lächerlich halte, wenn man davon ausgeht, dass täglich im Schnitt 200 neue Einträge in die Liste aufgenommen werden&lt;br /&gt;sollen (laut Angaben von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen, deren Aussagen in diesem Zusammenhang ohnehin nie wirklich stimmten). Nun ist mir zu Ohren gekommen, dass das BKA mit einer Excel- Tabelle als Sperrliste arbeiten wollte, welche es täglich an die Provider übermitteln wollte. Erst auf vehementes Drängen seitens der Provider konnte man die&lt;br /&gt;Behörde überzeugen, dass diese Art des Datentransportes ungeeignet und zudem unsicher ist. Nun stellt sich mir als IT'ler die Frage, welche Leute beim BKA werden mit einem so heiklen, sicherheitsrelevantem Thema beauftragt, wenn diese Leute nicht einmal die Unzulänglichkeit eines unverschlüsselten Dateiformates bedenken und diese brisanten Daten womöglich sogar als&lt;br /&gt;lapidare Sammel- Email versenden? Es wäre also wünschenswert, dass man die Form einer sicheren Datenübermittlung definiert. Verschlüsselt per VPN- Tunnel könnte man ja akzeptieren? Schließlich muss man sich auch fragen, wie die Kontrollen der Sperrlisten&lt;br /&gt;durchgeführt werden? Versendet das BKA ebenfalls die Sperrliste als Excel- Tabelle im Emailanhang an die Datenschützer? Das wäre natürlich lächerlich. Selbst wenn die Datenschützer ohne Ankündigung beim BKA vorstellig werden würden, könnten sie ja überhaupt nicht wissen, ob sie die tatsächliche Liste vorgelegt bekommen, womöglich auch als Excel- Liste...&lt;br /&gt;Wie wurde denn nun sichergestellt, dass die Kontrolleure auch tatsächlich die echte, aktuelle Sperrliste kontrollieren? Über eine aussagekräftige Antwort würde ich mich freuen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Am 10. August 2009, man beachte das Datum, erreichte mich folgende Antwort:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Sehr geehrter Herr *,&lt;br /&gt;es trifft nicht zu, daß die "Überwachung" der Sperrliste meiner Behörde zugeteilt wurde. Das unabhängige Expertengremium, das die Sperrliste überprüfen soll, wird von mir lediglich bestellt, d.h. die Mitglieder werden von mir ausgewählt. Dieser Prozeß ist noch nicht abgeschlossen. In welcher Weise die Kontrollen durchgeführt werden, wird das Gremium selbst festlegen. Ich gehe davon aus, daß entsprechende Informationen zu gegebener Zeit&lt;br /&gt;veröffentlicht werden.&lt;br /&gt;Zu Fragen bzgl. der Sperrliste wenden Sie sich bitte an das zuständige BKA. Sicherlich haben Sie den Medien entnommen, daß das Gesetz sich derzeit im Notifizierungsverfahren in Brüssel befindet. Mit dem Inkrafttreten ist nicht vor Oktober zu rechnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit freundlichen Grüßen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist also weit nach dem eigentlichen Inkrafttreten des Gesetzes noch gar nicht definiert, wie man eine solche Prüfung durchführen will. Entweder muss ich dem Gremium bzw. Peter Schaar unterstellen, nicht mit der notwendigen Sorgfalt vorgegangen zu sein oder es war in gewissen (Regierungs)kreisen schon vorab bekannt, dass dieses Gesetz nicht pünktlich umgesetzt werden würde. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass Peter Schaar so unvorbereitet ein solches Thema weitgehend planlos angegangen wäre? Man mußte davon ausgehen, dass faktisch zum 1. August 2009 eine Überprüfung der Sperrliste hätte stattfinden können. Demnach hätte auch zwangsläufig ein klar definiertes Verfahren bereit stehen müssen, was ja offensichtlich nicht so ist. Dies läßt einzig und allein den Schluss zu, hält man Peter Schaar für einen verantwortungsvollen Datenschützer, dass bereits in seiner Behörde deutlich vor dem Stichtag 1. August 2009 bekannt war, dass dieses Gesetz nicht rechtzeitig in Kraft treten würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dies würde auch die derzeitige Lässigkeit der federführenden Ministerien erklären. Irgendwie gewinne ich mehr und mehr den Eindruck, das &lt;strong&gt;ZugErschwG&lt;/strong&gt; ist seinen Schöpfern plötzlich gar nicht mehr so wichtig, zumindest in der jetzigen Form. Ursula von der Leyen nimmt ihr einstiges Lieblingsprojekt augenscheinlich bewußt aus jeglicher Wahlkampfveranstaltung heraus. Was kürzlich noch so wichtig erschien, nämlich die scheinbare Bekämpfung der Kinderpornographie, die im Eiltempo durch ein Gesetz medienwirksam umgesetzt werden sollte, hat offenkundig an Brisanz verloren? Ob nun der nach Brüssel am 7. Juli 2009 zur Notifizierung versendete Gesetzestext die zunächst falsche Fassung war und die später korrigierte Fassung das Inkrafttreten des Gesetzes bis mindestens zum 1. November hinaus zögert, spielt eine untergeordnete Rolle. Deutlich zu erkennen ist in jedem Fall, dass mindestens eine Verzögerung, des für den Wahlkampf eher schädlichen Themas, beabsichtigt war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Strategie für die CDU/CSU wird aufgehen. Man hat zu Beginn des Wahlkampfes ein Thema (Kinderpornographie) aufgegriffen, um damit Wählerstimmen zu mobilisieren. Zunächst hatte man nicht mit den bekannten Reaktionen gerechnet, die als Nebenwirkungen schlechte Umfragen bescheren könnten, hat aber mit Ursula von der Leyen in Assoziation mit der Kinderpornographiebekämpfung durchaus phychologisch eine clevere Taktik angewendet. Dass ausgerechnet die SPD mit der Zustimmung zum Gesetz, zu einer Zeit als es schon sehr umstritten war, den Unmut von der CDU/CSU weg und auf sich selbst lenkte, bezeichne ich als schiere Dummheit. Dass sich ausgerechnet noch weitere SPD- Politiker in der Folgezeit nicht allein am Streitthema &lt;strong&gt;ZugErschwG&lt;/strong&gt; nasse Füße geholt hatten, sollten die CDU/CSU Funktionäre mit Genugtuung wahrgenommen haben. Es könnte für die CDU/CSU nicht prächtiger laufen, solange das Notifizierungsverfahren den 27. September überdauert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man braucht kein Hellseher zu sein, um zu prognostizieren, dass die CDU/CSU wohl (am ehesten) mit der FDP in der kommenden Legislaturperiode die Regierung bilden wird. Dennoch möchte ich an die mißbrauchten Kinder erinnern, die für einen aus meiner Sicht schäbigen Wahlkampf erneut missbraucht wurden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier geht's zum vorherigen Artikel: &lt;a href="http://guedesweiler.blogspot.com/2009/08/brigitte-zypries-erklart-das-internet.html"&gt;Das Zugangser-schwesig-gesetz und wie Brigitte Zypries das Internet erklärt&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/23982351-3387880281224324623?l=guedesweiler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://guedesweiler.blogspot.com/2009/08/brigitte-zypries-erklart-das-internet.html' title='...denn sie wissen (nicht), was sie tun!'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guedesweiler.blogspot.com/feeds/3387880281224324623/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=23982351&amp;postID=3387880281224324623' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23982351/posts/default/3387880281224324623'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23982351/posts/default/3387880281224324623'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guedesweiler.blogspot.com/2009/08/das-ende-der-privatsphare.html' title='...denn sie wissen (nicht), was sie tun!'/><author><name>Oberthal online</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00233595127686763697</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_Dkdal2eMLwk/So1PI5Wnq6I/AAAAAAAAAAM/EtteO2SIbwQ/S220/charlie.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-23982351.post-5133411544686309242</id><published>2009-08-07T14:56:00.016+02:00</published><updated>2009-08-25T09:35:41.349+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bundesjustizministerium'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Manuela Schwesig'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Deutscher Kinderschutzbund'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='rechtsfreier Raum'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Deutsches Kinderhilfswerk'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zypries'/><title type='text'>Das Zugangser-schwesig-gesetz und wie Brigitte Zypries das Internet erklärt..</title><content type='html'>Irgendwie bin ich etwas überrascht, dass sich gerade und ausgerechnet Bundesjustizministerin Brigitte Zypries mit meiner provokanten Nachfrage beim Portal &lt;a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/frage-650-5639--f202418.html#q202418"&gt;abgeordnetenwatch&lt;/a&gt; aus der Reserve locken ließ.&lt;br /&gt;Die Chefin der obersten juristischen Behörde muss sich doch einfach in rechtlichen Dingen auskennen...?&lt;br /&gt;Im Welt- Interview überraschte sie mich durchaus mit neuen Erkenntnissen und somit wollte ich mich vergewissern:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;Blau: ich auf abgeordnetenwatch&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Rot: Bundesjustizministerin Brigitte Zypries auf abgeordnetenwatch&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;Guten Tag Frau Zypries,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;im "Welt"- Interview tätigten Sie einige Aussagen, die ich gerne genauer erläutert hätte, da irgendwie der Wahrheitsgehalt nicht wirklich erkennbar ist.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;"Schon in meiner Jugend war das Mitschneiden von Musik aus dem Radio üblich, damals auf Tonbändern oder Kassetten. Es gibt also eine gewisse Tradition zu glauben: Man darf das."&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;Musik- Mitschnitte in Online- Radios im Internet sowie im konventionellen Radio sind meines Wissens völlig legal, heute wie früher, sofern man diese nicht (kommerziell) weiter verbreitet oder irre ich mich da?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Die Antwort darauf lautete (und ich muss zugeben, dass ich sie nicht umfassend verstehe):&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Was den Mitschnitt von Musik aus dem (Internet-) Radio betrifft: Sie irren sich, ganz so einfach ist es nämlich nicht. Grundsätzlich darf ein Mitschnitt nur mit Einwilligung des Rechtsinhabers erstellt werden. Denn jeder Mitschnitt stellt eine Vervielfältigung des Musikstücks dar. Hierzu ist nur der Rechtsinhaber berechtigt. Der Mitschnitt ist deshalb grundsätzlich nicht erlaubt. Wie ich in dem von Ihnen zitierten Interview im Weiteren ausgeführt habe, gilt dieses Verbot jedenfalls dann, wenn man das Musikstück nicht nur für sich privat kopiert. Es gibt also eine Ausnahme vom Verbot: Die Privatkopie (§ 53 UrhG). Eine zulässige Privatkopie setzt allerdings nicht nur voraus, dass die Musik nur zum eigenen, privaten Gebrauch mitgeschnitten und verwendet wird. Darüber hinaus darf beim Mitschneiden kein Kopierschutz umgangen werden und die Vorlage, von der kopiert wird, darf nicht offensichtlich rechtswidrig hergestellt oder offensichtlich rechtswidrig zugänglich gemacht worden sein. Jegliche mittelbare oder unmittelbare Nutzung des Mitschnitts zu Erwerbszwecken ist natürlich ebenfalls unzulässig.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Die Antwort ist sehr umfassend, doch erkenne ich irgendwie nicht, was ich falsch verstanden habe? Wenn ich doch ein Musikstück im Online- Radio mitschneide und dies ohne kommerzielle Hintergedanken mache, also privat nutze, handele ich doch nicht gesetzwidrig? Wo liegt nur mein Denkfehler?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber es gibt ja auch noch den IT- technischen Part meiner Korrespondenz mit Frau Zypries:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;"Man bewegt sich anonym, es gibt keine soziale Kontrolle."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;Auch hiervon habe ich als IT´ler ein anderes Verständnis. Erklären Sie mir bitte, wie man im Internet anonym unterwegs sein soll? Das mag zwar grob die Vorstellung von Laien sein und diese praktizieren sowas sogar in ihrer Einfältigkeit, doch gerade beim illegalen Musik- Filesharing haben windige Abmahnanwälte anschaulich bewiesen, dass diese sog. Anonymität nicht so existiert, wie Sie es darstellen. Also was bitte verstehen Sie unter Anonymität im Internet?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Die Antwort von Frau Zypries muss ich jetzt allerdings aufgliedern, sonst wird es zu undurchsichtig:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;welche genauen technischen Abläufe Ihnen vorschweben, die Sie zu der Auffassung bringen, der Nutzer sei im Internet nicht regelmäßig "anonym unterwegs", vermag ich nicht zu beurteilen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Es ist nun eben so, dass jeder PC, der am Internet teilnehmen möchte, eine IP- Adresse erhält. Es ist für die Ermittlung der Person relativ unerheblich, ob eine dynamisch oder statische IP- Adresse providerseitig vergeben wurde. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Diese IP- Adresse identifiziert genau den PC, der mit dem entsprechenden Netz in Kommunikation steht und natürlich auch den entsprechenden Nutzer, falls es erforderlich sein sollte. Das könnte man in etwa adäquat mit einer Sozialversicherungsnummer oder dem amtlichen Kennzeichen eines Kraftfahrzeuges vergleichen. Im Bezug auf das Internet, kann der Provider somit punktgenau nachvollziehen, wer, wann, wie lange und evt. auch wo Zugriff auf welche Inhalte hatte. Letzteres wird jeweils vom besuchten Server protokolliert. Unter Umständen lassen sich sogar die Verbindungswege nachverfolgen und dank Vorratsdatenspeicherung lässt sich dies sogar noch ein halbes Jahr später nachvollziehen. Das ist nun nicht meine ganz eigene Auffassung, sondern sind rein technische Fakten. Ein Nutzer ist keinesfalls &lt;strong&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;anonym unterwegs&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;, wie Frau Zypries offensichtlich immer noch annimmt. Es ist für den Provider nicht allzu schwer, diese angebliche Anonymität aufzuheben. Abmahnanwälte im Auftrag der Musikindustrie verdienen recht gut an dieser Scheinanonymität, indem sie Strafanzeige stellen und Akteneinsicht beantragen. Das nenne ich nun wirklich nicht Anonymität...&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Er ist es doch(zumindest staatlichen Stellen gegenüber) fast immer, insbesondere wenn er, wie heutzutage meist der Fall, eine dynamische IP-Adresse zugewiesen bekommt. Diese kann nur mit besonderen technischen Vorkehrungen, wie sie teilweise von Rechteinhabern zur Ermittlung sog. illegaler Downloads genutzt werden, oder in besonders gelagerten Fällen, insbesondere zur Aufklärung schwerster Straftaten, auf die diese IP-Adresse nutzende Person hin verfolgt werden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Wenn also Abmahnanwälte recht einfach an die personenbezogenen Daten von Musiktauschbörsennutzern gelangen, dürfte es doch für BKA &amp;amp; Co. (&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;zumindest staatlichen Stellen gegenüber&lt;/span&gt;) nicht soviel schwerer fallen?&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Eigentlich sagt Frau Zypries genau das, was ich zuvor versucht habe, zu erklären. Anonymität endet dort, wo die Identität ermittelt werden kann. &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Wie wäre es sonst möglich, dem Fahrer bzw. Halter eines Kraftfahrzeuges einen Bußgeldbescheid zustellen zu können? Die Politesse kennt die einzelnen Verkehrssünder, denen sie ein kleines lustiges Zettelchen unter den Scheibenwicher klemmt, sicher nicht alle persönlich?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Und dass auch die meisten Nutzer dies so sehen, bestätigen nicht nur die kriminellen Inhalte, die neben vielen nützlichen und wichtigen Informationen über das Internet verbreitet werden, sondern das sehen Sie ausweislich Ihrer Frage ja auch selbst so. Auch könnte es an eben dieser Anonymität liegen, dass es der auf ihre Selbstregulierung pochenden community bislang noch nicht einmal im Ansatz gelungen ist, zumindest den extremsten Auswüchsen krimineller Umtriebe im Netz Einhalt zu gebieten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Ich sehe das allerdings keineswegs so, sondern habe ausdrücklich darauf hingewiesen, dass viele User dem Irrglauben der Anonymität unterliegen, wie Frau Zypries nach wie vor auch. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Dass Frau Zypries zum Schluss doch noch in Polemik verfällt, indem sie die Internet- Community für die Vernachlässigung krimineller Umtriebe verantwortlich macht, finde ich ausgesprochen schade und führe es auf ihren Kenntnisstand bezüglich der Internet- Anonymität zurück, was allerdings keine Rechtfertigung für das Unvermögen der Behörden sein darf. Ich zitiere an dieser Stelle lieber nicht einen legendären Ausspruch von &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=vH8s3-qjC4w"&gt;Dieter Nuhr&lt;/a&gt;...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach so, Frau Zypries konnte übrigens keinen ausländischen Provider benennen, der im Bezug auf Kinderpornographie nicht kooperiert...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Wahlkampf muss die SPD allmählich Gas geben, nachdem Ulla Schmitt's Dienstwagen und die Zustimmung zum &lt;strong&gt;Zugangserschwesiggesetz&lt;/strong&gt; die Umfrageergebnisse von Frank Walter Steinmeier und sein Kompetenzteam 2009 nicht sonderlich vielversprechend aussehen lassen. Was man mir womöglich als Rechtschreibfehler anlasten könnte, ist in diesem Fall eine beabsichtigte Wortspielerei und resultiert aus den geistigen Auswüchsen der SPD- Familienexpertin Manuela Schwesig während eines &lt;a href="http://www.pnp.de/nachrichten/artikel.php?cid=29-24935537&amp;amp;Ressort=pol&amp;amp;BNR=0"&gt;Interviews in der Passauer Neuen Presse&lt;/a&gt; .&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;...Kindesmissbrauch ist eines der schlimmsten Verbrechen, die es gibt! Dagegen muss hart vorgegangen werden. Die Täter müssen gestellt werden - auch über Grenzen hinweg. Wir müssen auch gegen Kinderpornografie im Netz vorgehen. Deshalb plädiert die SPD dafür, einschlägige Seiten zu löschen, wann immer möglich.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Damit verkündet sie nichts Neues und man könnte diese Aussagen auch zustimmend kurz überfliegen, hätte sie nicht anschließend ihre mangelnde Kompetenz doch noch dargeboten:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf die Frage - &lt;span style="color:#009900;"&gt;"Das Gesetz über Internet-Sperren für Kinderpornoseiten ist immer noch nicht in Kraft. Droht es zu scheitern?" &lt;span style="color:#000000;"&gt;- scheint der Wahlkampf gegenüber einer fachlich kompetenten Stellungnahme Vorrang zu haben:&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Das Hin und Her haben zwei von der Union geführte Ministerien zu verantworten. Für diese Hängepartie habe ich nicht das geringste Verständnis. Das hält einen besseren Kinderschutz auf!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Sie hat offensichtlich die Unzulänglichkeiten des Zugangserschwerungsgesetzes noch nicht realisiert und erweist so dem Kompetenzteam von Steinmeier nachhaltig einen Bärendienst...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Gerne würde ich mir von Manuela Schwesig den besseren Kinderschutz anhand des Zugangserschwesiggesetzes erklären lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;&lt;strong&gt;Update:&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt; Offensichtlich ist Manuela Schwesig Mitglied im &lt;a href="http://www.dksb.de/"&gt;Deutschen Kinderschutzbund&lt;/a&gt; , welcher mit anderen Kinderschutzorganisationen eine gemeinsame Stellungnahme im Internet veröffentlicht hat(te):&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.dksb.de/upload/dksb/downloads/Gemeinsame_Stellungnahme_26_5_09.pdf"&gt;http://www.dksb.de/upload/dksb/downloads/Gemeinsame_Stellungnahme_26_5_09.pdf&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Aus dieser Stellungnahme geht klar hervor, dass sich die diversen Organisationen hinter die Sperrpläne der Regierung stellen.&lt;br /&gt;Nachdem ich am 10. August 2009 in einer Email an alle beteiligten Kinderschutzorganisationen Kritik an deren Position geübt hatte und darauf verwies, dass inzwischen keine der aufgeführten Argumente für Internetsperren mehr der aktuellen Faktenlage Stand halten könnten, erreichte mich am 11. August 2009 eine Antwort vom &lt;a href="http://www.dkhw.de/"&gt;Deutschen Kinderhilfswerk &lt;/a&gt;mit dem Verweis auf eine überarbeitete Stellungnahme, die deutlich von der "alten" abweicht und sich weitgehend an der tatsächlichen Faktenlage orientiert: &lt;a href="http://www.dkhw.de/cms/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=550:loeschen-von-kinderpornographie-im-internet&amp;amp;catid=85:aktueller-kommentar&amp;amp;Itemid=133"&gt;http://www.dkhw.de/cms/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=550:loeschen-von-kinderpornographie-im-internet&amp;amp;catid=85:aktueller-kommentar&amp;amp;Itemid=133&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die "alte" Stellungnahme ist immer noch über Direktlink erreichbar und wird womöglich extra für Manuela Schwesig zur Verfügung gehalten bzw. sind sich nicht alle Kinderschutzorganisationen einig über den Sachverhalt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#cc33cc;"&gt;&lt;strong&gt;...und noch ganz wichtig für alle, die den rechtfreien Raum nicht kennen:&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#cc33cc;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Ich habe ihn gefunden, den sagenumwobenen "rechtsfreien Raum". Wer den Wegweisern folgt, die von Politik, konventionellen Medien und sonstigen Internetausdruckern aufgestellt worden sind, landet irgendwie immer im Internet. Doch dort ist er gar nicht, der "rechtsfreie Raum", dort ist all das auch verboten, was im realen Leben sowieso verboten ist. Wer verwendet den Begriff "rechtsfreier Raum" am häufigsten? Es sind die Abgeordneten, die das Internet zensieren wollen. Und schon hat man ihn gefunden, den "rechtsfreien Raum". Man nennt ihn nur anders in der gehobenen Fachsprache, den "rechtsfreien Raum". Immunität klingt doch viel besser und dünstet nicht so den fauligen Geruch des Niederträchtigen aus. "Abgeordnete genießen Immunität" ist so eine Floskel, die gerne benutzt wird, um die Sachlage entsprechend genüsslich darzubieten. Auch Diplomaten, die meistens auch der Spezies "Politiker" zuzuordnen sind, dürfen die süßen Früchte der Immunität kosten. Ich möchte gar nicht erklären, was Immunität im einzelnen bedeutet, denn ich möchte dem Leser nicht den Genuss rauben, dies selbst zu recherchieren bzw. zu "ergooglen" (wie man in der Internet- Community dies ausdrückt). Besonders erheitert hat mich die Erkenntnis, dass eine Suchanfrage nach der Phrase "Immunität genießen" 16300 Treffer bescherte. Schaut man sich einige Ergebnisse noch genauer an, stellt man schnell fest, dass der "rechtsfreie Raum" die Sache auch recht treffend beschreiben würde, es kommt eben auf den Blickwinkel an. Dass Immunität weder an virtuelle noch an physische Grenzen gebunden ist, sollte nicht unerwähnt bleiben...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier geht's zum vorherigen Artikel: &lt;a href="http://guedesweiler.blogspot.com/2009/08/das-bundesministerium-fur-familie.html"&gt;An das Bundesministerium für Famile, Senioren, Frauen und Jugend&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/23982351-5133411544686309242?l=guedesweiler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://www.abgeordnetenwatch.de/frage-650-5639--f202418.html#q202418' title='Das Zugangser-schwesig-gesetz und wie Brigitte Zypries das Internet erklärt..'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guedesweiler.blogspot.com/feeds/5133411544686309242/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=23982351&amp;postID=5133411544686309242' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23982351/posts/default/5133411544686309242'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23982351/posts/default/5133411544686309242'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guedesweiler.blogspot.com/2009/08/brigitte-zypries-erklart-das-internet.html' title='Das Zugangser-schwesig-gesetz und wie Brigitte Zypries das Internet erklärt..'/><author><name>Oberthal online</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00233595127686763697</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_Dkdal2eMLwk/So1PI5Wnq6I/AAAAAAAAAAM/EtteO2SIbwQ/S220/charlie.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-23982351.post-2591070414933115858</id><published>2009-08-05T12:58:00.006+02:00</published><updated>2009-08-25T09:39:46.212+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Internetsperren'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='BMFSFJ'/><title type='text'>An das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend</title><content type='html'>Guten Tag sehr geehrte Damen und Herren des Bundesministeriums,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich fordere Sie hiermit auf, auf Ihrer Internetpräsenz die FAQ- Seite zu den Zugangssperren (&lt;a href="http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/BMFSFJ/kinder-und-jugend,did=119244.html"&gt;http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/BMFSFJ/kinder-und-jugend,did=119244.html&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;umgehend zu korrigieren bzw. falsche Aussagen zu entfernen. Es ist einer Bundesbehörde nicht würdig, öffentlich Unwahrheiten und Fehlinformationen zu publizieren. Es ist den Bürgern nicht zuzumuten, durch solche Publikationen vorsätzlich getäuscht zu werden. Auch ein Ministerium muss gemachte Fehler korrigieren. Die besonders zu beanstandeten Passagen habe ich farblich hervorgehoben. &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Rot&lt;/span&gt; sind die Textauszüge, die vom BMFSFJ publiziert werden, &lt;span style="color:#3366ff;"&gt;blau&lt;/span&gt; ist meine Begründung dazu und &lt;span style="color:#009900;"&gt;grün&lt;/span&gt; bezieht sich auf die kleine Anfrage der FDP- Fraktion. &lt;span style="color:#ff6600;"&gt;Orange&lt;/span&gt; sind Antworten auf die FDP- Anfrage, womit die Regierung sogar selbst zugibt, dass Unzulänglichkeiten bestehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist in höchstem Maße unredlich, ein solch fehlerbehaftetes Dokument den Bürgern öffentlich zur Verfügung zu stellen. Ich verzichte darauf, Links zu den Recherchen und Fakten anzugeben, die eindeutig meine Beanstandungen rechtfertigen. Bei Bedarf kann ich diese gerne nachreichen, doch bin ich der festen Überzeugung, dass Sie bereits die Quellen bestens kennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Fragen und Antworten zu Zugangssperren im Internet (Access Blocking)&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;(Stand: 28. Juli 2009)&lt;br /&gt;Das Thema wirksamer Zugangssperren für Internetseiten, die Bilder des sexuellen Missbrauchs von Kindern zeigen, beschäftigt viele Bürgerinnen und Bürger. Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema finden Sie hier im Überblick.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wie genau ist Kinderpornografie definiert und wie hat sich das Angebot im Internet entwickelt?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Kinderpornografie ist die Darstellung des sexuellen Missbrauchs von Kindern. In Deutschland ist die Verbreitung harter Pornografie verboten. Nach § 184b StGB werden Verbreitung, Erwerb und Besitz pornografischer Schriften, die sexuelle Handlungen von, an oder vor Kindern zum Gegenstand haben, mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren bestraft. &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Dennoch steigt der Vertrieb von Kinderpornografie über das Internet: Eine deutliche Zunahme der Fallzahlen kann in der Polizeilichen Kriminalstatistik 2008 im Bereich der Verbreitung pornografischer Schriften (Erzeugnisse) registriert werden (+ 14,5 Prozent auf 18.264 Fälle). Allerdings hat der Besitz und die Verschaffung von Kinderpornografie gemäß § 184b Abs. 2 und 4 StGB um 24,1 Prozent auf 6.707 Fälle abgenommen. Aus den Ermittlungsverfahren wissen wir, dass einzelne Seiten 50.000 Mal im Monat geladen werden.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Auf die kleine Anfrage der FDP- Fraktion konnte die Bundesregierung keine fundierten Belege für diese Behauptungen vorlegen. &lt;span style="color:#009900;"&gt;Die Antwort auf die Frage, welche Erkenntnisse die Bundesregierung im Zusammenhang mit der Verbreitung im Internet besitzt, lautete:&lt;/span&gt; &lt;span style="color:#ff6600;"&gt;Die Bundesregierung verfügt über &lt;strong&gt;keine&lt;/strong&gt; eigenen wissenschaftliche Erkenntnisse. Es gibt allerdings Untersuchungen in anderen Ländern...&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;Die Bundesregierung stützt sich auf den Jahresbericht der Internet Watch Foundation aus dem Jahr 2008 und auf Schätzungen der innerdeutschen Strafverfolgungsbehörden. Die Zahlen, die dabei herangezogen und sogar öffentlich publiziert werden, beinhalten keineswegs nachvollziehbare Fakten. Man beruft sich auf einen Bericht der National High Tech Crime Unit aus dem Jahr 2004, dass laut einer Kontenüberprüfung ein Umsatz von 1,3 Mio. Dollar verzeichnet wurde, welcher scheinbar durch kommerzielle kinderpornographische Websites generiert wurde. Ein eindeutiger Beweis kann diesbezüglich nicht erbracht werden, es handelt sich um Schätzungen, da eine klare Trennung von Kinderpornographie zu legaler Pornographie und anderen Leistungen gar nicht differenziert werden kann. Unter anderem jongliert man auch mit Zahlen vom Child Victim Identification Program, wobei es sich generell um Vermisstenmeldungen handelt, aber diese Zahlen einfach adäquat auf Kinderpornographie überträgt. Die Polizeiliche Kriminalstatistik beinhaltet neben tatsächlichen Straftaten und Delikten auch jede Menge Anzeigen und Fälle, die später nicht zur Anklage führten oder gar keine Verurteilung nach sich zogen. Dennoch wird dreist das komplette Zahlenmaterial verwendet, ohne die irrelevanten Fälle zu subtrahieren, was die tatsächliche Zahl an echten Fällen deutlich reduziert hätte. Die aktuell vorgelegte Kriminalstatistik spricht sogar von deutlich zurückgehenden Zahlen, was nicht zuletzt darauf zurückzuführen ist, dass in die zur Argumentation herangezogene Kriminalstatistik auch umfangreiche Razzien eingeflossen sind, die den Durchschnitt naturgemäß verfälschen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Der Großteil der Kinderpornografie wird mittlerweile über kommerzielle Webseiten weltweit verbreitet; die Betreiber nehmen monatlich Millionenbeträge ein. Das Bundeskriminalamt geht davon aus, dass weltweit täglich etwa 1000 Seiten mit kinderpornographischen Inhalten aktiv sind. Bilder und Videos zeigen zunehmend Gewaltausübungen gegen Klein- und Kleinstkinder.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;Auf die kleine Anfrage der FDP- Fraktion, auf welche Datengrundlage sich die Bundesregierung bei der Einschätzung des kommerziellen Marktes stützt, wurde folgende Antwort gegeben:&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#ff6600;"&gt;Die Bundesregierung verfügt über &lt;strong&gt;keine&lt;/strong&gt; detaillierte Einschätzung des kommerziellen Marktes für Kinderpornographie in Deutschland… &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff6600;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Das Internet bietet derzeit einen unkomplizierten und niederschwelligen Zugang zu kinderpornografischem Material. Viele der Täter finden hier den Einstieg. Dann sinken die Hemmschwellen weiter.&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;Diese Aussagen beruhen auf reinen Spekulationen…&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Das Angebot im Netz steigt stetig. 1998 wurden im US-amerikanischen "Child Victim Identification Program" des "National Center for Missing und Exploited Children" bereits 100.000 "child abusive images" (Abbildungen kinderpornografischer Ausbeutung) registriert, diese Zahl ist Ende 2008 bereits auf 15 Millionen gestiegen.&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;Dieser Unsinn wurde bereits einige Zeilen zuvor relativiert…&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Was regelt das geplante Kinderpornografiebekämpfungsgesetz genau?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Ziel des Gesetzes ist die Erschwerung des Internetzugangs zu kinderpornografischen Inhalten durch die Zugangsanbieter in Deutschland.&lt;br /&gt;Das Bundeskriminalamt erstellt Sperrlisten, die Kinderpornografie im Sinne des § 184 b Strafgesetzbuch enthalten oder darauf verweisen und stellt sie täglich aktualisiert zur Verfügung. &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Es gilt der Grundsatz "Löschen vor Sperren". Das Bundeskriminalamt setzt nur dann entsprechende Einträge auf die Sperrliste, wenn andere Maßnahmen sich als nicht erfolgreich erweisen. Personenbezogene Daten, die aufgrund der Stoppmeldung anfallen, dürfen dabei nicht zu Zwecken der Strafverfolgung verwendet werden.&lt;/span&gt; Ein beim Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit bestelltes Expertengremium kann jederzeit Einsicht in die Sperrliste nehmen und die Einträge überprüfen.&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;Wenn keine personenbezogenen Daten verwendet werden sollen, wie kann man dann durch die Sperrmethode überhaupt Kinderpornographie eindämmen? Internetsperren auf der Basis von DNS Access Blocking haben nachweislich keinen Nutzen bei der Bekämpfung von Kinderpornographie im Internet. Es wird mit übermäßig hohem Aufwand ein vorübergehender Sichtschutz installiert, der in wenigen Sekunden selbst von ausgesprochenen Laien bei Bedarf überwunden werden kann. Der Kosten- Nutzen- Effekt steht in keinem Verhältnis.&lt;br /&gt;Die Durchführung der Kontrolle durch den Datenschutzbeauftragten ist außerdem nicht transparent definiert. Selbst wenn ein Mitglied dieses Gremiums sich die Mühe machen würde, die Sperrliste komplett und täglich überprüfen zu wollen, wie kann überhaupt sicher gestellt werden, dass dieser Kontrolleur auch die echte, tatsächlich aktive Sperrliste prüft und nicht ein veraltetes oder gar manipuliertes Ersatzdokument zur Prüfung erhält? Finden diese Kontrollen ohne vorherige Ankündigung statt? Finden die Kontrollen direkt beim BKA statt? Sind Maßnahmen ergriffen worden, die Manipulation an der Sperrliste unmittelbar vor der Kontrolle ausschließen? Wer im IT- Umfeld arbeitet, weiß wovon ich rede und kann nachvollziehen, dass es genügend Möglichkeiten der Manipulation gibt und eigentlich nur IT Fachleute eine Manipulation an den Daten erkennen könnten, wenn überhaupt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Auf der anderen Seite verpflichtet das Gesetz alle privaten Diensteanbieter zu entsprechenden Zugangserschwerungen, die den Zugang zur Nutzung von Informationen über ein Kommunikationsnetz für mindestens 10 000 Teilnehmer ermöglichen. Es ist technologieneutral formuliert. Die Zugangserschwerung muss aber mindestens auf DNS-Ebene erfolgen, schließt aber auch tiefer gehende Sperrtechniken ein. Dies kann einen Eingriff ins Fernmeldegeheimnis bedeuten, so dass für diesen Fall die mögliche Einschränkung von Grundrechten ausdrücklich gesetzlich geregelt und im Gesetz entsprechend zitiert wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Welche Seiten sollen durch das geplante Kinderpornografiebekämpfungsgesetz gesperrt werden?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Es geht ausschließlich darum, den Zugriff auf kinderpornografische und damit illegale Inhalte zu erschweren. Die Zugangssperren betreffen nicht die Individualkommunikation, sondern dienen der &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Verhinderung des Abrufs von an die Allgemeinheit gerichteten kinderpornografischen Inhalten.&lt;/span&gt; Die Sperrungen blocken den Zugriff auf bekannte Kinderpornoseiten - egal, wo auf der Welt die Anbieter der Inhalte sitzen. &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Seiten, die von Deutschland aus ins Netz gestellt werden, werden bereits blockiert. Erfahrungen in anderen Ländern zeigen, dass täglich Zehntausende Zugriffe verhindert werden (zum Beispiel 15.000 bis 18.000 in Norwegen). Übertragen auf Deutschland hieße das, dass 300 000 bis 450 000 Seitenaufrufe verhindert werden könnten. Sperrungen werden seit vielen Jahren mit Erfolg in Norwegen, Dänemark, Schweden, Finnland, den Niederlanden, Italien, der Schweiz, Neuseeland, Großbritannien, Südkorea, Kanada und Taiwan durchgeführt.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;Diese Aussage ist bewiesenermaßen eine Lüge. Selbst die Strafverfolgungsbehörden der skandinavischen Länder haben das Gegenteil bestätigt. Außerdem hat man per Analyse verschiedener Sperrlisten herausgefunden, dass die Inhalte deutlich über reine Kinderpornographie hinausgehen und dass der Anteil an tatsächlicher Kinderpornographie sogar den geringsten Part darstellt. Hochrechnungen können bestenfalls bei Wahlen relativ genaue Prognosen abgeben, dies adäquat auf Zugriffszahlen bei Kinderpornographie im Internet anwenden zu wollen, zeugt von absoluter Unwissenheit des IT- Umfeldes. Abgesehen davon, soll doch „Löschen vor Sperren“ der Grundsatz sein, wieso wird hier angemerkt, dass bereits Seiten, die von Deutschland aus ins Netz gestellt werden, bereits geblockt würden? Die Internetsperren wurden doch noch gar nicht offiziell umgesetzt bzw. soll doch Löschen in Deutschland uneingeschränkt möglich sein?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;strong&gt;Was versteht man unter einer Stoppmeldung?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Bei dem Versuch, Seiten aufzurufen, die Kinderpornografie enthalten, warnt die Stoppmeldung den Nutzer, dass sein Internet-Browser Kontakt zu einer Webseite herzustellen versucht, die im Zusammenhang mit der Verbreitung von Kinderpornografie genutzt wird. Der Betrieb dieser Stoppmeldung erfolgt durch den jeweiligen Zugangsanbieter. Das Bundeskriminalamt stellt einen standardisierten Entwurf zu Layout und Inhalt der Stoppmeldung zur Verfügung. Diese Meldung betont und verstärkt zudem die gesellschaftliche Ächtung des Missbrauchs und gibt dem Nutzer die Möglichkeit, sich beim Bundeskriminalamt weiter über die Maßnahme zu informieren. &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Dass das System funktioniert, zeigen die jahrelangen Erfahrungen anderer Länder, die bereits Zugangserschwerungen eingerichtet haben.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;Wie bereits erwähnt, das ist eine Lüge…&lt;br /&gt;Was maximal funktioniert, ist das DNS Access Blocking als solches mit allen bekannten Unzulänglichkeiten. Kinderpornographie wird jedoch damit in keiner Weise eingeschränkt. Die publizierten Erfolge basieren ausschließlich auf Vermutungen. Klickzahlen bieten keine Anhaltspunkte für Erfolgsprognosen. Stetig ansteigende Nutzerzahlen sowie automatisierte Bot- Suchläufe von Suchmaschinenanbietern und vieles mehr verfälschen zunehmend das Ergebnis. Da ja scheinbar keine personenbezogenen Daten verwendet werden, kann man folgerichtig auch keine Statistiken erstellen, die aussagekräftig wären…&lt;br /&gt;Man sollte folglich auch solche Aussagen nicht tätigen, eine Plakatkampagne hätte sicher den gleichen Effekt erzielt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;strong&gt;Was passiert bei den Zugangssperren mit den Daten des Internetnutzers?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die Sperrtechnik auf DNS-Basis und die Umleitung auf die Stoppmeldung erfordert keine Erhebung von Daten, die nicht ohnehin im Rahmen des technischen Prozesses beim Geschäftsbetrieb der Zugangsanbieter anfallen.&lt;br /&gt;Die bei der Umleitung auf die Stoppmeldung &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;anfallenden Verkehrs- und Nutzungsdaten dürfen nicht für Zwecke der Strafverfolgung verwendet werden. &lt;/span&gt;Damit soll der Sorge begegnet werden, dass die Maßnahmen zur Zugangserschwerung Auswirkungen auf die Internetnutzung haben, weil Nutzer befürchten müssten, auch bei unbeabsichtigtem Zugriff auf Seiten der Sperrliste einem Ermittlungsverfahren wegen Kinderpornografie ausgesetzt zu werden. Dies schließt Maßnahmen zur Bekämpfung der Kinderpornografie, &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;die aufgrund anderer Erkenntnisse erfolgen, ausdrücklich nicht aus.&lt;/span&gt; Mit dieser Änderung wird auch ein Anliegen des Bundesrates aufgegriffen.&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;Mit anderen Worten bedeutet dies nichts anderes, als dass personenbezogene Daten, die beim Aufruf von entsprechend gesperrten Seiten anfallen, vorerst keine Verwendung finden, aber dank Vorratsdatenspeicherung ein halbes Jahr zur Verfügung stehen und bei Bedarf doch angefordert werden können. Da davon auszugehen ist, dass tatsächlich Pädokriminelle sowieso die Internetsperren umgehen, können demzufolge nur noch Verkehrsdaten von Zufallssurfern vorliegen. Mir erschließt sich daraus nicht die Sinnhaftigkeit, anhand dieser Erkenntnis, die Verkehrsdaten dieser Zufallsnutzer bei Bedarf zur Strafverfolgung heranziehen zu wollen. Die gesamte Sperrstrategie zielt doch sowieso nur noch auf einige wenige Zufallssurfer ab, diesen den Anblick von kinderpornographischen Abbildungen zu ersparen. Welche Strafverfolgungsabsicht kann denn da überhaupt noch realistisch auftreten?&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wie werden die Einträge auf den Sperrlisten kontrolliert?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Um die Transparenz des listenbasierten Verfahrens zu erhöhen, wird beim Bundesbeauftragten für den Datenschutz und Informationsfreiheit ein unabhängiges Expertengremium bestellt. Mit Blick auf die vornehmlich juristischen Aufgaben, nämlich zu bewerten, ob Inhalte die Voraussetzungen des § 184 b StGB erfüllen, muss die Mehrheit der Mitglieder des fünfköpfigen Gremiums die Befähigung zum Richteramt haben. Mindestens einmal im Quartal erfolgt auf der Basis einer relevanten Anzahl von Stichproben eine Prüfung, ob die Einträge auf der Sperrliste die entsprechenden Voraussetzungen erfüllen. Sollte die Mehrheit des Gremiums zu der Auffassung kommen, dies sei nicht der Fall, hat das Bundeskriminalamt den Eintrag bei der nächsten Aktualisierung von der Liste zu streichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Warum folgt dem Vertragsabschluss noch eine gesetzliche Regelung?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Mit der Vereinbarung mit fünf großen Zugangsanbietern sind bereits 75 Prozent des Marktes abgedeckt. Eine gesetzliche Regelung auf Bundesebene soll alle in Deutschland aktiven Internetanbieter zwingend auf dieselben Regeln einer konsequenten Zugangssperre verpflichten. Das garantiert Sicherheit und eine Abdeckung von über 97 Prozent des Marktes, auch für den Fall, dass später neue Anbieter auf dem deutschen Markt auftreten.&lt;br /&gt;Sind Zugangssperren im Internet nicht Zensur? Drohen chinesische Verhältnisse?&lt;br /&gt;Die Zugangssperren zu Webseiten mit kinderpornografischen Inhalten &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;rührt nicht an der im Grundgesetz garantierten Informations- und Kommunikationsfreiheit&lt;/span&gt;: Es geht nicht darum, Freiheiten einzuschränken, sondern darum, Seiten, auf denen der Missbrauch und die Vergewaltigung von Kindern verbreitet und auf einfache Weise weltweit verfügbar gemacht wird, &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;zu blockieren&lt;/span&gt;. Es geht darum, Menschrechte und die Würde des Einzelnen, nämlich der Kinder, zu schützen und schwere Körperverletzungen zu ächten. Die Einschränkung des Zugangs zu strafbewehrtem Material und die Verhinderung neuer Straftaten verletzen keine Freiheitsrechte.&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;Dieser Umstand ist mit Vorsicht zu genießen. Eine schlussendliche Entscheidung sollte dem Bundesverfassungsgericht vorbehalten bleiben, daher ist es nicht hinnehmbar, dass das Bundesfamilienministerium den Zensurverdacht hier abstreitet. Unstrittig ist aber die Möglichkeit, mittels der installierten Sperrtechnik, Zensur zu betreiben. Es spielt dabei kaum eine Rolle, dass Zensur nicht beabsichtigt wäre, denn in den anderen Ländern, die bereits Sperrlisten einsetzen, wurden nachweislich Internetseiten gesperrt, die keinerlei Bezug zu Kinderpornographie vorwiesen. Damit wurde der Zugang zu diesen Internetinhalten den Internetnutzern vorenthalten. Ob man dies nun als Zensur bezeichnen will oder nicht, es ist und bleibt ein Risikofaktor, der nicht zu unterschätzen ist.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Können Zugangssperren bei den Providern die Verbreitung von Bildern und Videos, die den sexuellen Missbrauch von Kindern dokumentieren, zu 100 Prozent verhindern?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Technisch versierte Internetnutzer werden immer Wege finden, die Sperren zu umgehen.&lt;/span&gt; Entscheidend ist aber, dass dadurch der Zugang für die große Masse der durchschnittlich versierten Internetnutzer erfolgreich blockiert wird. &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Erkenntnissen des Bundeskriminalamtes&lt;/span&gt; zufolge sind &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;20 Prozent der Nutzer kinderpornografischer Angebote(n) harte Pädokriminelle, 80 Prozent dagegen Gelegenheitssurfer, die allerdings durch den zunehmenden Konsum kinderpornographischen Materials immer tiefer in die Szene hineingeraten. Zugangssperren treffen die Anbieter von Kinderpornografie empfindlich, weil sie dadurch weniger Geld verdienen und der verbreitete Aufbau organisierter Internetkriminalität gestört wird.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;Diese Aussagen sind völlig unsinnig und bisweilen werden damit alle IT'ler als Pädokriminelle gebrandmarkt. Zwar halte ich diese Formulierungen eher für ungeschickt, dennoch sollte sich das BMFSSJ wenigstens um eine Klarstellung bemühen. Es wurde nachgewiesen, dass jeder Durchschnittsinternetnutzer in wenigen Sekunden mit der entsprechenden Anleitung die Sperren umgehen kann. Die Schätzungen des Bundeskriminalamtes sind einfach nur lächerlich und können faktisch nicht bestätigt werden. Auch die Theorie des sog. „Anfixens“ steht auf extrem wackligen Beinen. Es gibt durchaus wissenschaftliche Erkenntnisse, die diese Auffassung nicht teilen. Über den kommerziellen Verlust von Betreibern kinderpornographischer Internetpräsenzen kann gar nicht philosophiert werden, da ja bereits die Vermutung eines Massenmarktes in keiner Weise nachgewiesen werden kann.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Eine sehr große Mehrheit der Gesamtbevölkerung ab 16 Jahren von &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;91 Prozent&lt;/span&gt; begrüßt die neuen Maßnahmen der Bundesregierung gegen die Verbreitung von Kinderpornografie im Internet. Lediglich 6 Prozent halten diese Maßnahmen nicht für den geeigneten Weg, um Kinderpornografie zu bekämpfen, 3 Prozent bleiben unentschieden.&lt;br /&gt;Auch unter den starken Internetnutzern &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;wird das Vorhaben von einer sehr großen Mehrheit begrüßt (89 Prozent).&lt;/span&gt; Lediglich 3 Prozent haben den Eindruck, dass durch die Stoppschilder im Internet das Grundrecht auf Informationsfreiheit zu sehr eingeschränkt würde; 90 Prozent sagen: Das finde ich nicht. 7 Prozent bleiben unentschieden.&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;Die Umfrageergebnisse wurden durch die Art der Fragestellungen deutlich beeinflusst. Eine Umfrage zum gleichen Thema mit anderen Fragestellungen führte zu einem komplett gegenteiligen Ergebnis. Persönlich halte ich diese Vorgehensweise für Manipulation durch absichtliche Unterschlagung diverser Hintergrundinformationen, um dadurch das gewünschte Ergebnis herbei zu führen. Dieses Vorgehen ist zutiefst unredlich und einer Bundesbehörde nicht würdig.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Sind Zugangssperren nicht leicht zu umgehen, indem die Anbieter ständig die Adressen wechseln?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Deswegen sind die Listen der gesperrten Seiten, die beispielsweise in England (im Durchschnitt laufend 1.500 aktive Anbieter) und Skandinavien verwendet werden, &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;dynamisch&lt;/span&gt;. &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Das bedeutet, die Sperrliste wird täglich aktualisiert. Das Aktualisieren dauert nur Sekunden und funktioniert weltweit.&lt;/span&gt; Statt vor den Möglichkeiten im World Wide Web zu resignieren, werden alle Mittel gegen die Verbreitung von Kinderpornografie genutzt. Dass in einem Land wie Norwegen noch Jahre nach der Einführung einer Internetsperre &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;bis zu 15.000 Zugriffsversuche auf Kinderpornografisches Material geblockt werden, zeigt, dass die Technik dauerhaft wirkt.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;Die Antwort auf die selbst gestellte Frage ist faktisch falsch. Natürlich sind die Zugangssperren leicht zu umgehen und daran ändert auch eine nicht definierte Dynamik der Sperrlisten nichts. Das eine hat mit dem anderen überhaupt nichts zu tun. Persönlich würde mich trotzdem interessieren, wie die Aktualisierung in Sekunden weltweit funktioniert? Eine automatisierte Erstellung bzw. Anpassung der jeweiligen Sperrliste wäre unverantwortlich. Es erfordert durchaus verantwortungsvolles Arbeiten der BKA- Mitarbeiter bei der Erstellung und Aktualisierung der Sperrliste, was auch entsprechend viel Zeit in Anspruch nimmt. Sollte man mit der Aktualisierung den Abgleich der Sperrlisten mit anderen Ländern verstehen, so wäre dies hier sehr unverständlich ausgedrückt worden und hätte ebenfalls mit der Frage nichts zu tun.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wer haftet dafür, wenn von den Sperren auch unbedenkliche Angebote im Internet betroffen sind?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Zugangsanbieter können heute &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;punktgenau&lt;/span&gt; gefährliche Inhalte &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;blockieren&lt;/span&gt;. Das zeigen die Beispiele aus dem Ausland wie Skandinavien. Zudem lässt sich sehr gut abgrenzen, was Kinderpornografie ist und was nicht. In den skandinavischen Ländern gibt es seit 2004 &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;keine nennenswerten Beschwerden&lt;/span&gt;. Zugangsanbieter sperren nur die Seiten, die vom Bundeskriminalamt verschlüsselt auf laufend aktualisierten Listen zur Verfügung gestellt werden. Was gesperrt wird, &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;legt allein das Bundeskriminalamt fest&lt;/span&gt;. Die Zugangsanbieter setzen die Sperrung lediglich um. Sofern sie dies ordnungsgemäß tun, liegt die Haftung allein beim Bundeskriminalamt. Die Zugangsanbieter müssen keine Ersatzansprüche fürchten.&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;Zugangsanbieter können alle Inhalte blockieren, allerdings entweder nicht punktgenau oder unwirksam per DNS Access Blocking, Kollateralschäden sind nicht auszuschließen. Da ausschließlich das BKA für die Listenerstellung verantwortlich ist und die Liste „geheim“ gehalten wird, kann ein fälschlich betroffener Content- Anbieter kaum feststellen, ob sein Angebot teilweise unzugänglich ist. Da ja ausschließlich ausländische Angebote gesperrt werden, müsste dieser Anbieter den Zugang über deutsche Provider testen, um zu erfahren, dass seine Websites auf die Sperrliste geraten sind. Dass jemand aus Deutschland den Anbieter auf den Umstand hinweist, weil dieser beim Aufruf der entsprechenden Website ein Stopp- Schild präsentiert bekommt, klingt eher unwahrscheinlich. Es ist also nicht weiter verwunderlich, dass kaum Beschwerden eingehen…&lt;br /&gt;Angenommen, die Internetpräsenz des BMFSFJ wäre auf der Sperrliste im Iran, würden Sie dies bemerken? Selbst wenn Sie dies nun trotzdem feststellen würden, wen würden Sie dann kontaktieren, um sich zu beschweren, weil Ihr Angebot ja aus eigener Sicht völlig legal ist?&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Sind die Zugangssperren ein Ersatz für die oft mühsame Verfolgung der Täter im In- und Ausland?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Es geht nicht um ein Entweder-oder, sondern um ein Sowohl-als-auch. Sperrungen sind &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Bestandteil einer Gesamtstrategie&lt;/span&gt; gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern und seiner Darstellung im Internet. Sie sollen die Ermittlung der Täter und das Schließen kinderpornografische Websites nicht ersetzen, &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;sondern wirksam ergänzen&lt;/span&gt;. Das Bundeskriminalamt und die Landeskriminalämter (LKA) leisten im Inland hervorragende Arbeit - das belegen die Erfolge über die ausgehobenen Kinderpornografie-Ringe. Die Ermittler werden auch weiterhin hart daran arbeiten, die Täter im Inland zu ermitteln und die Quellen im Ausland zu schließen. &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Da aber in der Hälfte aller Staaten Besitz und Verbreitung von Kinderpornografie entweder nicht unter Strafe steht oder nicht ausreichend sanktioniert wird, reichen in vielen Fällen polizeiliche Mittel allein nicht aus. Dann bleibt ergänzend als ein Baustein die Sperrung der Seiten als Mittel, um den Zugang zu verhindern und den kriminellen Geschäftsbetrieb empfindlich zu stören.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;Entweder war es unzureichende Recherche, leichtfertiger Umgang mit Informationen oder schlicht eine Lüge des Bundesfamilienministeriums, denn Recherchen von IT- Fachleuten haben ergeben, dass Löschungen kinderpornographischer Inhalte durchaus schnell und effektiv durchgeführt werden können. Ebenso stimmt es einfach nicht, was vom BMFSFJ kommuniziert wird. Immer wieder ist die Rede von 95 sog. Schurkenstaaten, wo Kinderpornographie nicht oder unzureichend verfolgt würde. Dies wurde eindrucksvoll widerlegt und die Zahl konnte von 95 auf mindestens 12 herabgesetzt werden. Beispiele wie Indien und Kasachstan, welche argumentativ in die Diskussionen eingebracht wurden, stellten sich als peinlichen Fauxpas heraus.&lt;br /&gt;„&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;sondern wirksam ergänzen&lt;/span&gt;“ – angenommen, ich würde der Definition nach illegale Angebote im Internet verbreiten und auf eine entsprechende Sperrliste geraten, würde das wie ein Frühwarnsystem funktionieren und ich würde anstreben, die Inhalte zu verlegen. Aus IT- Sicht begünstigt die Einführung von Sperrlisten, die auf Stopp- Seiten umleiten, die Reaktionszeit der Täter. Ich halte die Sperrmaßnahmen eher für kontraproduktiv.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wenn so viele Quellen im Ausland sitzen, brauchen wir dann nicht mehr internationale Abkommen und Netzwerke?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Wir haben bereits &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;gut funktionierende&lt;/span&gt; Netzwerke. In CIRCAMP (Cospol Internet Related Child Abusive Material Project) sind 13 europäische Staaten polizeilich organisiert: Norwegen, Großbritannien, Dänemark, Belgien, Frankreich, Finnland, Irland, Italien, Malta, Polen, Schweden, Niederlande und Spanien. Norwegen betreibt dieses Netzwerk aktiv. Deutschland wird beitreten. Und acht Länder - Norwegen, Schweden, Dänemark, Finnland, Niederlande, Schweiz, Neuseeland, Italien - verwenden den CSAADF (Child Sexual Abuse Anti Distribution Filter) um Internetseiten zu sperren. Die Listen mit den Seiten werden unter diesen Ländern innerhalb von Sekunden ausgetauscht. Die Sperrung erfolgt angepasst an die jeweilige Landesgesetzgebung.&lt;br /&gt;Die Bundesregierung setzt auf diese bestehenden Netzwerke und weitergehende Vereinbarungen. Sie hat den III. Weltkongress gegen die Sexuelle Ausbeutung von Kindern in Rio de Janeiro im November 2008 genutzt, um das Thema der internationalen Zusammenarbeit voranzubringen. Insoweit gibt es ein von Deutschland initiiertes Statement von 16 europäischen Ländern die Sperrlisten aufstellen und Zugangsblockaden eingeführt haben oder einführen wollen.&lt;br /&gt;Darüber hinaus haben wir dieses Thema auf der Europäischen Nachfolgekonferenz "Schutz vor sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche mit Fokus auf neue Medien: Perspektiven für Europa" am 30. Juni 2009 in Berlin weiter vorangetrieben. In einem Abschlussdokument der Konferenz haben sich die Unterzeichnenden auf 16 Punkte zum gemeinsamen Kampf gegen sexuelle Gewalt und Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen auf allen Ebenen verständigt.&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-family:courier new;"&gt;© Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-family:courier new;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;Offensichtlich funktioniert die internationale Zusammenarbeit im Bezug auf die Bekämpfung von Kinderpornographie nicht so toll, wie man glauben machen will. Wenn man behauptet, dass Löschung im Ausland oft nicht möglich ist und deshalb eine Sperrung notwendig wäre, muss man sich Frage gefallen lassen, wieso man nicht darauf hin arbeitet, diese internationale Zusammenarbeit zu optimieren und sich lieber in unsinnige Sperrmaßnahmen flüchtet? Wie durch die jeweiligen Konsulate bestätigt, ist Löschung von Kinderpornographie in Ländern wie Indien oder Kasachstan problemlos möglich, was ja dem BMFSFJ offensichtlich in dieser Form unmöglich erschien. Das BMFSFJ kann gerne weitere Staaten aufführen, die Kinderpornographie nicht ausreichend ächten und Server für die Verbreitung dieses abscheulichen Materials zur Verfügung stellen. Dann können wir eine neue Diskussion über den Sinn und Zweck dieser Internetsperren eröffnen… &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Diese Zeilen habe ich ans Bundesfamilienministerium gesendet. Ob man darauf reagiert, wird man daran erkennen, ob die FAQ des BMFSSJ geändert werden. Persönlich kann ich mir das kaum vorstellen...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier geht's zum vorherigen Artikel: &lt;a href="http://guedesweiler.blogspot.com/2009/07/zugangserschwerungsgesetz-vs.html"&gt;Da steh ich nun, ich armer Tor, und bin so klug, als wie zuvor!&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/23982351-2591070414933115858?l=guedesweiler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guedesweiler.blogspot.com/feeds/2591070414933115858/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=23982351&amp;postID=2591070414933115858' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23982351/posts/default/2591070414933115858'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23982351/posts/default/2591070414933115858'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guedesweiler.blogspot.com/2009/08/das-bundesministerium-fur-familie.html' title='An das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend'/><author><name>Oberthal online</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00233595127686763697</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_Dkdal2eMLwk/So1PI5Wnq6I/AAAAAAAAAAM/EtteO2SIbwQ/S220/charlie.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-23982351.post-6437195529443678075</id><published>2009-07-29T14:37:00.010+02:00</published><updated>2009-08-25T10:00:34.185+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zugangserschwerungsgesetz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kinderpornographie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Matthias Güldner'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Interview im Hamburger Abendblatt'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zensursula'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Horst Köhler'/><title type='text'>Da steh ich nun, ich armer Tor, und bin so klug als wie zuvor</title><content type='html'>Es ist geradezu lächerlich, die als geheim eingestufte Sperrliste für kinderpornographische Inhalte per Excel- Tabelle versenden zu wollen. Vergleicht man dieses Vorhaben mit dem konventionellen Briefpostverkehr wäre es zwar nicht gerade eine Postkarte, aber immerhin ein Brief mit der Aufschrift &lt;strong&gt;&lt;em&gt;"Streng geheim, hierin befindet sich die deutsche Sperrliste kinderpornographischer Inhalte"&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;,&lt;strong&gt;&lt;em&gt; &lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;der&lt;strong&gt;&lt;em&gt; &lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;den üblichen Postweg passiert.&lt;br /&gt;Genau so wollte es aber das Bundeskriminalamt handhaben, wobei man diese Behörde von Seiten der Provider überzeugen musste, dass diese Vorgehensweise dilettantisch sei und datentechnisch nicht geeignet ist, diese effizient zu verarbeiten. Jetzt darf die Frage gestattet sein, welche IT- Fachkräfte sich da wohl in den Reihen des BKA tummeln und denen eine solch heikle Verantwortung zugesprochen wird?&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Excel,&lt;/strong&gt; ein leistungsstarkes Programm zur Erstellung von Tabellen mit vielen Zusatz- Features, ist das Werkzeug von semi- professionellen Möchtegern- IT Experten, die sogar davon überzeugt sind, dass allein die mehr oder weniger fehlerfreie Benutzung des Office- Paketes sie zu Fachleuten der Informationstechnologie macht. Dazu gehört aber einiges mehr...&lt;br /&gt;Es wird unter dieser Perspektive nicht lange dauern, bis die streng geheime Sperrliste öffentlich wird...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inzwischen ist auch die Rede von einem dreistelligen Millionenbetrag, den das Projekt &lt;strong&gt;Zugangserschwerung per Sperrliste auf DNS- Ebene&lt;/strong&gt; verschlingen soll, so jedenfalls schildert es &lt;a href="http://www.taz.de/1/politik/schwerpunkt-ueberwachung/artikel/1/verheerender-ausblick/"&gt;Michael Rotert&lt;/a&gt;, von der Deutschen Internetwirtschaft. In Zeiten der Finanzkrise sollte man genau hinsehen, wenn man Geld ausgibt, besonders wenn es erwiesenermaßen für Dummfug (Kunstwort aus &lt;strong&gt;Dumm&lt;/strong&gt;heit und Un&lt;strong&gt;fug&lt;/strong&gt;) in Form von unsinnigen Internetsperren ausgegeben werden soll. Wenn auch die Regierung der Meinung ist, dass diese Ausgaben mit dem Begriff &lt;strong&gt;Bürgerverantwortung&lt;/strong&gt; den Providern als "Schwarzer Peter" zugespielt werden könnten, sieht die Internetwirtschaft dies ganz anders. Am Ende wird wohl der Steuerzahler...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und da gibt es noch den Grünen- Fraktionsvorsitzenden der Bremer Bürgerschaft, &lt;a href="http://debatte.welt.de/kommentare/144723/zur+unertraeglichen+leichtigkeit+des+internet"&gt;Matthias Güldner&lt;/a&gt;, der entgegen seiner Parteiphilosophie in dieser Sache mit sinnfreien Verbalattacken der Bundesfamilienministerin den Rücken stärkt. Dass Befürworter des Zugangserschwerungsgesetzes keinerlei fundierte Argumente vorbringen können, um ihren Standpunkt zu verteidigen, ist ja inzwischen hinreichend bekannt, doch dass ein Politiker öffentlich eine recht breite Bevölkerungsschicht mit seinen Äußerungen beleidigt, gibt der gesamten Debatte um das Internetsperren- Debakel eine neue Qualität.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Horst Köhler, seines Zeichens Bundespräsident, könnte noch die "verlorenen Gesichter" der Abgeordneten, die sich zum Zugangserschwerungsgesetz bekannt haben, wenigstens aus der deutschen Gesetzgebungshistorie heraus lotsen und gleichzeitig sein eigenes Image wahren, doch muss man noch etwas auf diese Entscheidung warten...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während offensichtlich versäumt wurde, das Gesetz rechtzeitig der EU und dem Bundespräsidenten vorzulegen, sodass sich die Sperrmaßnahmen voraussichtlich bis Oktober 2009 verschieben werden, mischt sich Ursula von der Leyen wieder in die Debatte ein und gibt dem &lt;a href="http://www.abendblatt.de/politik/article1120772/Kampf-gegen-Schmutz-im-Internet-wird-verschaerft.html"&gt;Hamburger Abendblatt&lt;/a&gt; ein Interview.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf die Frage "&lt;span style="color:#009900;"&gt;Sie argumentieren, Grundregeln unserer Gesellschaft müssten online wie offline gelten. Warum sperren Sie dann nicht auch Internetseiten, die Nazipropaganda verbreiten oder Gewalt gegen Frauen verherrlichen?&lt;/span&gt;" antworte V.d.L. "&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Mir geht es jetzt um den Kampf gegen die ungehinderte Verbreitung von Bildern vergewaltigter Kinder. Der Straftatbestand Kinderpornografie ist klar abgrenzbar. Doch wir werden weiter Diskussionen führen, wie wir Meinungsfreiheit, Demokratie und Menschenwürde im Internet im richtigen Maß erhalten. Sonst droht das großartige Internet ein rechtsfreier Chaosraum zu werden, in dem man hemmungslos mobben, beleidigen und betrügen kann. Wo die Würde eines anderen verletzt wird, endet die eigene Freiheit. Welche Schritte für den Schutz dieser Grenzen notwendig sind, ist Teil einer unverzichtbaren Debatte, um die die Gesellschaft nicht herumkommt.&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun ist die Katze aus dem Sack - Zensursula macht ihrem Spitznamen nachhaltig alle Ehre und redet offen über weitere Begehrlichkeiten, die sie noch vor gar nicht allzu langer Zeit kategorisch von sich gewiesen hatte. Diese Frau ist eine Lügnerin und eine Schande für Deutschland, was sie ja auch bereits durch Verleumdungen im Bezug auf Indien bzw. ihrer nachweislich falschen Argumentation für die Internetsperren unter Beweis gestellt hat. Sie lügt immerfort, was sie u.a. mit dieser Aussage im selbigen Interview verdeutlicht:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"...&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Wenn ich die jungen Menschen aber frage, was sie vorschlagen, wenn die Server, die die Kinderpornografie verbreiten, unerreichbar für die Strafverfolgungsbehörden in fernen Ländern stehen, dann wissen sie auch keine Lösung. An diesem Punkt kann ein Staat aber nicht stehen bleiben, sondern die Gesellschaft muss miteinander einen Ausweg finden.&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine solche Arroganz ist unerträglich, sodass diese Frau in der Regierung völlig deplatziert ist. Ein CDU- Kabinett mit Ursula von der Leyen ist für jeden demokratisch denkenden Menschen unwählbar geworden, ohne dabei Propaganda für die Piratenpartei machen zu wollen. Ich kann spätestens seit der Verabschiedung des Zugangserschwerungsgesetzes niemanden mehr ernst nehmen, der bewusst trotz dieser Installation einer Zensurinfrastruktur noch eine Partei wählt, die dies unterstützt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber zurück zur Aussage von Zensursula: Diesmal hat sie es wenigstens unterlassen, einen sog. Schurkenstaat beim Namen zu nennen, doch ihre Argumentation läuft ins Leere. Sicher haben diese "jungen Menschen" und auch "ältere" (zu denen ich mich zähle) es bereits eindrucksvoll bewiesen, dass das Löschen von kinderpornographischen Inhalten auf ausländischen Servern möglich ist. Alvar Freunde vom Arbeitskreis Zensur sowie die Organsisation CareChild haben unabhängig voneinander erfolgreich Löschungen ohne großen Aufwand erreichen können. Ich würde auch den Federhandschuh annehmen, den Ursula von der Leyen mit dieser frechen Behauptung den Zensurgegnern entgegen geworfen hat. Der Versuch wäre es mir wert, sie braucht mir nur einen Domainnamen zu nennen, der nachweislich Kinderpornographie beheimatet und ich würde den Versuch starten, die einschlägigen Inhalte vom Netz entfernen zu lassen. Jedoch bin ich der festen Überzeugung, dass Sie weder im Stande dazu ist, noch den Schneid dazu hat, auf diese Sache einzugehen. Sie flüchtet sich lieber wie gewohnt in Polemik. Wen hat sie denn konkret darauf angesprochen? "Die jungen Menschen" oder vielleicht eines ihrer vielen eigenen Kinder? Sie sollte die richtigen darauf ansprechen und nicht pauschalisieren.&lt;br /&gt;Welche fernen Länder sind den für die Strafverfolgungsbehörden unerreichbar und weigern sich, kinderpornographische Inhalte vom Netz zu nehmen? Indien war es schon mal nicht und Kasachstan auch nicht - welches Land ist denn nun ein solcher Schurkenstaat?&lt;br /&gt;Es ist geradezu unglaublich, was Frau von der Leyen so von sich gibt, ohne dabei rot zu werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Update vom 3.8.2009&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;„&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Der Bundesfamilienministerin geht es bei der aktuellen Sperrung von Internetseiten alleine um den Kampf gegen eine ungehinderte Verbreitung von Kinderpornografie gemäß § 184b StGB“, stellte ein Sprecher des Ministeriums am Sonntag klar.&lt;/span&gt; " Quelle: &lt;a href="http://www.welt.de/politik/article4242399/Von-der-Leyen-stellt-klar-keine-weiteren-Sperren.html"&gt;http://www.welt.de/politik/article4242399/Von-der-Leyen-stellt-klar-keine-weiteren-Sperren.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;Da&lt;/span&gt; las &lt;span style="color:#3366ff;"&gt;ich nun, ich armer Tor&lt;/span&gt;, ein Interview mit Ursula von der Leyen im Hamburger Abendblatt &lt;span style="color:#3366ff;"&gt;und bin so klug als wie zuvor. &lt;span style="color:#000000;"&gt;Statt des&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;Goethe Zitats &lt;span style="color:#000000;"&gt;könnte&lt;/span&gt; &lt;span style="color:#000000;"&gt;man auch&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;erwägen, dass quasi alle Leser dieses Artikels nicht in der Lage seien, richtig lesen zu können und die Aussagen der Bundesfamilienministerin deshalb falsch interpretieren würden (s.o.). Sie macht es uns aber wirklich nicht leicht, die Zensursula, sie zu verstehen. Politiker haben es eben gut, wird Blödsinn geredet, kommt prompt das Dementi und die Welt ist wieder in Ordnung...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier geht's nun zum vorherigen Artikel: &lt;a href="http://guedesweiler.blogspot.com/2009/07/des-schwachsinns-fette-beute-reloaded.html"&gt;Des Schwachsinns fette Beute (Reloaded)&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/23982351-6437195529443678075?l=guedesweiler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://www.ayin.at/firewall/viewtopic.php?f=10&amp;t=524' title='Da steh ich nun, ich armer Tor, und bin so klug als wie zuvor'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guedesweiler.blogspot.com/feeds/6437195529443678075/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=23982351&amp;postID=6437195529443678075' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23982351/posts/default/6437195529443678075'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23982351/posts/default/6437195529443678075'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guedesweiler.blogspot.com/2009/07/zugangserschwerungsgesetz-vs.html' title='Da steh ich nun, ich armer Tor, und bin so klug als wie zuvor'/><author><name>Oberthal online</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00233595127686763697</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_Dkdal2eMLwk/So1PI5Wnq6I/AAAAAAAAAAM/EtteO2SIbwQ/S220/charlie.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-23982351.post-4544865786177234599</id><published>2009-07-09T15:21:00.008+02:00</published><updated>2009-08-25T10:04:35.150+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zugangserschwerungsgesetz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kinderpornographie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zensursula'/><title type='text'>Des Schwachsinns fette Beute (Reloaded)</title><content type='html'>Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen, inzwischen auch den jüngeren unter uns besser als &lt;strong&gt;Zensursula&lt;/strong&gt; bekannt, hat sich zu einem Interview hinreisen lassen:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://netzpolitik.org/2009/frau-von-der-leyen-kommentieren/#comment-322119"&gt;http://netzpolitik.org/2009/frau-von-der-leyen-kommentieren/#comment-322119&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass sie dabei relativ gelassen wirkt, ist darauf zurück zu führen, dass sie ihr Ziel, das sog. &lt;strong&gt;Zugangserschwerungsgesetz,&lt;/strong&gt; trotz aller Expertenkritik auf den Weg gebracht hat. Was bleibt, ist eine unverschämte Arroganz gegenüber den Internetsperren- Gegnern...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich greife das Interview partiell nochmals in schriftlicher Form (dank Scanlines auf netzpolitik.org) auf und schalte mich als Kommentator ein:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;Grün: Interviewer&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Rot: Zensursula&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;Blau: mein Kommentar&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;Kinderpornoseiten werden gesperrt, wer versucht, sie zu besuchen, sieht ein Stoppschild. Was erhoffen Sie sich davon?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Das ist als präventiver Schritt entscheidend. Das Internet rollt gewissermaßen in Deutschland den roten Teppich aus, indem jeder, der für diese Bilder zugänglich ist, sie anklicken kann und durch die Beschäftigung mit den Bildern und der Masse der Bilder, die man bekommt, steigt dann auch im Laufe der Jahre das Bedürfnis, mehr davon zu haben, also man heizt den Markt an und wir wissen leider aus (atmet schwer) Statistiken, daß diese Männer eines Tages dann auch in der Realität sich die Kinder suchen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;Prävention bedeutet, etwas vorausschauend schützen zu wollen! Wenn man darunter Päderasten und andere Pädokriminelle versteht, hat sie dies damit erreicht. Sie suggeriert einen Massenmarkt der Pädophilie, den sie allerdings in keiner Weise nachweisen kann. Ihre Behauptungen stützen sich auf eigene Schätzungen und Vermutungen anderer, allerdings nicht auf fundierte Studien. Sie mutmaßt sogar, dass pädophile Bedürfnisse gesteigert werden könnten und bezieht dies nicht allein nur auf Menschen, die diese Neigungen besitzen. Sie verallgemeinert in jeder Weise.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;Ich bin noch nie zufällig über Kinderpornos im Netz gestolpert. Ich denke, diese Seiten muss man schon bewusst ansteuern und wenn jemand diese Seiten bewusst ansteuert, glauben Sie nicht, daß er dann auch sich informiert, wie man im Netz eben Ihre Sperre umgehen kann?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Spiegel Online hat mal eine ganz interessante Untersuchung gemacht, indem sie ihre Onlineleser gefragt hat: “Wer ist schon mal zufällig über so eine Seite gestolpert?” Da waren das 8,5 Prozent. Wenn Sie das hochrechnen aufs Internet, sind das 2,5 Millionen bei 40 Millionen Internetusern. Das heißt, sie können sagen, nun gut, bei 40 Millionen ist 2,5 Millionen eine geringe Zahl, aber 2,5 Millionen ist eine Zahl, die auch zeigt, daß diese massenhafte Verbreitung der Bilder ja aus einem guten Grund stattfindet, nämlich um potentielle Kunden langsam aber sicher anzuziehen. Und diese Stoppschilder machen deutlich “Halt” für diejenigen, die völlig unbedarft darauf kommen und die das eigentlich gar nicht sehen wollen. Da ist auch ein klarer Hinweis, warum die Seite gesperrt ist.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;Polemik und Aktionismus sind die Waffen eines Politikers, der argumentativ im Güllefass schwimmt. "&lt;strong&gt;So eine Seite&lt;/strong&gt;" sollte dabei klar definiert sein, und dass diese Umfrage keineswegs repräsentativ ist und jeglicher wissenschaftlichen Grundlage entbehrt, spielt für Zensursula bei der eigenen Argumentation keine Rolle. Interessanterweise verweist ein Sprecher des Familienministeriums genau auf eine solche wissenschaftliche Grundlage, als ein fleißiger IT- Experte die 95 angeblichen Schurkenstaaten unter die Lupe nahm, die nach Erkenntnissen des Familienministeriums keine Gesetze gegen Kinderpornographie besitzen würden. &lt;strong&gt;"Die Daten und Fakten seien sehr interessant, aber nicht wissenschaftlich hinterlegt"&lt;/strong&gt; gab man zur Antwort auf die &lt;a href="http://www.dlandau.de/pornoillegal.html"&gt;Recherchen von Dirk Landau&lt;/a&gt;, der die 95 Schurkenstaaten auf mindestens 12 schrumpfen ließ.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;Auf die sinnfreie Funktionsweise der unsäglichen Stopp- Schilder ein weiteres Mal einzugehen, verbietet mir (hoffentlich) der Intellekt der hiesigen Leser. Fachorientierte Erklärungen findet man sowohl in diesem Weblog als auch quasi überall im Internet, nur für Angehörige der Regierungskoalition scheinen diese Informationen schier unzugänglich (oder zensiert) zu sein?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;Aber wenn man bereit ist, diese Grenze zu überschreiten, dann kann man das einfach machen?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Das ist genau der Punkt. Wer dann bereit ist, die Grenze zu überschreiten, dem ist dann vollkommen klar, von jetzt an ist das kriminelle Energie, die du einsetzt, jetzt machst du dich strafbar.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;Das ist demjenigen, der Kinderpornographie betrachten möchte, bereits im Vorfeld klar und verschwendet ohnehin keine Zeit damit, virtuelle Stopp- Schilder zu betrachten. Der unschuldige Internetsurfer, der unbeabsichtigt ein Stopp- Schild im Browser seines Computers entdeckt, hätte ohnehin nicht die Absicht, eine solche Internetseite zu besuchen. Wo bitte läßt sich hierin eine Logik erkennen, abgesehen davon, dass der Letztere datentechnisch erfasst wird, während der von krimineller Energie und pädophiler Neigung gesteuerte Mensch, unbehelligt bleibt?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;Aber nochmal die Frage: halten sie es für ausgeschlossen, daß in Zukunft auch andere Seiten möglicherweise auch mit illegalen Inhalten gesperrt werden?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Das ist überhaupt nicht mein Interesse und das ist die Diskussion, die in Rechtsstaaten geführt werden muss. Hier kann ja nichts sozusagen (lacht) schleichend gemacht werden, sondern sie brauchen immer Gesetzesverfahren. Wenn jemand sich hinter so ein Thema stellt, dann wird er oder sie dieses durchdiskutieren müssen und diese Gesetzesverfahren gehen müssen, aber diese hypothetischen Diskussionen, die kann man erst, finde ich, auf den Punkt führen, wenn solche Sachen in der Tat auch Gegenstand einer Gesetzesintitiative oder einer Bewegung sind. Mir geht es darum, daß die Bilder von Kindern, die vergewaltigt werden in der (betont) Massenproduktion empfindlich gestört werden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;Es ist wohl tatsächlich nicht das Interesse der Familienministerin, die Sperren auf andere Inhalte auszudehnen. Doch allein diese Interessensbekundung schließt nicht aus, dass es trotzdem passieren könnte. Einerseits sind genau diese Pannen in anderen Ländern in erheblichem Ausmaß vorgekommen und andererseits haben bereits verschiedene Lobbyisten Begehrlichkeiten offen geäußert. Die Infrastruktur ist gegeben und kann jederzeit auf einfachste Weise genutzt werden. Da es quasi keine Kontrollmechanismen gibt, es sei denn, dass man eine quartalmäßige stichprobenartige Sperrlistenüberprüfung als ausreichend empfindet, darf man durchaus Bedenklichkeit aussprechen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;Nun heißt es aber, daß diese Bilder eigentlich hauptsächlich nicht über das Internet verbreitet werden, sondern über den Postweg.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Natürlich wird über den Postweg auch was versand, aber der (betont) breite Einstieg ist das Internet. Wir sehen, daß z. B. in Schweden mit 9 Millionen Einwohnern am Tag rund 50.000 Zugriffe auf diese Seiten da sind. Wenn sie das hochrechnen auf Deutschland sind das zwischen 350.000 bis 400.000 Zugriffe am Tag. Also das kleinzureden, daß das nicht der Einstieg wäre in die Kinderpornographie bei diesen massenhaften Bildern, pro Tag werden 200 neue Bilder eingestellt ins Netz. Ich glaube, das ist zynisch.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;Es ist unglaublich, aber Frau von der Leyen wird nicht müde, längst widerlegte Scheinargumente und Zahlen vorzubringen. Ich gestehe jedem zu, Fehler zu machen und falsche Meinungen zu vertreten, doch wenn diese mehrfach widerlegt und korrigiert wurden, darf man diese Argumentation nicht weiter fortführen. Das ist zutiefst unredlich...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt;Ich glaube, das ist zynisch. &lt;span style="color:#3366ff;"&gt;Das ist zutiefst unredlich!&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Frau von der Leyen hat sich als Volksvertreterin disqualifiziert, ebenso die Abgeordneten, die gegen besseren Wissens und gegen ihr Gewissen die Verabschiedung des Zugangserschwerungsgesetzes mitverantwortet haben. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;Auch Frau Martina Krogmann, die parlamentarische Fraktionssprecherin der CDU/CSU hat es ebenfalls für notwendig erachtet, in einem Interview das Machwerk &lt;strong&gt;ZugErschwG&lt;/strong&gt; zu verteidigen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Uns geht es um die pornographischen Inhalte in Ländern in denen&lt;br /&gt;Kinderpornographie eben nicht geächtet ist und auch nicht konsequent bestraft&lt;br /&gt;wird und deshalb auch nicht gelöscht wird. [...] weil wir eben für Dinge, die&lt;br /&gt;auf einem Server beispielsweise in Kasachstan liegen, da haben wir keinen&lt;br /&gt;Zugriff drauf.&lt;/span&gt; &lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;strong&gt;Kasachstan&lt;/strong&gt; kennen die meisten, wenn überhaupt, aus dem Film &lt;strong&gt;Borat&lt;/strong&gt; und kaum jemand wird die Gesetzestexte dieses Landes "aus der Hüfte heraus" abrufen können. Das macht auch nichts, weil &lt;strong&gt;Jörg- Olaf Schäfers&lt;/strong&gt; von &lt;strong&gt;netzpolitik.org&lt;/strong&gt; diese Arbeit übernommen hatte. Um die Aussage von Frau Krogmann nicht undokumentiert stehen zu lassen, kontaktierte er &lt;strong&gt;Adilbek Alzhanov&lt;/strong&gt;, den Gesandten der kasachischen Botschaft in Berlin, und fragte nach, wie die Regularien bezüglich Kinderpornographie in Kasachstan aussehen. Als Antwort erhielt er die Mitteilung, dass selbstverständlich auch in Kasachstan Kinderpornographie illegal sei. Herr Alzhanov übersetzte die entsprechenden Gesetzestexte und übersandte diese, wie auf &lt;a class="postlink" href="http://netzpolitik.org/2009/liebe-frau-krogmann-das-mit-kasachstan-habe-ich-geklaert/"&gt;Netzpolitik.org&lt;/a&gt; nachzulesen ist.&lt;br /&gt;Quelle: &lt;a class="postlink" href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30674/1.html"&gt;http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30674/1.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frau Krogmann rechtfertigt also das Zugangserschwerungsgesetz anhand der Unmöglichkeit, Kinderpornographie im Ausland löschen zu können, am Beispiel eines sog. Schurkenstaates (Kasachstan). Nachweislich zeigt sich jedoch die Regierung von Kasachstan bereit, Kinderpornographie zu bekämpfen und hat es auch entgegen der Fehlinformation unserer Bundesregierung im Gesetz verankert. Worin bitte besteht nochmal der Bedarf einer Sperrung kinderpornographischer Inhalte auf einem Server in Kasachstan? Abgesehen davon befindet sich kein einziger Eintrag eines kinderpornographischen Angebotes in den Sperrlisten der Länder, die diese einsetzen, welcher nach Kasachstan führt...&lt;br /&gt;Ironischerweise befinden sich jedoch auf den Listen Angebote, die auf deutschen Servern dümpeln und um die sich die Strafverfolgungsbehörden bislang nicht kümmerten. Wie lautet noch der Slogen des Familienminsteriums zum Gesamtkonzept im Kampf gegen Kinderpornographie: &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt;Löschen vor Sperren &lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;(Der Beweis darf übrigens nicht erbracht werden, da man sich damit wiederum strafbar macht!)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ab 1. August 2009 tritt das Gesetz und damit der legitimierte Verfassungsbruch in Kraft. Ich bin mir durchaus bewusst, dass darüber das Bundesverfassungsgericht befinden wird und ich nur ein kleines nichts wissendes Würstchen in der rechtsstaatlichen Juristensuppe bin. Richtig finde ich es trotzdem nicht und diese Meinungsfreiheit nehme ich mir noch solange heraus, wie es von den Zensoren des BKA gestattet werden wird. Durchaus laufe ich Gefahr, dass dieses Weblog zensiert werden könnte, denn es tauchen mehrfach Begriffe wie Kinderpornographie, Päderast und Pädophilie auf. Nun mögen einge zu recht denken, dass ist doch nicht zensierbar, doch die ausländischen Sperrlisten beweisen die Möglichkeit der Möglichkeit. Unlängst hat mir jemand sogar erzählt, dass er seit der heftigen Diskussion um das Thema Kinderpornographie, selbiges Wort und damit verwandte nicht mehr als Suchbegriffe bei Google verwenden würde, weil er Angst davor habe, dadurch ins Fahndungsraster zu geraten...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier geht's zum vorherigen Artikel: &lt;a href="http://guedesweiler.blogspot.com/2009/06/dumme-burger-sind-gute-wahler.html"&gt;Dumme Bürger sind gute Wähler&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/23982351-4544865786177234599?l=guedesweiler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://www.ayin.at/firewall/viewtopic.php?f=10&amp;t=524' title='Des Schwachsinns fette Beute (Reloaded)'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guedesweiler.blogspot.com/feeds/4544865786177234599/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=23982351&amp;postID=4544865786177234599' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23982351/posts/default/4544865786177234599'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23982351/posts/default/4544865786177234599'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guedesweiler.blogspot.com/2009/07/des-schwachsinns-fette-beute-reloaded.html' title='Des Schwachsinns fette Beute (Reloaded)'/><author><name>Oberthal online</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00233595127686763697</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_Dkdal2eMLwk/So1PI5Wnq6I/AAAAAAAAAAM/EtteO2SIbwQ/S220/charlie.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-23982351.post-1512390407211044513</id><published>2009-06-18T10:18:00.009+02:00</published><updated>2009-08-25T10:09:02.517+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zugangserschwerungsgesetz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kinderpornographie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Internetsperre'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zensurulla'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zensursula'/><title type='text'>Dumme Bürger sind gute Wähler...</title><content type='html'>&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;...oder wie gezielte Propaganda mit absichtlicher Unterschlagung wichtiger Informationen der Volkeswille gesteuert werden kann (Deja Vu ?)&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;&lt;a href="http://www.oberthal-online.de/zensur.swf"&gt;&lt;span style="font-size:180%;"&gt;So wirds gemacht&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Die Bundesregierung hat am 18.06.2009 ein neues Gesetz verabschiedet, was grundsätzlich nichts Ungewöhnliches darstellt, doch im vorliegenden Fall das Verständnis in den &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsstaat"&gt;Rechtsstaat&lt;/a&gt; grundlegend neu definiert. Was als &lt;strong&gt;&lt;em&gt;Gesetzesänderung des Telemediengesetzes zur Bekämpfung von Kinderpornographie&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; etabliert werden sollte, nennt sich nun &lt;em&gt;&lt;strong&gt;Zugangserschwerungsgesetz&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;,&lt;strong&gt;&lt;em&gt; &lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;da es nun ja als unabhängiges Gesetz ausserhalb des Telemediengesetzes zu betrachten ist. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerade weil dieses Gesetz in seiner Entstehung auf erhebliche Kritik bei IT- und Rechtsexperten gestoßen ist, wirkt eine breite Zustimmung des Volkes offensichtlich beruhigend, denn man ist sich der Tragweite dieses Unternehmens völlig bewußt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Repräsentative Umfragen scheinen immer noch ein beliebtes Instrument zu sein, das eigene Vorhaben zu rechtfertigen. Werden die Fragen nur geschickt formuliert, kann man das gewünschte Ergebnis schon im Vorfeld festlegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Stück wird folgendermaßen inszeniert:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;Das MINISTERIUMS FÜR FAMILIE, SENIOREN, FRAUEN UND JUGEND führt eine repräsentative Bevölkerungsstichprobe durch. Dazu wurden zwischen dem 29. Mai und dem 11. Juni 2009 1832 Personen mündlich-persönlich interviewt. Die Ergebnisse&lt;br /&gt;sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 16 Jahren. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;&lt;strong&gt;Frage 1:&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;Die Bundesregierung hat sich kürzlich auf Maßnahmen gegen Kinderpornographie geeinigt, mit denen Internetanbieter verpflichtet werden, den Zugang zu kinderpornographischen Seiten zu blockieren. Wenn ein Internetnutzer auf solche Seiten kommt, wird ein großes Stoppschild angezeigt, und man kommt nicht mehr weiter. Begrüßen Sie diese Maßnahmen, oder halten Sie sie nicht für den geeigneten Weg, um Kinderpornographie zu bekämpfen?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Das überwältigende Umfrageergebnis bestätigte, dass 91% der Befragten dieses Vorhaben begrüßen. Wäre ein anderes Ergebnis zu erwarten gewesen? Ohne umfangreiche Hintergrundinformationen, die womöglich den meisten Befragten ohnehin nicht zur Verfügung standen, kann niemand wirklich ein wesentlich anderes Ergebnis erwarten. Ich lasse die Originalfrage des &lt;strong&gt;Instituts für Demoskopie Allensbach&lt;/strong&gt; komplett unverändert so stehen und füge ergänzend noch folgende Informationen an:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;Alternativ hat sich das Löschen von kinderpornographischen Seiten bewährt und ist in seiner Effektivität nachweislich höher einzustufen, da eine Sperrung bzw. eine Umleitung die kinderpornographischen Seiten nicht verschwinden lässt, sondern nur verdeckt. Eine Umgehung der Sperre ist mit wenigen Eingaben bereits von Computerlaien zu realisieren. Halten Sie dennoch die Stopp- Schild Methode für die erstrebenswerteste Maßnahme?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;&lt;strong&gt;Frage 2:&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;Finden Sie, dass die Menschen durch diese Stoppschilder im Internet in ihrem Recht auf&lt;br /&gt;Informationsfreiheit zu sehr eingeschränkt werden, oder finden Sie das nicht?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Wie soll jemand dies beurteilen können, wenn ihm die Hintergründe nicht verdeutlicht werden. Menschen, die das Internet sowieso nicht nutzen, mag es vorkommen, als würde man sie fragen, ob sie es bedauern, dass Seetang nicht wenigstens einmal die Woche in deutschen Kantinen als Hauptgericht angeboten wird. Die erforderlichen Informationen, um die Frage im Zusammenhang mit der Kinderpornographie- Problematik beurteilen zu können, werden bewusst verschwiegen. Ich lasse die Frage erneut in ihrer Originalfassung so stehen und ergänze wiederum mit Informationen, die zur objektiven Beurteilung unerlässlich sind:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;Ein Internetsurfer, der zufällig, bewusst oder unbewusst eine Stopp- Schild Seite in seinem Browser erblickt, ist mit seinen Verkehrsdaten, die unweigerlich erfasst werden, als möglicher Päderast automatisch in der Strafverfolgungsakte des BKA. Letzteres wurde zwar inzwischen zurückgewiesen, ändert aber nichts an der Tatsache, dass eine grundsätzliche Datenerfassung möglich ist. Allein das BKA bestimmt, welche Inhalte im Internet auf die Stopp- Schild Seiten umgeleitet werden, während ein externes Gremium stichprobenartig die Sperrliste überprüfen soll. Wie sich dieses Gremium zusammensetzt, ist vor Verabschiedung des Gesetzes ungeklärt. Erkenntnisse aus Ländern, die diese Sperrmaßnahmen bereits durchführen, haben bestätigt, dass nicht allein kinderpornographische Inhalte der Zensur zum Opfer gefallen sind. Im Gegenteil, kinderpornographische Inhalte waren prozentual im einstelligen Bereich vertreten. Vertreten Sie nach dieser Erkenntnis die Meinung, dass das Recht auf Informationsfreiheit zu sehr eingeschränkt wird oder nicht?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;90% der Befragten fanden ohne diese zusätzlichen Informationen, dass das Recht auf Informationsfreiheit nicht zu sehr eingeschränkt würde...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;Frage 3:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;Hier unterhalten sich zwei darüber, ob die Blockade von Internetseiten mit kinderpornographischem Inhalt der richtige Weg ist, um Kinderpornographie zu bekämpfen. Welche(r) von beiden sagt eher das, was auch Sie denken?&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;&lt;strong&gt;Meinung 1:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;“Ich bin zwar der Meinung, dass Kinderpornographie bekämpft werden muss, aber die Blockade von Internetseiten geht mir zu weit. Es kann nicht sein, dass der Staat festlegt, was sich der Einzelne im Internet anschauen darf und was nicht. Auf diese Weise wird die Freiheit der Bürger&lt;br /&gt;zu sehr eingeschränkt.”&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;&lt;strong&gt;Meinung 2:&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;“Das sehe ich anders. Die Informationsfreiheit hat ihre Grenzen, und wenn es um Kinderpornographie geht, wird diese Grenze deutlich überschritten. Daher sollte der Zugang zu Internetseiten mit solchen Inhalten blockiert werden.”&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Geschickt wird in die &lt;strong&gt;Meinung 1&lt;/strong&gt; ein unterschwellig negatives Statement eingebettet, welches unauffällig suggeriert: &lt;strong&gt;&lt;em&gt;"Man darf sich anschauen, was man möchte, auch Kinderpornographie"&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Natürlich soll man sich nicht bewusst Kinderpornographie anschauen (dürfen), was ja auch gesetzlich bereits ausreichend geregelt ist. Jemand, der keine pädophile Veranlagung besitzt, wird dies sowieso nicht bewußt tun. Da bewiesen ist, dass das Stopp- Schild die Inhalte ja nicht aus dem Internet eliminiert und eine Umgehung relativ einfach ist, kann man diese Frage auch streichen, wenn man die Löschung dieser Inhalte konsequent verfolgt hätte...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Übrigens schlossen sich 90% der Befragten &lt;strong&gt;Meinung 2&lt;/strong&gt; an und ich verzichte diesmal auf eine informative Ergänzung der Frage, da ein winziger Teilaspekt aus einem komplexen Themenbereich herausgelöst wurde und den Sinn verfälscht...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;&lt;strong&gt;Frage 4:&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;Glauben Sie, dass man mit diesen Maßnahmen Erfolg hat und die Nutzung von Kinderpornographie im Internet eindämmen kann, oder glauben Sie, dass diejenigen, die so etwas sehen wollen, weiterhin einen Weg finden, an solche Seiten heranzukommen?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Ein Frage, die mit der Phrase "Glauben Sie..." beginnt, läßt kaum mehr als Schätzungen erwarten. Das Bauchgefühl von Menschen mit völlig verschiedenem Kenntnisstand soll ein repräsentatives Ergebnis bescheren? Immerhin "glauben" 62% der Befragten, dass diejenigen, die es beabsichtigen, auch weiterhin erreichen werden. Als halbwegs kritischer Umfrageteilnehmer, auch ohne entsprechende Hintergrundinformationen, hätte ich als Gegenfrage folgendes geäußert: "Gibt es keine erfolgversprechendere Maßnahmen?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;Frage 5:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;Hier unterhalten sich zwei darüber, ob die Blockade von Internetseiten mit kinderpornographischem Inhalt der richtige Weg ist, um Kinderpornographie zu bekämpfen. Welche(r) von beiden sagt eher das, was auch Sie denken?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Meinung 1:&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;“Ich glaube nicht, dass es etwas bringt, den Zugang zu Internetseiten mit kinderpornographischem Inhalt zu blockieren. Wer im Internet Kinderpornos sucht, wird&lt;br /&gt;sie auch finden, egal wie viele Seiten blockiert sind. Daher ist eine solche Blockade überflüssig.”&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Meinung 2:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;“Das sehe ich anders. Auch wenn man mit einer solchen Blockade nicht alle aufhalten kann, schreckt man damit doch sehr viele Nutzer ab. Daher halte ich eine solche Sperre für unbedingt&lt;br /&gt;notwendig.”&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Die Frage ist schon falsch gestellt. Welche Nutzer werden denn mit der Blockade aufgehalten bzw. welche Nutzer möchte man damit aufhalten? Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen hat darüber eine ganz eigenwillige These entwickelt: Sie denkt, dass Gelegenheitssurfer durch den Konsum von Kinderpornographie "angefixt" werden. Sie glaubt, dass sich Pädophilie mit Drogen- oder Alkoholsucht vergleichen lässt. Sie ist darüber hinaus der Auffassung, dass Leute mit geringer pädophiler Veranlagung durch uneingeschränkte einschlägige Angebote im Internet ein gesteigertes Verlangen entwickeln werden. Ich kann dies nicht beurteilen und gehe deshalb auch nicht weiter darauf ein. Jedoch bezweifele ich, dass Leute ohne diese Veranlagung, durch das zufällige Aufrufen von Kinderpornoseiten, Gefahr laufen, pädophil zu werden. Desweiteren bezweifele ich auch, dass man ohne Vorsatz auf kinderpornographische Inhalte stößt, wenn man nicht explizit einen Link unter falschem Vorwand erhält oder bereits ein Surfverhalten besitzt, dass im nahen Umfeld angesiedelt ist. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;82% der Befragten vertreten die &lt;strong&gt;Meinung 2&lt;/strong&gt;. Hierin sehe ich keinen Widerspruch, jedoch schreckt mich eine Kinderpornographieseite deutlich mehr ab als ein Stopp- Schild. Der 1. Fall würde eine Schockwirkung auslösen, die mich dazu veranlassen würde, auf die Löschung dieser Webpräsenz und die Bestrafung der Täter hin zu wirken. Im 2. Fall würde ich das Stopp- Schild lediglich zur Kenntnis nehmen und mich fragen, wieso die angesurfte Internetseite auf der Sperrliste steht...&lt;br /&gt;...und genau hier beginnt ein neues Kapitel:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weshalb ist die aufgerufene Internetseite auf der Sperrliste des BKA?&lt;br /&gt;Ist sie etwa zu Unrecht darauf gelandet?&lt;br /&gt;Oder hat das BKA kinderpornographische Inhalte identifizieren können, war aber nicht in der Lage, eine Löschung zu erwirken?&lt;br /&gt;Weshalb konnte man eine Seite mit nachweislich kinderpornographischem Inhalt nicht löschen, sodass die 2. Instanz (die Blockade) zur Anwendung kam?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;Holzauge sei wachsam!&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier geht's zum vorherigen Artikel: &lt;a href="http://guedesweiler.blogspot.com/2009/06/des-schwachsinns-fette-beute.html"&gt;Des Schwachsinns fette Beute&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/23982351-1512390407211044513?l=guedesweiler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://www.ayin.at/firewall/viewtopic.php?f=10&amp;t=524' title='Dumme Bürger sind gute Wähler...'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guedesweiler.blogspot.com/feeds/1512390407211044513/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=23982351&amp;postID=1512390407211044513' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23982351/posts/default/1512390407211044513'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23982351/posts/default/1512390407211044513'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guedesweiler.blogspot.com/2009/06/dumme-burger-sind-gute-wahler.html' title='Dumme Bürger sind gute Wähler...'/><author><name>Oberthal online</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00233595127686763697</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_Dkdal2eMLwk/So1PI5Wnq6I/AAAAAAAAAAM/EtteO2SIbwQ/S220/charlie.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-23982351.post-1358577714429576033</id><published>2009-06-16T11:37:00.011+02:00</published><updated>2009-08-25T10:12:22.864+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kinderpornographie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Internetsperren'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ursula von der Leyen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zensurulla'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zensursula'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Telemediengesetz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pädophilie'/><title type='text'>Des Schwachsinns fette Beute</title><content type='html'>Hätte man sowas für möglich gehalten? Die Bundesregierung verabschiedet ein Gesetz, welches in fataler Weise keinerlei Begründung bedarf. Hier ist die Rede von der Änderung des Telemediengesetzes im Hinblick auf die Bekämpfung von Kinderpornographie. Was im ersten Moment bei eigentlich allen Menschen eine wohlwollende Zustimmung finden würde, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fauxpas"&gt;Fauxpas&lt;/a&gt; mit unabsehbaren Folgen. Purer &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aktionismus"&gt;Aktionismus&lt;/a&gt; gepaart mit berechnendem &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Populismus"&gt;Populismus&lt;/a&gt; eröffnen den Einstieg in den Zensurstaat. Was war geschehen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bundesfamilienministerin &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ursula_von_der_Leyen"&gt;Ursula von der Leyen&lt;/a&gt; hat sich zur &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jeanne_d%E2%80%99Arc"&gt;Jeanne d'Arc&lt;/a&gt; der deutschen Politprominenz ernannt und möchte im Namen aller missbrauchten Kinder abscheuliche kinderpornographische Darstellungen aus dem abgrundbösen Internet verbannen. Ungeachtet der technischen Unzulänglichkeit, die die dazu verwendete Technik des &lt;a href="http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/BMFSFJ/kinder-und-jugend,did=119244,textfragment=121792.html#fragment"&gt;DNS Access Blocking&lt;/a&gt; darstellt, sind die Argumente der Ministerin zunächst nachvollziehbar:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://video.google.com/videoplay?docid=-8180431480456076187&amp;amp;ei=lHQ3SsStIKas2wKopsyyCQ&amp;amp;q=Ursula+von+der+Leyen&amp;amp;hl=de"&gt;Video der Pressemitteilung von Ursula von der Leyen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darf man einer gewählten Volksvertreterin uneingeschränkt Glauben schenken, wenn sie ihr Vorhaben öffentlich rechtfertigen möchte? Zweifel dürfen erlaubt sein und wer dann in gewisser Weise verschiedene Argumente kritisch hinterfragt, ist ja nicht gleich ein Päderast.&lt;br /&gt;Die Ministerin redet unverhohlen von einem Millionengeschäft und Massenmarkt im Internet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der sog. "&lt;a href="http://blog.odem.org/2009/06/11/2009-06-11-anfrage-sperren.pdf"&gt;Kleinen Anfrage&lt;/a&gt;" der FDP- Abgeordneten Christoph Waitz und Hans- Joachim Otto antwortet der Staatssekretär Dr. Bernd Pfaffenbach...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;&lt;strong&gt;Frage 17:&lt;/strong&gt; Auf welche Datengrundlage stützt sich die Bundesregierung bei der Einschätzung des kommerziellen Marktes für Kinderpornographie in Deutschland?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;&lt;strong&gt;Antwort: &lt;/strong&gt;Die Bundesregierung verfügt über &lt;em&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;keine&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt; detaillierte Einschätzung des kommerziellen Marktes für Kinderpornographie in Deutschland.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Ebenso verweist die Politikerin gerne auf die Erfolge in anderen Ländern mit den Sperrlisten, jongliert mit Zahlen von angeblichen Zugriffen auf kinderpornographische Inhalte und dem überdimensionalen prozentualen Anstieg der Straftaten im kinderpornographischem Bereich:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;&lt;strong&gt;Frage 3:&lt;/strong&gt; In welchen Ländern werden die kinderpornographischen Inhalte ins Internet gestellt und wo stehen die Server, auf denen sich kinderpornographisches Material befindet?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;&lt;strong&gt;Antwort:&lt;/strong&gt; Webseiten mit nach deutschem Recht als kinderpornographisch einzustufeneden Inhalten werden nach Erkenntnissen des BKA fast ausschließlich über Server im Ausland bereit gestellt und dort bevorzugt in Staaten mit geringer Kontrollintensität oder aber dort, wo keine diesbezügliche Gesetzgebung existiert oder die entsprechenden Regelungen nicht konsequent durchgesetzt und überwacht werden...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Und wo stehen die Server nun konkret? Das weiß man offensichtlich nicht und weicht einer klaren Antwort kurz entschlossen aus...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Aber offensichtlich weiß man, dass in verschiedenen Ländern Kinderpornographie nicht ausreichend strafrechtlich verfolgt wird. Daher drängt sich folgende Frage auf:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#006600;"&gt;&lt;strong&gt;Frage 4:&lt;/strong&gt; In welchen Ländern steht Kinderpornographie bislang noch nicht unter Strafe?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;&lt;strong&gt;Antwort:&lt;/strong&gt; Dazu liegen der Bundesregierung keine gesicherten Kenntnisse im Sinne rechtsvergleichender Studien vor. Gewisse(vorsichtige) Schlüsse können aber...gezogen werden...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#006600;"&gt;&lt;strong&gt;Frage 6:&lt;/strong&gt; Wie viele Server, auf denen sich kinderpornographische Inhalte befinden, stehen in Ländern, in denen Kinderpornographie nicht unter Strafe steht?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#006600;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;&lt;strong&gt;Antwort:&lt;/strong&gt; Wie bereits in der Antwort zu Frage 4 dargestellt, verfügt die Bundesregierung nicht über rechtsvergleichende Studien zur Strafbarkeit von Kinderpornographie in anderen Ländern. Sie hat daher auch keine Informationen über Serverstandorte in solchen Ländern.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Im Entwurf zur Gesetzesänderung steht u.a. als Begründung folgendes (was auch immer wieder gerne von Frau von der Leyen zitiert wird):&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;Die Polizeiliche Kriminalstatistik verzeichnet seit Jahren einen konstanten Anstieg beim Besitz, der Beschaffung und Verbreitung von Kinderpornographie (2007: 11.357 Fälle; Steigerung um 55% gegenüber 2006: 7.318 Fälle). Bei der Besitzverschaffung von Kinderpornographie über das Internet war von 2006 auf 2007 sogar ein Zuwachs von 111% festzustellen (von 2.936 auf 6.206 Fälle).&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Interessanterweise bestätigt die gerade von Innenminister Dr. Wolfgang Schäuble aktuell veröffentlichte Kriminalstatistik 2008 eine gegenteilige Entwicklung. Außerdem unterschlägt Frau Dr. von der Leyen in ihrer Argumentation, dass die genannten Zahlen sich auf alle erfassten Anzeigen, Delikte und eingeleitete Strafverfahren beziehen, aber der Großteil der Verfahren eingestellt wurde. Außerdem fließen in diese Statistik auch Ergebnisse aus groß angelegten, einmaligen Fahndungen ein. Die Zahlen, die die Ministerin also vorträgt, sind teilweise unrealistisch und bisweilen reine Spekulation.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Betrachtet man die Erfolge von beispielsweise den skandinavischen Ländern mit ihren Sperrlisten, so breitet sich Ernüchterung aus. Es wird von etwa 1% real geblockten kinderpornographischen Webseiten geredet, der Rest ist entweder nicht strafbare Pornographie, längst gelöschte Internetpräsenzen und leider auch eine Menge Internetseiten mit völlig anderen Inhalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist verwunderlich, weshalb die Regierung nach wie vor an den Plänen festhält, Kinderpornographie mit völlig absurden Mitteln aus dem Internet einzudämmen. Dass die Methode des DNS Access Blocking ohnehin von den meisten Internetnutzern mühelos umgangen werden kann, müsste ich eigentlich gar nicht mehr erwähnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin der festen Überzeugung, dass nach Zuhilfenahme aller möglichen rechtsstaatlichen Maßnahmen, die Löschung von kinderpornographischen Inhalten im Internet effektiv genug sein würde, dass die Sperrliste des BKA, ohne besonders klein zu schreiben, auf einem Bierdeckel Platz finden würde. Konsequentes Vorgehen gegen Kinderpornographie macht Sperrlisten, die als Zensurmaßnahme missbraucht werden können, überflüssig...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wichtige Links zum Thema:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.direktzu.de/vonderleyen/messages/21308"&gt;Direkte Anfrage an Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;(Ein Votingsystem kann die persönliche Antwort der Ministerin erheblich forcieren...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.ayin.at/firewall/viewtopic.php?f=10&amp;amp;t=524&amp;amp;start=10"&gt;Die Fake- Interviews mit diversen Abgeordneten&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;(öffentliche Aussagen von Abgeordneten werden in Form eines Interviews sarkastisch kommentiert...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier geht's zum vorherigen Artikel: &lt;a href="http://guedesweiler.blogspot.com/2009/06/fuhrerschein-kontoeroffnung.html"&gt;Führerschein, Kontoeröffnung &amp;amp; Kinderpornographie&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#006600;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://video.google.com/videoplay?docid=-8180431480456076187&amp;amp;ei=lHQ3SsStIKas2wKopsyyCQ&amp;amp;q=Ursula+von+der+Leyen&amp;amp;hl=de"&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/23982351-1358577714429576033?l=guedesweiler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://www.ayin.at/firewall/viewtopic.php?f=10&amp;t=524&amp;start=30' title='Des Schwachsinns fette Beute'/><link rel='enclosure' type='' href='http://www.ayin.at/firewall/viewtopic.php?f=10&amp;t=524' length='0'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guedesweiler.blogspot.com/feeds/1358577714429576033/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=23982351&amp;postID=1358577714429576033' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23982351/posts/default/1358577714429576033'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23982351/posts/default/1358577714429576033'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guedesweiler.blogspot.com/2009/06/des-schwachsinns-fette-beute.html' title='Des Schwachsinns fette Beute'/><author><name>Oberthal online</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00233595127686763697</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_Dkdal2eMLwk/So1PI5Wnq6I/AAAAAAAAAAM/EtteO2SIbwQ/S220/charlie.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-23982351.post-3694198603317844071</id><published>2009-06-03T14:25:00.010+02:00</published><updated>2009-08-25T10:23:44.813+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pädophil'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kinderpornographie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ursula von der Leyen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Internetsperre'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zensursula'/><title type='text'>Führerschein, Kontoeröffnung &amp; Kinderpornographie</title><content type='html'>Familienministerin Ursula von der Leyen, im Netz inzwischen als &lt;strong&gt;&lt;em&gt;Zensursula&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; verspottet, möchte entgegen aller Bedenken von Experten aus Wirtschaft, Rechtswissenschaft und IT ihre umstrittene Gesetzesänderung des Telemediengesetzes durchsetzen. Internetsperren sollen Gelegenheitssurfer davon abhalten, kinderpornographische Inhalte im WWW aufrufen zu können. Diese sog. Stopp- Schild Websites, technisch realisiert über &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;DNS Access Blocking &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;(&lt;span style="color:#666666;"&gt;Der Domainname der entsprechenden Internetpräsenz wird nicht auf die tatsächlich zugehörige IP- Adresse des Webservers geleitet, sondern auf eine andere, sodass der Aufruf dieses Internetangebotes unterbunden wird&lt;/span&gt;) stellen somit ein Hindernis und zugleich eine Warnung dar. Dieses Hindernis ist allerdings kaum wirksamer als das unerlaubte Betreten einer öffentlichen Rasenfläche, welche durch ein entsprechendes Schild als Sperrzone gekennzeichnet ist. Die Warnung ist leider weitaus mehr als ein Schild auf dem zu lesen ist "Vorsicht bissiger Hund!" Wer das Stopp- Schild auf seinem Bildschirm entdeckt, ist im gleichen Moment beim BKA als potentieller &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/P%C3%A4derastie"&gt;Päderast&lt;/a&gt; in einer Liste geführt. Vergleichsweise könnte man sagen, man wurde vom Hund bereits gebissen, während man noch das Warnschild betrachtet. Die Zusammenhänge werden in o.g. &lt;a href="http://www.ayin.at/firewall/viewtopic.php?f=10&amp;amp;t=524"&gt;Link&lt;/a&gt; zum Forum recht ausführlich und chronologisch behandelt... &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um eine Fahrerlaubnis für ein Kraftfahrzeug zu erlangen, benötigt man etwas Geld, im Prinzip die Volljährigkeit, ausreichend nachgewiesene theoretische wie praktische Trainingseinheiten und eine abschließende Prüfung. Parallel dazu bedarf es einer Menge Bürokratie, die sicher stellt, dass das Dokument "Fahrerlaubnis" nach gewissen festgesetzten Regeln in einen überprüfbaren Datenbestand überführt wird, wo jederzeit Behörden bei Bedarf Zugriff erlangen. Es muss ja schließlich "alles" seine Ordnung haben...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer hat noch kein Giro- oder Sparkonto bei einem oder mehreren Kreditinstituten? Standardmäßig gehören zu einem Konto auch entsprechende Kreditkarten und verschiedenste Serviceleistungen. Dass man eine solche Geschäftsbeziehung nicht allein mit einem kräftigen Handschlag eingehen kann, scheint in unserer Gesellschaft völlig selbstverständlich zu sein. Ich könnte aus dem Stehgreif nicht berichten, wie viele Unterschriften auf verschiedenen Formularen abzugeben sind und welche Vielfalt an persönlichen Daten abverlangt wird. Es grenzt beinahe an ein Wunder, dass der Hamster oder der Kanarienvogel nicht irgendwo noch namentlich erwähnt werden muss...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was hat nun der Führerschein oder das Bankkonto mit der geplanten Änderung des Telemediengesetzes zur besseren Bekämpfung der Kinderpornographie zu tun? Vergleichsweise wenig, aber als Vergleich im Prinzip doch viel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn auch die Argumente, Kinderpornographie hätte sich explosionsartig im Internet ausgebreitet, der kommerzielle Markt dafür wäre ein lukratives Geschäft und das WWW wäre dafür der Hauptumschlagsplatz, weitgehend widerlegt worden sind, nehmen wir mal trotzdem an, es sei so, wie es von den Lobbyisten behauptet wird. Wie kann es denn sein, dass es so einfach sein kann, Kinderpornographie auf einer Homepage im Internet anzubieten? Da die Internetsperre von &lt;strong&gt;&lt;em&gt;Zensursula &lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;einzig und allein einen Domainnamen blockieren kann, ist ja offensichtlich davon auszugehen, dass diese Art der Verbreitung und des Konsums damit gemeint ist. Alles andere entbehrt jeglicher Grundlage und würde völlig andere technische Maßnahmen benötigen.&lt;br /&gt;Wie wird man nun glücklicher Besitzer einer solchen Homepage? Manche Provider bieten gleich bei Vertragsabschluss eines Internetzugangs als zusätzlichen Service eine sog. Domain an. In Deutschland ist die &lt;a href="http://www.denic.de/"&gt;Denic&lt;/a&gt; für die Vergabe und Registrierung einer DE- Domain verantwortlich. Die Denic bezeichnet sich selbst als Genossenschaft und ihre Mitglieder sind Unternehmen, die für die jeweiligen Kunden die Domains verwalten. In den meisten Fällen handelt es sich um sog. Provider, Unternehmen der Privatwirtschaft, die geltendem Recht des Staates unterliegen, in welchem sie als Unternehmen geführt sind. Alle Unternehmen besitzen grundsätzlich sog. "Allgemeine Geschäftsbedingungen". Hier zitiere ich mal aus den AGB's der Denic Punkt 3.2:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;&lt;strong&gt;Der Kunde gewährleistet, dass die Inhalte nicht gegen geltendes Recht verstoßen. Darüber hinaus ist das Hinterlegen von pornographischen, extremistischen oder gegen die guten Sitten verstoßenden Inhalten im Rahmen der ICO Internet-Services nicht gestattet. ICO ist berechtigt, vorgenannte Inhalte sofort ohne gesonderte Mitteilung zu sperren und zu löschen. Verstößt ein Kunde wesentlich oder trotz Abmahnung gegen diese Bedingungen, ist ICO berechtigt, das Vertragsverhältnis aus wichtigem Grund fristlos zu kündigen.&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie man unschwer feststellen kann, gibt's auch für das Internet Gesetze, die einzuhalten sind und die Geschäftsbedingungen sind entsprechend danach verfasst worden. Es ist völlig unsinnig im Zusammenhang mit dem Internet von einem rechtsfreien Raum zu reden. Aufgrund der Gesetzeslage ist es eigentlich verwunderlich, dass auf Servern, speziell auf Homepages nach Angaben der Regierung soviel kinderpornographisches Material gelagert sein soll, dass vor den Blicken der surfenden Internetbenutzer versteckt werden muss. Ist es nicht Pflicht und Aufgabe zugleich, dass die Provider dafür Sorge tragen, dass die Vertragsbedingungen eingehalten werden, da sie sich unter Umständen selbst damit strafbar machen würden? Daher ist es nicht verwunderlich, dass Hinweisen auf kinderpornographische Inhalte sehr zeitnah und unbürokratisch von den Providern nachgegangen wird. Internetsperren sind völlig überflüssig...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerne nennt die Regierung das Argument, dass der Zugriff auf kinderpornographisches Material in Ländern ohne wirkungsvolle Gesetze gegen Kinderpornographie nicht einfach wäre. Dieses Argument ist geradezu lächerlich. Welches Land dieser Welt würde sich dieses negative Image gerne anlasten lassen? Entsprechende Aktionen von verschiedenen Organisationen haben ergeben, dass auch außerhalb von Deutschland solche Anfragen sehr ernst genommen werden und dagegen vorgegangen wird. Dabei ist zu erwähnen, dass der Großteil der Kinderporno- Seiten, sofern es tatsächlich welche sind, auf Servern "gehostet" werden, die in Ländern stehen, deren Gesetze die notwendige Schärfe aufbringen. Anstatt dass ganze Abteilungen beim BKA das Internet nach Kinderporno- Homepages durchforsten, man virtuelle Stopp- Schilder von den jeweiligen Providern aufstellen lässt und den Rest der Zeit mit dem Verwalten und Prüfen der daraus gewonnenen Listen verbringt, könnten diese Mitarbeiter auch gezielt darauf hinwirken, dass das abscheuliche Bildmaterial direkt gelöscht wird. Setzt man den Focus auf das gezielte Löschen von kinderpornographischem Material auf Internetservern, ist dieses Vorgehen gar nicht so schwer, wie die Regierung es dem Wählervolk verkaufen möchte und effektiver allemal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich wird damit die Kinderpornographie und darüber hinaus der Kindesmissbrauch kaum spürbar eingedämmt, man befasst sich ja nur mit einem geringen Teil des Gesamtproblems. Blöderweise (anders kann ich es gar nicht ausdrücken) stigmatisiert die Regierung diesen kleinen Bereich der Kriminalität an Kindern als Chefsache im Kampf gegen eine weltweit organisierte "Kinderpornomafia", sofern es die überhaupt gibt. Prostitution von Kindern findet im wahren Leben statt, meist in Ländern, wo das Internet keinerlei Bedeutung weder für Täter noch für Opfer hat. Kindesmissbrauch findet auch hinter verschlossenen Türen in Wohnungen im familiären Umfeld statt und die Täter sind nicht daran interessiert, im Internet auf ihre Freveltaten aufmerksam zu machen. Es steht außer Frage, dass es eine Pädophilen- Szene gibt, die entsprechendes Bild- und Videomaterial austauscht, doch auch dies tangiert kaum das WWW. Das Internet wird größtenteils als Transport- und Kommunikationsmedium verwendet. Internetsperren werden da keine Lösung sein, es sind andere, effizientere Maßnahmen gefragt, die hier und anderswo ja schon aufgezeigt wurden. Warum halten die Politiker der Bundesregierung, allen voran Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen so vehement fest an einer Methode, die schon vor ihrer Einführung zum Scheitern verurteilt ist?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbst unter dem Vorwand und der Überzeugung, dass auch dieser kleine Teilaspekt (kinderpornographisches Material auf Servern im WWW) des Gesamtproblems "Kindesmissbrauch" erfolgreich zu bekämpfen ist, ist die Methode kaum erfolgversprechend und wenig effizient.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Betrachtet man beispielhaft die dänische Sperrliste, wird man feststellen, dass der Großteil der aufgeführten Domains die Top- Level Domain &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;com&lt;/span&gt; verwenden. Diese wird vom amerikanischen Unternehmen &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/VeriSign"&gt;Verisign&lt;/a&gt; vergeben. Verisign betreibt zudem gleich 2 DNS- Root Server, also quasi die oberste Hirarchiestufe der Namenauflösung im Internet. Nun wurde ja bereits festgestellt, dass Verisign als amerikanische Firma den Gesetzen der USA unterliegt, welche ja bekanntermaßen Kinderpornographie ausreichend unter Strafverfolgung stellt. Es ist mir ein Rätsel, dass dennoch soviele Schmuddel- Websites mit Top- Level Domain &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;com &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;in Umlauf sein können, wenn doch die Rechtslage eindeutig geklärt ist? Wieso müssen einzelne Staaten trotzdem mit solchen Sperrlisten operieren? &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Man sollte auch wissen, dass von den Domains auf den Sperrlisten nur ein Bruchteil tatsächlich kinderpornographisches Material beinhalten, der Rest ist zwar größtenteils Pornographie, aber eben ohne Kinder oder mit extrem jung aussehenden Darstellern, eine wohl beabsichtigte Suggestion. Wiederum andere Domains haben relativ wenig bis gar nichts mit Pornographie zu tun und manche existieren nicht einmal mehr. Das spricht wenig für die Aktualität und die Pflege dieser Sperrlisten, soll aber beim BKA wesentlich besser funktionieren (?)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn also eine Vergabestelle von Top- Level Domains wie Verisign offenkundig nicht die Gesetze der USA achtet und befolgt, hege ich ernsthaft Zweifel an der Aufrichtigkeit der Politiker, die sich in der Öffentlichkeit für eine harte Strafverfolgung von Kinderpornographie stark machen. Der Internetsurfer, der unabsichtlich auf eine Stopp- Schild Seite gerät, wird unter Generalverdacht gestellt, die Firmen, die Millionen Dollar mit der Vergabe und Verwaltung von Domains (auch mit kinderpornographischem Material) verdienen, stehen offensichtlich außerhalb des Rechtssystems. Hier stinkt doch etwas gewaltig?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Klettert man die Leiter noch eine Stufe höher, kommt man um den Begriff &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Internet_Corporation_for_Assigned_Names_and_Numbers"&gt;ICANN&lt;/a&gt; nicht herum. Die Abkürzung steht für &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Internet Corporation for Assigned Names and Numbers &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;was soviel bedeutet, dass hier bestimmt wird, welche IP- Adressen und welche Domainnamen in Umlauf sind. Die "Stiftung" ist dem amerikanischen Handelsministerium direkt unterstellt, was bedeutet, dass die US- Regierung im Grunde das Sagen hat. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Dann gibt es noch die ehemalige "One Man Show" &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Internet_Assigned_Numbers_Authority"&gt;IANA&lt;/a&gt; (Internet Assigned Numbers Authority), quasi eine Suborganisation der ICANN, welche die Vergabe von IP- Adressbereichen an verschiedene lokale Einrichtungen delegiert. Auch in diesem Fall hat die US- Regierung den absoluten Einfluss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wollte man effektiv und sinnvoll gegen Kinderpornographie im WWW vorgehen, soweit es den Plänen von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen entspricht, wäre man folglich bei der Regierung der Vereinigten Staaten an der richtigen Adresse. Bekämpft man die Kinderpornographie im Internet an der Wurzel und lässt erst gar nicht zu, dass solche Domains entstehen können, erscheinen die Internetsperren von &lt;strong&gt;&lt;em&gt;Zensursula&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; geradezu lächerlich. Verstößt dennoch jemand gegen bestehende Gesetze, so sind diese Organisationen sowieso in der Pflicht, dagegen einzuschreiten. Tun sie das nicht, machen sie sich selbst strafbar. Wo bitte sind da Schwierigkeiten, länderübergreifend gegen Kinderpornographie vorzugehen, man braucht sich doch in 99% der Fälle nur an den politischen, wirtschaftlichen und auch militärischen Partner USA zu wenden oder sind die Beziehungen auf humanitärer Ebene soviel schlechter?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was macht man nun noch mit dem einen Prozent von Domains, die man nicht direkt mit bereits bestehenden Gesetzen lahm legen kann? Meinetwegen soll das BKA diese Domains auf eine Sperrliste setzen, sodass man sie nicht mehr erreichen kann, aber bitte ohne Stopp- Schild mit Datenerhebung! Das möchte man ja sowieso nicht, doch diese Aufgabe darf keineswegs allein und hoheitlich vom BKA übernommen werden. Abgesehen davon würde die Sperrliste ziemlich übersichtlich ausfallen und wäre letztendlich überflüssig. Es wurden genügend Beweise erbracht, dass und weshalb die Internetsperren nutzlos sein werden, zumindest wenn man ausschließlich die Bekämpfung von Kinderpornographie bezwecken will. Es wäre nun mal an der Zeit, dass die Befürworter der Sperrpläne ihrerseits stichhaltige Fakten präsentieren. Ich fordere daher die Befürworter der Stopp- Schilder Kampagne auf, folgendes nachzuweisen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;Präsentieren Sie bitte einmal eine einzige Internetpräsenz mit nachweislich kinderpornographischem Material, die man nicht aus dem WWW entfernen kann und lediglich DNS Access Blocking als geeignete Gegenmaßnahme übrig bleibt!&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich warte...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/23982351-3694198603317844071?l=guedesweiler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://www.ayin.at/firewall/viewtopic.php?f=10&amp;t=524' title='Führerschein, Kontoeröffnung &amp; Kinderpornographie'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guedesweiler.blogspot.com/feeds/3694198603317844071/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=23982351&amp;postID=3694198603317844071' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23982351/posts/default/3694198603317844071'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23982351/posts/default/3694198603317844071'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guedesweiler.blogspot.com/2009/06/fuhrerschein-kontoeroffnung.html' title='Führerschein, Kontoeröffnung &amp; Kinderpornographie'/><author><name>Oberthal online</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00233595127686763697</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_Dkdal2eMLwk/So1PI5Wnq6I/AAAAAAAAAAM/EtteO2SIbwQ/S220/charlie.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-23982351.post-7215416553907296137</id><published>2007-02-12T11:37:00.000+01:00</published><updated>2007-02-15T12:58:13.591+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Trojaner'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Rootkit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bot- Netz'/><title type='text'>Kalter Krieg im World Wide Web</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Experten prognostizieren für das Jahr 2007 einen erheblichen Anstieg der Internetkriminalität. Ungepatchte Windowssysteme, nicht vorhandene oder nicht aktuelle Antivirensoftware&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt; und fehlende bzw. falsch konfigurierte &lt;strong&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Firewalls&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt; lassen nach Vorstellung renomierter Sicherheitsexperten etwa 10% aller am Internet angeschlossenen Windows- PC's selbige zu &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt;Zombie- Maschinen&lt;/strong&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;mutieren. Es sind regelrechte mafiaähnliche Strukturen entstanden, weil das organisierte Verbrechen das Internet als lukrative Einnahmequelle entdeckt hat. Wie im konventionellen Leben ist Spionage und Schutzgelderpressung an der Tagesordnung und viele User wissen nicht einmal, dass ihre Rechner für solche kriminellen Taten missbraucht werden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Unter &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt;Bot- Netzen&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt; (abgeleitet von "&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;Robot&lt;/span&gt;") versteht man den heimlichen Zusammenschluss solcher Zombie- PC's, die zentral für verschiedene kriminelle Aktivitäten ferngesteuert werden können. Diese Rechner wurden mit &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt;Malware&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt; (&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;bösartige Software&lt;/span&gt;) infiziert. Dies geschieht beispielsweise, wenn ein User arglos Emailanhänge öffnet oder Internetseiten besucht hat, die bösartigen Code ausführen. Auch das Downloaden von &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt;Freeware&lt;/strong&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;(&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;kostenlose Software&lt;/span&gt;)&lt;/span&gt;, die in vielen Fällen mit &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt;Adware&lt;/strong&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;(zusätzliche Werbesoftware)&lt;/span&gt; bestückt ist oder die Nutzung von Onlinetauschbörsen wie &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt;Kazaa&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt; und &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt;Emule&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt; bieten Gefahrenpotential, das Windows- Betriebssystem zu infizieren.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Ist ein &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt;Trojaner&lt;/strong&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;(Malware, die nach dem Prinzip des berühmten Trojanischen Pferdes aus den Erzählungen Homer's bekannt, in ähnlicher Weise das befallene System unterwandert) &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;erst aktiv im System eingenistet, so sind oft die gängigen Antiviren- und Antimalwareprogramme machtlos oder erkennen den Eindringling erst gar nicht. Je nach Art des Trojaners können diese Systeme vom Schöpfer desselbigen nun von außen mit entsprechenden Befehlen dazu veranlasst werden, verschiedenste Aktionen durchzuführen, ohne dass der eigentliche Besitzer davon was bemerkt. Während früher die Virenprogrammierer ihren Opfern durch Löschen von Daten oder merkwürdigem Verhalten ihres Rechenknechtes die Anwesenheit ihres Machwerkes noch demonstrieren wollten, um beispielsweise Anerkennung in der Szene zu erlangen, geht es heute den Initiatoren darum, möglichst lange unerkannt zu bleiben. Je mehr PC's auf diese Weise als Mitglieder der o.g. &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt;Bot- Netze&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt; gekapert wurden, desto erfolgversprechender sind die Chancen auf kriminelle Weise Geld zu verdienen. In vielen Fällen werden diese Zombie- PC's zum Versenden von &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt;SPAM&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;- Mails &lt;span style="color:#3366ff;"&gt;(überflüssige und unerwünschte Werbepost)&lt;/span&gt; verwendet. Dies verschleiert sehr effektiv den wahren Urheber und macht viele User zu unwissenden Mittätern. In manchen Fällen werden aber auch über solche &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt;Bot- Netze&lt;/strong&gt; &lt;span style="color:#000000;"&gt;sog.&lt;strong&gt; &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;D&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;DoS- Attacken&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt; &lt;span style="color:#3366ff;"&gt;(Distributed Denial of Service)&lt;/span&gt;&lt;strong&gt; &lt;/strong&gt;gestartet, womit man quasi durch eine überdimensionierte Flut an Anfragen auf einen bestimmten Server, dessen Leistungskapazitäten bewußt überfordert, sodass dieser im warsten Sinne des Wortes seine Dienste quittiert. Hiermit lassen sich beispielsweise tatsächlich Schutzgelder erpressen...&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Die eigentlichen User dieser Zombie- PC's merken kaum was davon, lediglich, dass ihr System irgendwie langsam reagiert oder gelegentlich merkwürdige Fehler produziert. Wer nun glaubt, das Ausführen des Antivirenprogrammes oder diverser Anti- Malware Tools würde dem Spuk ein Ende bereiten, wird in vielen Fällen eines Besseren belehrt. Intelligente &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt;Rootkits&lt;/strong&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;(Administratorausrüstung) &lt;span style="color:#000000;"&gt;graben sich so tief ins System ein&lt;/span&gt; &lt;span style="color:#000000;"&gt;und&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;reagieren mit raffinierten Abwehrmechanismen auf Gegenmaßnahmen. So verändern sich die Programm- und Dienste- Namen fortwährend und zusätzlicher Code wird aus dem Netz nachgeladen. Meist kommt man dann um eine Neuinstallation des Systems nicht herum oder ein Spezialist benötigt viel Zeit und Geduld, um das System doch noch retten zu können. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Um dieser "neuen Energie" an Gefahrenpotential auch begegnen zu können, wenn man nicht gerade ein Computer- bzw. Internetfachmann ist, sollte man einfach einige Grundregeln im Umgang mit dem PC in Verbindung mit dem Internet beherzigen:&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;color:#009900;"&gt;&lt;strong&gt;Emailanhänge niemals öffnen, wenn diese aus unbekannten Quellen stammen!&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;color:#009900;"&gt;&lt;strong&gt;Emails von scheinbar vertrauenswürdigen Quellen trotz allem kritisch begutachten, gegebenenfalls nachfragen, wenn Zweifel bestehen sollten, denn auch Emailadressen lassen sich fälschen!&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;color:#009900;"&gt;&lt;strong&gt;Emailanhänge mit mehrfach kombinierten Dateinamensendungen (pdf.exe) o.ä. niemals öffnen!&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;color:#009900;"&gt;&lt;strong&gt;Den Besuch fragwürdiger und unseriöser Internetpräsenzen vermeiden!&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;color:#009900;"&gt;&lt;strong&gt;Nicht auf alles "klicken" was auf dem Monitor erscheint, wenn man nicht genau weiß, was auf einen zukommt!&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;color:#009900;"&gt;&lt;strong&gt;Sog. Online- Tauschbörsen sehr vorsichtig begutachten, bestenfalls meiden!&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;color:#009900;"&gt;&lt;strong&gt;Das Windowssystem sollte immer auf dem aktuellen Patchlevel gehalten werden!&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;color:#009900;"&gt;&lt;strong&gt;Antivirensoftware sollte immer aktuell sein und auch aktiv das System überwachen!&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;color:#009900;"&gt;&lt;strong&gt;Bei der Installation von Freeware sollte man genau lesen und beachten, was evt. noch zusätzlich als Adware mitinstalliert wird!&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;color:#009900;"&gt;&lt;strong&gt;Nach Möglichkeit nicht mit einem User, der administrative Rechte besitzt, online gehen, was das Risiko heimlicher Installationen erheblich reduziert!&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;color:#009900;"&gt;Firewalls richtig konfigurieren (lassen), wenn möglich, Hardwarelösungen den sog. Desktop- Firewalls vorziehen!&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;color:#009900;"&gt;Desktop- Firewalls unbedingt korrekt konfigurieren, da eine falsch eingestellte Firewall u.U. eine scheinbare Sicherheit vortäuscht!&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;color:#009900;"&gt;Linux (Knoppix, Ubuntu) oder Windows PE von Live- CD nutzen!&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Wer also einige kleine Dinge beachtet, kann sich selbst und andere vor der herannahenden Invasion schützen und helfen diese vielleicht sogar zu verhindern. Leider werden es nur wenige sein, die diesen Bericht wirklich bis hier hin lesen werden, weil ja das Chatten per &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt;ICQ &lt;/strong&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;viel&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;schöner und das Abknallen von virtuellen Gegnern in &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt;Couter Strike&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt; &amp;amp; Co. viel aufregender ist...&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:Trebuchet MS;"&gt;Für diejenigen, die bis hierin durchgehalten haben, möchte ich noch folgenden Gimmick liefern. In jüngster Vergangenheit ging die Meldung durch die Schlagzeilen, dass das Bundeskriminalamt zur Bekämpfung des Terrorismus ebenfalls einen Trojaner &lt;span style="color:#33cc00;"&gt;(schaeuble.tr/worm)&lt;/span&gt; einsetzen wollte. Dieses Vorhaben wurde offiziell mit richterlichem Beschluss vorerst abgeschmettert, doch wie lange die Legalisierung eines BKA- Trojaners auf sich warten läßt, wird die Zukunft zeigen. Wer schon vorab testen möchte, ob das mutmaßliche Virus sich nicht doch schon auf dem heimischen PC eingenistet hat, kann dies über folgenden Link überprüfen:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:Trebuchet MS;"&gt;&lt;a href="http://www.oberthal-online.de/bka.swf"&gt;http://www.oberthal-online.de/bka.swf&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Greetz&lt;/p&gt;&lt;p&gt;TB&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/23982351-7215416553907296137?l=guedesweiler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guedesweiler.blogspot.com/feeds/7215416553907296137/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=23982351&amp;postID=7215416553907296137' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23982351/posts/default/7215416553907296137'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23982351/posts/default/7215416553907296137'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guedesweiler.blogspot.com/2007/02/kalter-krieg-im-world-wide-web.html' title='Kalter Krieg im World Wide Web'/><author><name>Oberthal online</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00233595127686763697</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_Dkdal2eMLwk/So1PI5Wnq6I/AAAAAAAAAAM/EtteO2SIbwQ/S220/charlie.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-23982351.post-116670614916339205</id><published>2006-12-21T13:05:00.000+01:00</published><updated>2006-12-21T16:31:20.053+01:00</updated><title type='text'>Chinesisches Sprichtwort geht um die virtuelle Welt</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Neulich erreichte mich wieder so eine Email, die mich veranlasste, Aufklärungsarbeit in Sachen "elektronischer Datenmüllübertragung" zu betreiben. Aber zunächst mal nun der Inhalt dieser Email oder genauer der textliche Inhalt der angehängten Datei im &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;PowerPoint&lt;/span&gt;- Format &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;PPS&lt;/span&gt;.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Trebuchet MS;"&gt;Diejenigen, die dieses Schreiben zwar erhalten haben, aber nicht Microsoft's Office Softwarebaustein &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;PowerPoint&lt;/span&gt; installiert haben oder sehr restriktive Sicherheitsmaßnahmen gegenüber Attachments in Emails verwenden, konnten somit nicht in den Genuss dieses rührenden literarischen Fehlgriffs gelangen:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MIT GELD&lt;br /&gt;MIT GELD KANNST DU EIN HAUS KAUFEN ABER KEIN ZUHAUSE.&lt;br /&gt;MIT GELD KANNST DU EINE UHR KAUFEN ABER NICHT ZEIT.&lt;br /&gt;MIT GELD KANNST DU EIN BETT KAUFEN ABER KEINEN SCHLAF.&lt;br /&gt;MIT GELD KANNST DU EIN BUCH KAUFEN ABER NICHT WISSEN.&lt;br /&gt;MIT GELD KANNST DU EINEN ARZT KAUFEN, ABER NICHT GESUNDHEIT.&lt;br /&gt;MIT GELD KANNST DU EINE POSITION KAUFEN ABER NICHT RESPEKT.&lt;br /&gt;MIT GELD KANNST DU BLUT KAUFEN ABER NICHT LEBEN&lt;br /&gt;MIT GELD KANNST DU SEX KAUFEN ABER NICHT LIEBE&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;DIESES CHINESISCHE SPRICHWORT BRINGT GLÜCK&lt;br /&gt;IST URSPRÜNGLICH VON HOLLAND&lt;br /&gt;DIESES SPRICHWORT IST 8 MAL UM DIE WELT GEGANGEN.&lt;br /&gt;NUN IST ES AN DIR GLÜCK ZU HABEN, WENN DU?S EINMAL ERHALTEN HAST.&lt;br /&gt;DAS IST KEIN WITZ. DEIN GLÜCK WIRD PER MAIL ODER INTERNET KOMMEN.&lt;br /&gt;SCHICKE EINE KOPIE AN ALLE LEUTE, DIE GLÜCK BRAUCHEN, SCHICKE KEIN GELD, WEIL DU KEIN GLÜCK KAUFEN KANNST, UND BEHALTE ES NICHT LÄNGER ALS 96 STUNDEN (4 TAGE).&lt;br /&gt;HIER SIND EINIGE BEISPIELE VON LEUTEN, DIE GLÜCK HATTEN, NACHDEM SIE DIESES SPRICHWORT ERHALTEN HABEN:&lt;br /&gt;CONSTANTIN, HAT DIE 1. MAIL IM JAHR 1953 ERHALTEN, ER BEAUFTRAGTE SEINEN SEKRETÄR, 20 KOPIEN DAVON ZU MACHEN. 9 STUNDEN SPÄTER GEWANN ER 99 MILLIONEN IN DER LOTTERIE SEINES LANDES.&lt;br /&gt;CARLOS, ANGESTELLTER, ERHIELT DIE GLEICHE MAIL, ABER ER SCHICKTE SIE NICHT WEITER. EINIGE TAGE SPÄTER VERLOR ER SEINE ARBEIT. TAGE SPÄTER ÄNDERTE ER SEINE MEINUNG, SCHICKE SIE WEITER UND WURDE REICH.&lt;br /&gt;IM JAHRE 1967 HAT BRUNO DIESE MAIL ERHALTEN, ER LACHTE DARÜBER UND LEGTE SIE WEG. EINIGE TAGE SPÄTER WURDE SEIN SOHN KRANK. ER SCHAUTE NACH DEM MAIL, MACHTE 20 KOPIEN DAVON UND VERSCHICKTE SIE. 9 TAGE SPÄTER WAR SEIN SOHN GESUND UND IN SICHERHEIT.&lt;br /&gt;DIESE MAIL WURDE VON ANTHONY DE CROUD, EIN MISSIONAR IN SÜDAFRIKA VERSCHICKT. VOR 96 STUNDEN MUSST DU DIESE MAIL WEITERSCHICKEN. DEIN GLÜCK WIRD NACH 4 TAGEN, AB DEM ZEITPUNKT, AN DEM DU DIE MAIL ERHALTEN HAST, KOMMEN, WENN DU MIT DEN WÜNSCHEN, DIE MIT DIESER MAIL AUSGEDRÜCKT WERDEN, ÜBEREINSTIMMST. DAS IST WAHR. DIESE MAIL WURDE FÜR DAS GLÜCK VERSCHICKT. GLÜCK IST SCHLIESSLICH VOR DEINER TÜRE.&lt;br /&gt;SENDE 20 KOPIEN AN BEKANNTE, FREUNDE UND FAMILIE.EINEN TAG SPÄTER WIRST DU EINE GUTE NACHRICHT ODER EINE ÜBERRASCHUNG ERHALTEN.ICH SENDE DIESE MAIL IN DER ERWARTUNG, DASS SIE RUND UM DIE WELT GEHT.&lt;br /&gt;SENDE NUR 20 KOPIEN UND ERWARTE GUTE NEUIGKEITEN IN DEN NÄCHSTEN TAGEN.&lt;br /&gt;WICHTIG:VERÄNDERE NICHT DEN TEXT, DEN ICH DIR GESCHICKT HABE, KOPIERE IHN GENAU IN DER ART, IN DER DU IHN ERHALTEN HAST.&lt;br /&gt;VIEL GLÜCK .J.A.B.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Hier nun die Ungereimtheiten bzw. Beweise, die widerlegen, dass diese Email nur ansatzweise der Wahrheit entspricht:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Trebuchet MS;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Trebuchet MS;color:#009900;"&gt;1. Ein chinesisches Sprichwort stammt ursprünglich aus Holland von einem angeblichen Missionar namens Anthony de Croud über welchen nichts wirklich bekannt ist. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Trebuchet MS;color:#009900;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Trebuchet MS;color:#009900;"&gt;2. Laut Aussage des mutmaßlichen Verfassers "J.A.B.", dessen Identität ebenfalls völlig unklar ist, soll diese Email 8 mal um die Welt gegangen sein. Wer bitte hat diese Behauptung wie festgestellt ? Eine solche Überprüfung ist gar nicht möglich.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Trebuchet MS;color:#009900;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Trebuchet MS;color:#009900;"&gt;3. Ein ominöser "Constantin" will aufgrund dieser (E)mail im Lotto 99 Millionen gewonnen haben ? Erstaunlich, dass Constantin 1953 bereits in der Lage war, diese PowerPoint Präsentation zu lesen. Da man ja laut Aussage des Verfassers den Text der Email incl. des Anhanges nicht verändern darf, um das Glück nicht zu gefährden, sehe ich bereits hierin einen Widerspruch. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Trebuchet MS;color:#009900;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Trebuchet MS;color:#009900;"&gt;4. Meines Wissens gab es auch bisher in keinem Land der Welt einen derart hohen Lotterie- Gewinn, es sei denn, es handelte sich um Erdnüsse, da ja Land und Währung nicht genannt wurden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Trebuchet MS;color:#009900;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Trebuchet MS;color:#009900;"&gt;5. Interessanterweise sollte man dazu noch erwähnen, das die Geburt des Internets rein zur militärischen Nutzung im Jahr 1957 veranschlagt wird. Also wie sollte der ominöse Constantin bereits 4 Jahre zuvor an der elektronischen Datenübermittlung teilgenommen haben ?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Trebuchet MS;color:#009900;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Trebuchet MS;color:#000000;"&gt;Leute werdet wach - das ist schlicht ein Kettenbrief, der lediglich Datenmüll in Umlauf bringen soll. Der Verfasser hegt keinesfalls die Absicht, Glück zu verbreiten. Glück hält sich bestimmt nicht an die beschriebenen vorgegebenen Maßnahmen, die laut Verfasser unbedingt einzuhalten sind. Und wieso sollte man jemanden all das Geschriebene glauben, der selbst nur unter der Abkürzung J.A.B. auftritt ?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Trebuchet MS;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Trebuchet MS;"&gt;Das Ziel einer solchen Kettenmail ist es, möglichst viel Datenmüll zu erzeugen, welcher nachhaltig die Leistungsfähigkeit der Internetserver und Leitungen in die Knie zwingen soll. Die Verfasser solcher Kettenmails finden darin Befriedigung, möglichst viele Leute damit übertölpelt zu haben und somit einen zweifelhaften Ruhm zu erlangen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Trebuchet MS;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Trebuchet MS;"&gt;Im Falle &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;dieses&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Chinesischen Sprichwortes&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt; &lt;span style="color:#000000;"&gt;ist die&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Angelegenheit noch relativ harmlos, doch gibt es durchaus Fälle, die deutlich mehr Schaden anrichten: &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;a href="http://www.pollti.de/cgi-bin/forenserver2/foren/F_0101/cutecast.pl?session=IgRSyZ4pwgEO4bAjiNt2O1y7yJ&amp;forum=7&amp;amp;thread=8"&gt;http://www.pollti.de/cgi-bin/forenserver2/foren/F_0101/cutecast.pl?session=IgRSyZ4pwgEO4bAjiNt2O1y7yJ&amp;forum=7&amp;amp;thread=8&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;oder folgendes:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.pollti.de/cgi-bin/forenserver2/foren/F_0101/cutecast.pl?session=IgRSyZ4pwgEO4bAjiNt2O1y7yJ&amp;forum=7&amp;amp;thread=36"&gt;http://www.pollti.de/cgi-bin/forenserver2/foren/F_0101/cutecast.pl?session=IgRSyZ4pwgEO4bAjiNt2O1y7yJ&amp;forum=7&amp;amp;thread=36&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man sollte daher immer genau prüfen, was da als Nachricht eingetroffen ist. Wenn auch die Nachricht von vertrauenswürdigen Personen stammt, kann es durchaus sein, dass diese bereits auf den Schwindel hereingefallen sind. Im Zweifelsfall kann man sich immer noch an einen Fachmann wenden, der mit den Tricks der Spammer vertraut ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass es auch schlimmer geht, soll folgende SPAM- Mail in Kettenbrief- Marnier verdeutlichen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Origninal- Text:&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Wer es löscht hat kein Herz.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Hallo mein Name ist Krita Marie und habe vor kurzen eine kleine Tochter erhalten, die Natalie heisst. Vor kurzem haben die Ärzte festgestellt, dass meine kleine Natalie Hirnkrebs hat. Unglücklicherweise ist es meinem Mann und mir nicht möglich diese Operation zu bezahlen, abere mein Ehemann und ich haben von AOL hilfe bekommen. Sie helfen uns indem sie uns 5 Cents geben, für jede Person die dieses E-Mail bekommt. Bitte sende dieses Mail, an jede Person die du kennst und hilf unserer kleinen Natalie. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Solche Emails nennt man inzwischen "Tränendrüsenmails", die leider häufig auf Zuspruch stoßen, weil die meisten User eine solche maßlose Niedertracht nicht glauben wollen. Hier wird u.U. mit realen Schicksalen böses Spiel gespielt. Ein deutliches Erkennungsmerkmal für eine solche Fälschung ist der Hinweis, dass aufgrund der versendeten/empfangenen Emails Geldbeträge von den Providern oder anderen Organisationen zur Verfügung gestellt würden. Das ist ein deutliches Zeichen für ein Fake, da es schlicht unmöglich ist, die weitergeleiteten Emails an zentraler Stelle zu zählen und auszuwerten. Technisch gesehen müsste man, selbst wenn die dazu verwendeten Emails an einen definierten Account ankommen würden, irgendwie eine Unterscheidung zu anders gearteten Emails einrichten und jemand müsste diese Aktion überwachen und auswerten. Das geht einfacher, indem man ein Spendenkonto angibt oder der Spender, selbst wenn es ein Provider sein sollte, den entsprechenden Betrag direkt überweist, ohne sich damit noch zusätzliche und überflüssige Arbeit einzuhandeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehr nervig ist z.B. folgende Variante (Auszug):&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Hi Leute,&lt;br /&gt;ich wende mich an Euch, weil ich ziemlich verzweifelt bin. Ich hoffe, Ihr könnt mir und meiner Freundin helfen, und lest diesen Brief! Das Problem ist, dass meine Freundin an Leukämie erkrankt ist. Es hat sich herausgestellt, dass Sie nur noch wenige Wochen zu Leben hat. Aus diesem Grund seit Ihr meine letzte Chance Ihr zu helfen. Wir benötigen dringend eine/n Spender/in mit der Blutgruppe "AB negativ"!!!! der/die bereit wären, ggf. Knochenmark zu Spenden. Dies ist für Euch nur ein kleiner ärztlicher Eingriff, kann aber meiner Freundin zu Leben verhelfen. Wenn jemand diese Blutgruppe hat, möchte er/sie sich doch bitte mit mir in Verbindung setzen. Alles weitere besprechen wir dann. Sendet bitte diesen Brief an alle, die Ihr kennt!!! Fragt in Eurem Bekanntenkreis nach !!!!!&lt;br /&gt;Ich danke Euch für Eure Hilfe!!!&lt;br /&gt;Gruß &lt;a href="mailto:Toshiba65@aol.com"&gt;Toshiba65@aol.com&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Dass es sich auch hierbei um einen Kettenbrief handelt, brauche ich wohl nicht weiter zu verdeutlichen. Fatal daran war, dass dieser "Hoax" mit einer real existierenden Adresse samt Handynummer unterzeichnet war. Es wurden auch Emailadressen von "Opfern" als ursprüngliche Verfasser eingesetzt, was zur Folge hatte, dass unbeabsichtigt diese Leute beinahe rund um die Uhr mit Anrufen und Emails belästigt wurden, da die Emails in den meisten Fällen so versendet werden, dass jeder Empfänger im sog. "Header" der Email erkennen kann, wer ebenfalls diese Email erhalten hat. Das eröffnet zusätzlich Möglichkeiten für Mißbrauch und manche Leute mögen sich vielleicht gefragt haben, wie sie in den Verteiler des Newsletters von &lt;a href="http://www.oberthal-online.de"&gt;www.oberthal-online.de&lt;/a&gt; gelangt sind...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Genau so ! Wer diesen sporadisch erscheinenden Newsletter nicht mehr erhalten möchte, kann sich einfach selbst über o.g. Link wieder austragen. Daher sollte man bei der Versendung von sog. "Massenmails" an mehrere Empfänger diese wenigstens etwas verbergen. Fast jeder gängige Emailclient (MS- Outlook, Outlook Express usw.) bietet die Möglichkeit einer sog. &lt;span style="color:#009900;"&gt;Blind Carbon Copy&lt;/span&gt; (&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;&lt;strong&gt;B.C.C.&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;), die die Empfängerdaten aus dem sichtbaren Bereich des Emailtextes heraushält. Trägt man also z.B. seine eigene Emailadesse als Empfänger ein und alle anderen in der Zeile für "Blinddurchschläge", so kann man die Empfängerdaten wenigstens etwas vor Missbrauch bewahren...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Sinne,&lt;br /&gt;Webmaster von &lt;a href="http://www.oberthal-online.de"&gt;www.oberthal-online.de&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/23982351-116670614916339205?l=guedesweiler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://www.oberthal-online.de/cgi-data/newsletter/abo_form.html' title='Chinesisches Sprichtwort geht um die virtuelle Welt'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guedesweiler.blogspot.com/feeds/116670614916339205/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=23982351&amp;postID=116670614916339205' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23982351/posts/default/116670614916339205'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23982351/posts/default/116670614916339205'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guedesweiler.blogspot.com/2006/12/chinesisches-sprichtwort-geht-um-die.html' title='Chinesisches Sprichtwort geht um die virtuelle Welt'/><author><name>Oberthal online</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00233595127686763697</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_Dkdal2eMLwk/So1PI5Wnq6I/AAAAAAAAAAM/EtteO2SIbwQ/S220/charlie.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-23982351.post-114260627662534463</id><published>2006-03-17T14:01:00.001+01:00</published><updated>2009-01-29T13:58:10.982+01:00</updated><title type='text'>Verschwörungstheorien</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Vorwort:&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit und verweise darauf, daß die hier publizierten Themen nach bestem Wissen und Gewissen behandelt worden sind. Für Fehler übernehme ich keine Haftung, da diese komplexen Zusammenhänge nur selten fundierte und beweisbare Quellen vorweisen können und meine Recherchen diesen zugrunde liegen. Ich habe versucht, so gut es mir möglich war, die Tatsachen von der Phantasie zu trennen und hoffe, dass mir dies möglichst wertfrei gelungen ist. Es liegt mir fern, mit den folgenden Zeilen die Leser in irgend einer Weise weder von der Präsenz der darin geschilderten Umstände noch von deren Gegenteil zu überzeugen. Ich möchte lediglich den anspruchsvollen Leser zum Nachdenken anregen und ihm seine eigene Meinungsbildung überlassen. Ich verwende daher nur Quellenangaben, die ich als glaubwürdig erachte, und muss zudem aus strafrechtlichen Gründen auf teilweise indizierte Quellen verzichten. Auch nehme ich Abstand davor, lebende Personen in einem Zusammenhang zu erwähnen, der nicht zweifelsfrei nachweisbar wäre. Dennoch genannte Namen werden nur in einem faktisch belegbaren Kontext aufgeführt, sodass kein Anlass zur Komprimitierung besteht. Wie man feststellen kann, scheint eine gewisse Brisanz den folgenden Beiträgen anzulasten, da anscheinend in einer Demokratie mit sog. Meinungsfreiheit solche Vorkehrungen eine Notwendigkeit besitzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Erläuterungen zum Titelthema:&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Zunächst muss man etwas weiter ausholen, wenn man mit solchen brisanten Themen jongliert, um nicht selbst etwas in die Thematik zu interpretieren, was man ursprünglich vermeiden wollte. Daher versuche ich möglichst sachlich an dieses Thema heran zu gehen und hoffe die eigene, immer gegenwärtige Subjektivität weitgehend unterdrücken zu können, die ja bekanntermaßen im Wesen eines jeden Menschen verankert ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unter einer Theorie versteht man den Versuch, Dinge oder Geschehnisse, die (noch) keiner bekannten Gesetzmäßigkeit entsprechen bzw. der faktische Beweis fehlt, durch mehr oder weniger logische Schlussfolgerungen erklären zu wollen. Das erhebt allerdings noch lange nicht einen Anspruch auf Wahrheit, was somit für den Betrachter zwangsläufig zur Glaubensfrage wird.&lt;br /&gt;Werden nun verschiedene Theorien zum gleichen Themenkomplex gegeneinander aufgestellt, entsteht dadurch ein Konflikt, den außen stehenden Betrachter für die eigenen Theorien gewinnen zu können. Hierbei spielt häufig die gesellschaftliche und machtpolitische Stellung der entsprechenden Initiatoren eine entscheidende Rolle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Geradezu ein Paradebeispiel für Macht einer Lobby findet man in der bekannten, inzwischen längst bewiesenen Theorie, die Erde sei eine Kugel. Schon Aristoteles und Eratosthenes erkannten vor über 2000 Jahren, dass die Erde keine Scheibe sein konnte, wie es noch lange Zeit danach hartnäckig behauptet wurde, bis im 16. Jahrhundert der Seefahrer Magellan keinen Zweifel an der Kugelform der Erde ließ. Dennoch wurden wegen dieser Theorien besonders zur Zeit der Inquisition wüste Konflikte ausgetragen, wobei nicht selten die Verfechter der Kugeltheorie ihr Leben lassen mussten, wenn sie sich nicht öffentlich gegen diese Theorie stellten.&lt;br /&gt;Anmerkung: Tatsächlich ist die Erde auch keine Kugel, sondern ein sog. Ellipsoid.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Soviel zur Theorie, kommen wir nun zur Verschwörung. Das Wort "Verschwörung" hat bereits an sich einen negativen Charakter, was aber keineswegs als grundsätzlich verstanden werden sollte. Im Sprachgebrauch ist auch hin und wieder die Rede von beispielsweise einem "eingeschworenen Team", das auch durchaus positiv gewertet werden kann.&lt;br /&gt;Eine Verschwörung findet, so wie man sich das landläufig gerne vorstellt, im Verborgenen statt. Die Verschwörer treffen sich an geheimen Orten, benutzen mitunter Erkennungszeichen, verwenden geheime Symbole und scheinen nur ein Ziel vor Augen zu haben, die bestehende Ordnung bis zum Niedergang zu unterwandern. Diese Merkmale mögen wohl gelegentlich zutreffen, doch muss man sich ernsthaft fragen, weshalb diese Dinge aus Sicht der Verschwörer notwendig sind. Die Antwort darauf ist simpel und einleuchtend zugleich: es ist, betrachtet man eine Verschwörung als Ursprung einer revolutionären Veränderung im Machtgefüge, Vorsicht geboten, da jegliche solcher Aktivitäten durch die derzeitig Macht besitzende Institution unterdrückt werden würden, sobald davon Kenntnis herrschen würde. Hierbei kann man keinesfalls darauf schließen, dass eine Verschwörung grundsätzlich von negativem Charakter ist.&lt;br /&gt;Ob man nun als Beispiele die "Französische Revolution" oder den "Niedergang des Kommunismus" in der ehemaligen DDR heranzieht, kann man davon ausgehen, dass der Ursprung dieser Entwicklungen im Grunde nichts anderes als eine Verschwörung war. Somit wäre auch dies geklärt und man kann sich nun der Kombination der beiden Worte widmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verschwörungen gibt es definitiv zahlreicher als Verschwörungstheorien, da letztere nur dann aufleben können, wenn davon etwas an die Öffentlichkeit dringt. Dies führt die eigentliche Verschwörung gegen Absurdum und kann im Prinzip nicht im Sinne der potentiellen Verschwörer sein. So paradox es erscheinen mag, nicht selten werden Hinweise der sog. Verschwörer auf ihre Aktivitäten selbst unter das Volk gestreut, sodass die Verschwörung zu etwas anderem mutiert. Dafür kenne ich leider nicht den richtigen Begriff, falls es dafür einen geben sollte, aber das Ergebnis ist die Verschwörungstheorie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt;Kapitel 1 : Die Illuminati:&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Die wohl bekannteste Verschwörungstheorie befasst sich mit den sog. &lt;em&gt;Illuminati&lt;/em&gt;, die bereits als verkaufsträchtige Romanvorlage herhalten mussten. Hierbei geht es um ein weltweites Geflecht von einflussreichen und mächtigen Personen, die die Weltherrschaft anstreben und als Drahtzieher in allen weltpolitisch strategisch wichtigen Positionen ihre Marionetten tanzen lassen. Ein typisches Symbol der &lt;em&gt;Illuminati&lt;/em&gt; soll die &lt;em&gt;Pyramide mit dem Auge&lt;/em&gt; darstellen, wie es auf dem &lt;em&gt;&lt;a href="http://www.oberthal-online.de/dollar.jpg"&gt;1 Dollar&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;- Geldschein abgebildet ist. Hier streiten sich die Gegner und die Befürworter dieser Verschwörungstheorie und es stellt eine recht gut zu veranschaulichende Vergleichsmöglichkeit dar.&lt;br /&gt;Die Gegner dieser Theorie berufen sich darauf, dass dieses Symbol das "&lt;em&gt;Great Seal"&lt;/em&gt; (wörtl. großes Siegel) der USA darstellt. Im Sockel befindet sich die Jahreszahl 1776, was das Jahr der &lt;em&gt;Amerikanischen Unabhängigkeitserklärung&lt;/em&gt; geschichtlich nachweisbar bezeichnet. Darunter steht der Begriff "&lt;em&gt;Ordo novus seclorum"&lt;/em&gt; was soviel bedeutet wie "&lt;em&gt;die neue Weltordnung"&lt;/em&gt;. Das Auge soll das christliche Symbol für die "&lt;em&gt;Wachsamkeit Gottes"&lt;/em&gt; darstellen.&lt;br /&gt;Aber auch die Verschwörungstheoretiker haben plausible Erklärungen:&lt;br /&gt;Im Jahre 1776 wurde der &lt;em&gt;Illuminatenorden &lt;/em&gt;von &lt;em&gt;Adam Weishaupt&lt;/em&gt; gegründet, der seltsamerweise das gleiche Symbol "&lt;em&gt;die Pyramide mit dem Auge"&lt;/em&gt; als Siegel verwendet hatte. Der lateinische Begriff "&lt;em&gt;Ordo novus seclorum"&lt;/em&gt; soll quasi der Slogan der sog. &lt;em&gt;Illuminati&lt;/em&gt; sein und das Auge soll angeblich nicht das von Gott darstellen, sondern das "&lt;em&gt;Allsehende Auge der Gnosis"&lt;/em&gt; (spätantike Religionsform) also der Wissenden und Erleuchteten (Illuminati = Erleuchtete).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie man erkennen kann, können beide Seiten glaubwürdige Argumente vorweisen, jedoch keine schlüssigen Beweise liefern. Es bleibt also schwierig, Realität und Fiktion auseinander zu halten. Man könnte annehmen, dass die Partie unentschieden steht, doch diese verleitet beide Seiten wiederum dazu, fadenscheinige Beweise vorzulegen, was es nicht gerade einfacher werden lässt, eine objektive Meinung bilden zu können. Der Vorteil liegt natürlich bei der bestehenden Weltordnung, in der wir als Menschen hineingeboren wurden und leben und durch staatliche und familiäre bzw. soziale Einbindung geprägt sind. Da ist es ungleich schwerer für Verschwörungstheoretiker, die vorwiegend unerkannt und heimlich agierenden &lt;em&gt;Illuminati&lt;/em&gt; greifbarer zu machen. Außerdem ist der Mensch bekanntermaßen ein "Gewohnheitstier" und verlässt nicht gerne die vorgezeichneten Wege. Es erfordert erhebliche Überwindung, ein Umdenken zu akzeptieren. Daher erscheinen die Aktivitäten der Verschwörungstheoretiker auch im Verhältnis agressiver.&lt;br /&gt;Im Fall der &lt;em&gt;1 Dollar Note&lt;/em&gt; wollen daher die Verschwörungstheoretiker ein schielendes Auge erkennen und verweisen auch auf den Umstand, dass seinerzeit &lt;em&gt;John Adams&lt;/em&gt; (einer der Väter der Unabhängigkeitserklärung) für geraume Zeit die Debatte um die selbe verlassen haben soll und bei seiner Rückkehr das Symbol "&lt;em&gt;Pyramide mit Auge"&lt;/em&gt; präsentierte. Andere Quellen nennen &lt;em&gt;Thomas Jefferson&lt;/em&gt;, als jenen, der das Symbol nach kurzer Abwesenheit mitbrachte. Wie auch immer es tatsächlich war, Platz für Spekulationen wurde geschaffen. Dazu später mehr... &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt;*&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;Einerseits könnte es Zufall sein, andererseits macht es auch nachdenklich.&lt;br /&gt;Nehmen wir nun einfach mal an, dass es Zufall war, wäre ein "Sechser" im Lotto schon beinahe die größere Wahrscheinlichkeit. Dass hier einer dem anderen zumindest abgekupfert hat, kommt der Realität deutlich näher. Ob die Ideologie die gleiche war, bleibt weiterhin ungewiss und schürt lediglich die Gerüchteküche.&lt;br /&gt;Schenken wir nun mal den Verschwörungstheoretikern Gehör, wäre die USA schon während Ihrer Entstehung als Ausgangspunkt zur Übernahme der Weltherrschaft festgelegt worden. Betrachtet man die Geschichte und wie sich die USA und ihre jeweilige Führungsriege darstellt, könnte man diese Theorie u.U. als gegeben hinnehmen. Aber auch hier gibt es berechtigte Zweifel. &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Adam_Weishaupt"&gt;&lt;em&gt;Adam Weishaupt's Illuminatenorden&lt;/em&gt; &lt;/a&gt;wurde schon vor geraumer Zeit aufgelöst und hat im Prinzip nicht die gleichen Ursprünge, wie die &lt;em&gt;Illuminati&lt;/em&gt;, die angeblich heute noch existieren sollen. Hier fehlt wiederum jeglicher Beweis und beruht auf allerlei Spekulation. Erinnert man sich wieder zurück, wie eine Verschwörung agiert, also möglichst geheim und unauffällig, stellt sich natürlich die berechtigte Frage, weshalb man sich dann so offensichtlich präsentieren möchte?&lt;br /&gt;Wie auch immer, es gibt unendlich viele solcher Interpretationen in der Gesamtheit der Verschwörungstheorien rund um die &lt;em&gt;Illuminati&lt;/em&gt;, die sowohl für als auch gegen den Wahrheitsgehalt sprechen. Während die Sache mit dem Geldschein als harmlos einzustufen ist, gibt es Verschwörungstheorien über die &lt;em&gt;Illuminaten&lt;/em&gt;, die erschreckendes behaupten.&lt;br /&gt;So wird von den Hardlinern der Verschwörungstheorien behauptet, das die Weltkriege insgeheim von den &lt;em&gt;Illuminati&lt;/em&gt; inszeniert worden seien, um ihrem Ziel, der Weltherrschaft, näher zu kommen. Hierüber kenne ich keinerlei beweisträchtige Belege, sondern nur Aneinanderreihungen von Ereignissen, die Ursprung und Wirkung beschreiben. Man könnte daraus schlussfolgern, dass es tatsächlich so gewesen sein könnte, jedoch kenne ich keinerlei Fakten, die dies bestätigen würden. Erstaunlicherweise lassen sich unendlich viele Ereignisse nahtlos aneinanderreihen, dass der chronologische historische Hintergrund damit in Einklang gebracht werden kann. Aber der gewissenhafte Leser soll selbst urteilen.&lt;br /&gt;Laut Verschwörungstheoretiker soll der 1. Weltkrieg aufgrund eines eher trivialen Anlasses, nämlich eines Konfliktes zwischen Österreich und Serbien, dem die Ermordung des Österreichischen Thronfolgers Franz Ferdinand und seiner Frau voran ging, zum geplanten Weltkrieg forciert worden sein, um das bestehende Machtgefüge neu zu ordnen. Ein gewisser &lt;em&gt;&lt;a href="http://www.threeworldwars.com/albert-pike.htm"&gt;Albert Pike&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;, seines Zeichens Gründer des berüchtigten &lt;em&gt;Klu Klux Klan&lt;/em&gt; (nach Berichten aus Quellen der Verschwörungstheoretiker), habe diese Entwicklung schon 40 Jahre zuvor vorausgesagt. Weiterhin wurde nach Kriegsbeginn von Seiten des &lt;em&gt;Britischen Empires&lt;/em&gt; die finanzielle und militärische Hilfeleistung an die Russische Armee deutlich eingeschränkt, mit dem Ziel, Russland in eine gefährliche Rolle zu drängen, obwohl man zuvor volle Unterstützung zugesagt hatte (kleine Randbemerkung: so ist eben Politik). Es sollte eine Revolution in Russland provoziert werden, um den Zar zu stürzen. Historisch gesehen, fand dies tatsächlich 1917 auch statt, jedoch alles weitere scheint auf Theorien zu basieren. Die Neutralität der Schweiz (1815 - Wiener Kongress) wird darauf zurückgeführt, dass die Drahtzieher dieses Komplottes eine sichere Zone benötigten und diese am besten im Herzen Europas installiert werden sollte und dies lange bevor man an einen Weltkrieg denken konnte (Aber hallo - welche Weitsicht!). Angeblich wurden finanzielle Hilfen von New York in Form von 20. Mio. US- Dollar in Gold per Schiff (S.S. Kristianiafjord) nach Europa transferiert, womit Lenin, Trotzki, Stalin, Kagonowitsch und Litwinov die notwendige Unterstützung für ihr Vorhaben, dem Umsturz des russischen Zarentums, bekamen. Ebenso sollen hochrangige Vertreter der Hochfinanz und Industrie aus Europa und Amerika maßgeblich an der Gestaltung dieses Vorhabens beteiligt gewesen sein. Ohne weitere Namen zu nennen, die historisch gesehen mit dem 1. oder 2. Weltkrieg nicht offiziell in Verbindung gebracht werden können, sind diese Theorien nicht weiter fortführbar, sodass ich die Ausführungen an dieser Stelle abbreche.&lt;br /&gt;Wie der 1. Weltkrieg historisch belegt wird, geht aus jedem Geschichtsbuch hervor und kann auch in vielen anderen Quellen eingesehen werden. Dass die genannten Personen allesamt in einem versiegelten Eisenbahnwaggon durch Feindgebiet nach Russland transportiert wurden, ist so nicht bewiesen. Lediglich gelangte Lenin nachweislich auf diese Weise nach Petrograd, was ohne Mithilfe von Deutschland sicherlich gescheitert wäre. Doch warum sollte ein mutmaßlicher Kriegsgegner eine so wertvolle wie brisante Fracht über deutsches Territorium geleiten ?&lt;br /&gt;Aber als Botschaft der Verschwörungstheoretiker sollte es für den Leser ausreichen, dass die &lt;em&gt;Illuminaten&lt;/em&gt; die maßgeblich Verantwortlichen für die beiden Weltkriege gewesen waren, um den gesetzten Zielen näher zu kommen. Gegner dieser Verschwörungstheorie können daher sehr leicht auf Utopie verweisen, weil dies alles äußerst modelliert erscheint. Wie konnte zum Beispiel das 20 Mio. $ schwere Gold unbehelligt von Amerika auf dem Schiffsweg in die Schweiz gelangen ? Die Gedanken sind frei !&lt;br /&gt;So gesehen gibt es auch Thesen, die man durchaus nachvollziehen könnte:&lt;br /&gt;Wer profitiert von Kriegen ? Da Kriege kostspielig für alle Beteiligten sind, muss ein Krieg finanziert werden. Dies geschieht auf gleichem Wege, wie ein braver Bürger sein Eigenheim finanziert - über Kredite und Darlehn. Lediglich die Summen unterscheiden sich erheblich, aber für die Banken ist es allemal ein gutes Geschäft. Weiterhin profitiert auch die Industrie, allen voran die Rüstungsbranche, erheblich von Kriegen. Darüber lässt sich wohl kaum streiten. Staatsverschuldung macht abhängig und angreifbar, was den &lt;em&gt;Illuminaten&lt;/em&gt; einen Trumpf in die Hände spielt. Krieg ist also nicht nur unendliches Elend und Leid, sondern auch ein lukratives Geschäft, so irrsinnig es sich anhören mag. Ob dafür nun die &lt;em&gt;Illuminaten&lt;/em&gt; verantwortlich sind oder andere spielt hierbei wirklich keine Rolle und es bedarf auch keinen Verschwörungstheorien. Im Grunde steht der Begriff "&lt;em&gt;Illuminati"&lt;/em&gt; für etwas Unangreifbares und Verachtenswürdiges aus Sicht eines vernunftorientierten Menschen - der Verschwörungstheoretiker geht dabei noch weiter und versucht Zusammenhänge zu erkennen und diese dann zu deuten. So manchem können dabei die Grenzen zwischen Realität und Fiktion verschwimmen. Es ist zu hoffen, dass jeder einzelne ausreichend befähigt ist, das zu unterscheiden. Man sollte nicht eine fiktive konspiratitve Organisation mit dem Namen "&lt;em&gt;Illuminati&lt;/em&gt;" vollends als Phantasiegebilde von paranoiden Weltverbesserern ansehen, denn Verschwörungen gibt es überall um uns herum, es hat je nach Ausmaß eben andere Namen und Auswirkungen (Mobbing, feindliche Übernahme, Fraktionszwang, Joint Venture, Schüler- Clique usw.) ! Man braucht sich also gar nicht so darüber aufzuregen, wenn Verschwörungstheorethiker ihre Thesen vertreten wollen, da ja niemand gezwungen wird, diese zu glauben und zu akzeptieren. Hingegen erfährt man im täglichen Leben ständig Zwänge, die man einfach so hinnimmt, meist ohne zu hinterfragen, warum das so ist...&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt;*&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt; Ob Befürworter oder Gegner dieser Illuminatentheorie so ist es doch erstaunlich, dass der Dollar- Geldschein so viele Übereinstimmungen zwischen Bayrischem Illuminatenorden und der Entstehung Unabhängigkeitserklärung erkennbar sind. Einerseits mag womöglich tatsächlich der Zufall eine Rolle gespielt haben und andererseits fanden vielleicht beide Seiten mehr oder weniger unabhängig voneinander diese altertümlichen Symbole als geeignet für jeweils ihre Sache, gäbe es da nicht eine weitere Überschneidung: So sieht ein &lt;a href="http://www.oberthal-online.de/white_house1.jpg"&gt;Entwurf eines Gebäudes&lt;/a&gt;, dass die &lt;em&gt;Freimaurer&lt;/em&gt; (zu dieser Zeit schon eingebunden in den Illuminatenorden) in Nordhausen erbauen wollten, dem &lt;a href="http://www.oberthal-online.de/white_house2.jpg"&gt;Weißen Haus &lt;/a&gt;in Washington extrem ähnlich. Wieder nur Zufall ? (Quelle: &lt;a href="http://www.allmystery.de/"&gt;Allmystery.de&lt;/a&gt; )&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt;Kapitel 2: Skull &amp;amp; Bones&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"&lt;em&gt;Totenkopf und Knochen&lt;/em&gt;" ist eine Namenswahl, die vielleicht eher an eine Motorad- Gang als an eine Studentenvereinigung erinnert. Dennoch handelt es sich um eine Studentenverbindung an der Universität Yale, deren Mitglieder größtenteils aus prominenten Kreisen stammen, was unter Umständen sogar eben auf die Zugehörigkeit zu dieser Verbindung zurückführbar sein könnte. Im Grunde sind solche Studentenverbindungen gerade in den USA nichts außergewöhnliches, hätten da nicht Verschwörungstheoretiker gerade bei dieser Verbindung konspiratives Potential entdeckt. Wie bei jeder Studentenverbindung sind die Mitgliederdaten in der Universitätsbibliothek öffentlich einsehbar. Wie kann man da von einer Geheimgesellschaft reden, wenn doch soviel von "&lt;a href="http://www.oberthal-online.de/skulls_bones.jpg"&gt;Skull &amp;amp; Bones&lt;/a&gt;" bekannt ist !&lt;br /&gt;Zündstoff für konspirative Machenschaften wurde besonders durch die Tatsache geschaffen, das &lt;em&gt;Geoge W. Bush&lt;/em&gt;, seines Zeichens 43. US- Präsident, maßgeblich von Mitgliedern der "&lt;em&gt;Bonesmen&lt;/em&gt;" unterstützt wurde. Seine Affinität zu der Öl- Lobby ist unumstritten und auch Bush senior ist Mitglied dieser Vereinigung, die auch auf Mitglieder der mächtigsten Familien der USA (&lt;em&gt;Rockefeller, Bundy, Taft&lt;/em&gt;) zurückblicken kann. Die Wahl zum Präsidenten der Vereinigten Staaten Amerikas war keineswegs unumstritten und besitzt auch ihren eigenen Wahlskandal. Schon vor seiner Zeit als Präsident und Gouverneur von Texas, war es ihm gegönnt, Öl- Firmen zu gründen und in den Bankrott zu treiben, ohne dass es seiner Karriere geschadet hätte. Mächtige und finanzstarke Hintermänner, laut Verschwörungstheoretiker alles "&lt;em&gt;Bonesmen&lt;/em&gt;", wussten ihre Interessen zu wahren, indem sie &lt;em&gt;George W. Bush&lt;/em&gt; in Amt und Würden brachten. Dass es dabei keineswegs uneigennütziges Handeln war, kann sich jeder selbst vorstellen. Viele seiner Gönner begleiten daher auch wichtige Positionen innerhalb von Politik und Wirtschaft. Besonders auffallend erscheint in diesem Zusammenhang die Wahrung der Interessen der Öl- Magnaten, in der Natur könnte man von Symbiose sprechen !&lt;br /&gt;Was bei den &lt;em&gt;Illuminati&lt;/em&gt; doch eher als mehr oder weniger fiktive Spekulationen zu betrachten war, wird bei den Aktivitäten der "Skull and Bones" deutlich greifbarer, sofern man die Handlungen des Bush- Clans in jüngster historischer Vergangenheit als solche fokusiert. Ob nun die einflussreichen Mitglieder von "Skull and Bones" ihren Zögling &lt;em&gt;George W. Bush&lt;/em&gt; benutzen oder ob die Sache sich eher umgekehrt verhält, eines dürfte gewiss sein, beide Seiten profitieren von dieser "Partnerschaft" .&lt;br /&gt;Betrachtet man die Entwicklung der aktuellen Weltpolitik und die Rolle der USA, insbesondere die von &lt;em&gt;George W. Bush&lt;/em&gt; aus der Sicht eines &lt;em&gt;Illuminaten&lt;/em&gt;, so könnte man behaupten, dass die "Abteilung" &lt;em&gt;Skull &amp;amp; Bones&lt;/em&gt; einen großen Schritt auf das erklärte Ziel gemacht habe. Allerdings wird den Verschwörungstheoretikern im Fall von &lt;em&gt;George W. Bush&lt;/em&gt; (betrachtet man ihn als führendes Mitglied der &lt;em&gt;Bonesmen&lt;/em&gt;) sozusagen der Wind aus den Segeln genommen. Es bedarf gar keiner Verschwörung mehr, man kann inzwischen öffentlich die erklärten Ziele ungestraft und skrupellos verfolgen. Weltpolitische und humanitäre Fehltritte von &lt;em&gt;George W. Bush&lt;/em&gt;, wie beispielsweise der umstrittene Anlass zur Rechtfertigung des Krieges gegen den Irak, der zweifelsfrei als falsch bewiesen wurde, bleiben für den mächtigsten Mann der Welt folgenlos. Was hierbei noch halbwegs an Verschwörung erinnert und bestenfalls noch Stoff für einen spannenden Roman bieten würde, sind die traditionellen Umstände und Geheimnisse, die man rund um die &lt;em&gt;Skulls &amp;amp; Bones&lt;/em&gt; spinnen könnte. Es ist also gar nicht notwendig, Verstrickungen zwischen &lt;em&gt;Illuminaten&lt;/em&gt;, &lt;em&gt;Skull &amp;amp; Bones &lt;/em&gt;oder anderen Geheimgesellschaften erkennen zu wollen, wie dies gerne von Verschwörungstheoretikern getan wird. &lt;em&gt;George W. Bush&lt;/em&gt;, völlig gleich, ob er ein &lt;em&gt;Bonesman&lt;/em&gt; oder gar &lt;em&gt;Illuminat&lt;/em&gt; sei, spielt auf der weltpolitischen Bühne eine durchaus entscheidende Rolle, deren er bisweilen aus Sicht vieler nicht gerecht geworden ist. Die Tatsachen sprechen eine deutliche Sprache und den Betroffenen, besonders in den Krisenherden dieser Welt, an denen der amerikanische Präsident maßgeblich beteiligt ist und war, interessiert es in ihrem Elend wohl kaum, ob &lt;em&gt;Skull &amp;amp; Bones&lt;/em&gt; oder andere Organisationen dafür verantwortlich (gewesen) sind. Keine andere Studentenverbindung, sofern man überhaupt noch davon reden kann, hat einen annähernd so hohen Bekanntheitsgrad. Es gibt Belege, dass beispielsweise übermäßig viele Yale- Absolventen, die wiederum größtenteils den &lt;em&gt;Skull and Bones&lt;/em&gt; angehör(t)en, entsprechend hohe Ämter in Politik und Wirtschaft begleit(et)en. Einerseits könnte dies purer Zufall sein bzw. die Konsequenz daraus, dass es sich eben um eine Elite- Universität handelt, andererseits wird gemeinhin eine überaus ausgeprägte Zufallsanreihung nicht allzu lange als solche akzeptiert.&lt;br /&gt;Gegner von Verschwörungstheorien, im Besonderen wenn es um &lt;em&gt;Skull &amp;amp; Bones&lt;/em&gt; geht, verweisen mit Recht auf nicht beweisträchtige Schlussfolgerungen, die von Teilfakten abgeleitet werden, um fehlende Lücken im konspirativen Gesamtbild zu füllen. Dies ist in der Tat ein Fehler von vielen Verschwörungstheoretikern, was Ihnen einen nachteiligen Hauch von Paranoia anlastet, der natürlich die Glaubwürdigkeit erheblich untergräbt. Sollte es tatsächlich solche Geheimorden geben, selbst wenn es nicht die &lt;em&gt;Skull &amp;amp; Bones&lt;/em&gt; sein mögen, so werden diese insgeheim in ihren Gegnern, den Verschwörungstheoretikern, ihren besten Schutz mit Wohlwollen hinnehmen.&lt;br /&gt;Dem gegenüber ist die Macht von &lt;em&gt;Skull &amp;amp; Bones&lt;/em&gt; im Bezug auf den Staatsapparat mehr als offensichtlich. Demzufolge soll Großvater Bush (&lt;em&gt;Prescott Bush&lt;/em&gt;) und seinerzeit Senator von Connecticut, den Schädel von Apachenhäuptling &lt;em&gt;Geronimo&lt;/em&gt; mit &lt;em&gt;Bonesmen&lt;/em&gt;- Mitgliedern entwendet und in der Gruft (Tomb) als Geschenk an die Bruderschaft dort deponiert haben. Jegliche Versuche, diese Anschuldigungen zu entkräften, wurde von Behördenseite, wo auch das FBI dazu zählte, ausgeschlagen, sodass sich dieses Gerücht bis heute halten kann. Wie es scheint, soll auf diese Weise, insgeheim die Macht dieser Organisation demonstriert werden. So ist es auch eine Tatsache, dass sich in der Gruft menschliche Knochen befinden, obwohl dies gegen öffentliches Recht im Staat Connecticut verstößt. ?Recht hat, wem das Gesetz gehört !- so ist eine nicht zu unterschätzende Machtstellung der &lt;em&gt;Skull &amp;amp; Bones&lt;/em&gt; Organisation nicht von der Hand zu weisen. Wenngleich diese Dinge eher regional von Bedeutung sind, kann man aber nicht die Augen davor verschließen, dass die mächtigen Mitglieder dieser Bruderschaft, die auch teilweise weltpolitisch tragende Funktionen inne haben, ihren Freiraum für eigene Interessen ausnutzen könnten. Verschwörung hin oder her, diese Vorstellung sollte nachdenklich stimmen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt;Kapitel 3: Kennedy- Attentat(e):&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Verschwörung zu erkennen, ist eine Sache, eine solche aufzudecken, eine andere, weitaus schwierigere, besonders wenn diese als solche offiziell anerkannt werden sollte. Dies erlebt man ziemlich selten, besonders dann, wenn die Angelegenheit sich in höchste Regierungskreise ausgeweitet hat.&lt;br /&gt;Die Ermordung von &lt;em&gt;John F. Kennedy&lt;/em&gt; am 22.11.1963 in Dallas (Texas) bietet sich geradezu an, eine Verschwörung vermuten zu können.&lt;br /&gt;Zur Ermittlung der Umstände über den Tathergang wurde die sog. "&lt;em&gt;Warren- Kommission&lt;/em&gt;" einberufen. Sehr schnell wurde der Hauptverdächtige &lt;em&gt;Lee Harvey Oswald&lt;/em&gt; als Attentäter dingfest gemacht. Demnach soll dieser als Einzeltäter den damaligen Präsidenten der USA und einen weiteren Insassen, den texanischen Gouverneur &lt;em&gt;John Connally&lt;/em&gt;, getötet haben. Vom 2. Stock eines Gebäudes der Schulverwaltung am Dealy Plaza soll Oswald 3 Schüsse aus schräg rückwärtiger Position abgefeuert haben. Anschließend wurde er noch von Zeugen in selben Gebäude gesehen, während er dort in der Kantine eine Cola trank. Am Abend des gleichen Tages wurde er schließlich in einen Kino durch ein größeres Aufgebot an Polizeikräften verhaftet. Skeptiker, die diese, von der Warren- Kommission publizierte Version des Attentates anzweifeln, können gute Gegenargumente vorweisen.&lt;br /&gt;Anhand eines Amateur- Filmes konnten Experten feststellen, dass es sich um mindestens 4 Schüsse innerhalb von max. 8 Sekunden gehandelt haben muss. Unter diesem Aspekt, war die Treffsicherheit Oswald's, der gemeinhin als durchschnittlicher Schütze bekannt war, beispiellos. In einer Rekonstruktion des Attentates konnten selbst geübte Scharfschützen nicht annähernd die Zielsicherheit von &lt;em&gt;Lee Harvey Oswald&lt;/em&gt; erreichen, der zudem ein Gewehr mit falsch justiertem Visier benutze. Darüber hinaus gibt es auch Zeugenaussagen, die von Schüssen berichteten, die von einem Grashügel gegenüber abgefeuert worden sein sollen. Dies würde auch die Einschussstelle in der Frontscheibe der gepanzerten Lincoln Limousine erklären. Aus ungeklärten Gründen hielt man es nicht für notwendig, auf Zeugenaussagen einzugehen, die darauf hinwiesen, dass es sich nicht um einen Einzeltäter handeln konnte. Auch das Fahrzeug wurde nicht oder nur unzureichend für eine Spurensuche herangezogen, sondern sehr schnell wieder für die Instandsetzung frei gegeben. Vielen Details und Beweisen gegen eine Einzeltäterschaft von &lt;em&gt;Lee Harvey Oswald&lt;/em&gt; wurde offensichtlich nicht die notwendige Aufmerksamkeit geschenkt. Es steht außer Frage, dass Oswald als Mittäter dieses Attentates feststeht, doch ebenso gibt es berechtigte Zweifel am tatsächlichen Geschehen. Soll es sich doch um eine Verschwörung gehandelt haben ?&lt;br /&gt;Unbestätigten Berichten zufolge soll sogar ein CIA- Agent, der im Präsidentenfahrzeug als Beifahrer mitgefahren war, die tödlichen Schüsse abgegeben haben. Diese Vermutung würde ich aber eher ausschließen, da ja die überlebenden Ehefrauen der beiden ermordeten Politiker als direkte Augenzeugen sicherlich diesen eklatant wichtigen Umstand zur Aussage gebracht hätten. Hingegen soll das tödliche Projektil den Körper von Kennedy mit mehreren Richtungsänderungen durchquert haben, bis schließlich dasselbe Geschoss nach Austritt aus dem Körper noch den Gouverneur tödlich verletzt haben soll. Als Laie halte ich dies allerdings für Utopie, lasse mich aber gerne von Fachleuten belehren, wenn so etwas tatsächlich möglich sein sollte. Weiterhin ist auch die Rede von einem Spezialgeschoss, das ausschließlich CIA- Mitarbeitern vorbehalten war. Diese Theorien sind eigentlich gar nicht notwendig und verfälschen den Eindruck des Gesamtbildes, solange keine stichhaltigen Beweise vorgebracht werden können. Durch dazu gedichtete angebliche Fakten können Hardliner unter den Verschwörungstheoretikern sich eher selbst und ihrer eigenen Glaubwürdigkeit schaden, zumal auch ohne derartige Behauptungen, die Sachlage rund um das Kennedy- Attentat mehr als merkwürdig erscheint.&lt;br /&gt;Eine weitere Ungereimtheit, die die offizielle Version negativ belastet, ist der Umstand, dass der mutmaßliche Attentäter &lt;em&gt;Lee Harvey Oswald&lt;/em&gt; selbst einem Mordanschlag kurz nach seiner eigenen Tat zum Opfer fiel. Interessanterweise war der Täter, &lt;em&gt;Jack Ruby&lt;/em&gt;, angeblich ein Kennedy- Fan, mit Oswald privat und geschäftlich bereits vorher in Kontakt. Beide hatten auch nachweislich Kontakte zur Mafia, was u.U. eine Rolle für die Motive des Attentates spielen könnte. Denn schließlich stellt sich die berechtigte Frage - wer hatte einen Grund, Kennedy zu ermorden bzw. wer profitierte von diesem Attentat ?&lt;br /&gt;Die Mafia könnte ein Interesse an der Beseitigung von &lt;em&gt;John F. Kennedy&lt;/em&gt; gehabt haben, weil dieser zusammen mit seinem Bruder &lt;em&gt;Robert Kennedy&lt;/em&gt; innenpolitisch dem organisierten Verbrechen den Kampf angesagt hatte. Auch in den Reihen der Militärs gab es hochrangige Offiziere, die sich nicht mit den Entscheidungen des amerikanischen Präsidenten im Hinblick auf die die Kuba- Krise oder dem geplanten Rückzug von US- Truppen aus Vietnam anfreunden konnten.&lt;br /&gt;Die CIA wurde wegen der Schweinebuchtaffäre von Kennedy mit der Konsequenz zur Rechenschaft gezogen, dass führende CIA- Mitglieder entlassen wurden. Ebenso musste der damalige FBI- Chef &lt;em&gt;Edgar J. Hoover&lt;/em&gt; (später ebenfalls Präsident der USA) um seinen Posten fürchten. An Feinden mangelte es in den eigenen Reihen wahrlich nicht, sodass man nach externen Gegnern schon gar nicht mehr suchen musste?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weniger medienträchtig vermarktet wurde das Attentat auf &lt;em&gt;Robert F. Kennedy&lt;/em&gt; 5 Jahre später. Dennoch sollte man beide Anschläge im Zusammenhang betrachten, da deutliche Parallelen zu erkennen sind.&lt;br /&gt;Am 6. Juli 1968 fiel &lt;em&gt;Robert F. Kennedy&lt;/em&gt; einem Attentat in Los Angeles zum Opfer, das wiederum durch einen Einzeltäter begangen worden sein soll. Der mutmaßliche Attentäter, ein palästinensischer Einwanderer namens &lt;em&gt;Sirhan Bishara Sirhan&lt;/em&gt;, wurde noch am Tatort verhaftet. Aber auch in diesem Fall tragen die Indizien mehr zur Verwirrung bei. So wurden am Tatort mehr Patronenhülsen gefunden wie die Tatwaffe von &lt;em&gt;Sirhan&lt;/em&gt; überhaupt aufnehmen konnte. Die Befunde der Obduktion ergaben darüber hinaus, dass die Schusswunden in Kennedys Körper keine Übereinstimmung mit der Position ergaben, von welcher Sirhan geschossen haben soll. Dies würde die offizielle These eines Einzeltäters erheblich in Zweifel stellen und würde den Tatbestand der Verschwörung erfüllen. Interessanterweise wurde bis heute das Verfahren trotz dieser offensichtlichen Lücken in den damaligen Ermittlungen nie wieder aufgenommen, obwohl dies von Seiten der Verteidigung immer wieder angestrebt wurde. Ebenso spielt es womöglich keine unerhebliche Rolle, dass "Bobby" Kennedy im Jahr 1968 aussichtsreicher Präsidentschaftskandidat gewesen war. Auch im Fall &lt;em&gt;Robert F. Kennedy&lt;/em&gt; wird sowohl der CIA als auch der Mafia inoffiziell eine entscheidende Rolle zugesprochen !&lt;br /&gt;Geht man einfach mal davon aus, dass die &lt;em&gt;Illuminati&lt;/em&gt; reine Phantasiegestalten sind, die den paranoiden Hirnen unverbesserlicher Verschwörungstheoretiker entsprungen sind und die "&lt;em&gt;Skull &amp;amp; Bones&lt;/em&gt;" Bruderschaft tatsächlich nur ein friedfertiger Zusammenschluss von Yale- Studenten ist, kommen doch gar dem letzten Zweifler, der sich noch einen Hauch an Objektivität vorbehalten hat, Bedenken, ob die offiziellen Aussagen in beiden Kennedy- Fällen uneingeschränkt glaubwürdig sind. Auch ohne hundertprozentige Beweise sei es dem Betrachter gestattet, Verschwörungen nicht nur in Regierungskreisen als möglich zu betrachten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Kapitel 4: Area 51&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Area 51&lt;/em&gt; ist ein militärisches Sperrgebiet in der Wüste Nevadas ca. 100 Kilometer nördlich von Las Vegas. Innerhalb der Anlage befindet sich ein zusätzlich gesicherter Bereich, wo laut offiziellen Angaben neue experimentelle Flugzeuge getestet werden. Bis vor kurzem wurde allerdings die Existenz dieses speziellen Bereiches, das der Air Force zugeordnet wird, sogar von der Regierung geheim gehalten. Offiziell ist lediglich die Rede von der &lt;em&gt;Nellis Air Force Base&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;Die Maßnahmen im Bezug auf Schutz und Geheimhaltung übersteigen bei weitem alle vergleichbaren. Dies allein bietet schon genug Anlass für vielerlei Gerüchte, gäbe es da nicht den berüchtigten &lt;em&gt;Roswell&lt;/em&gt; Vorfall.&lt;br /&gt;Demzufolge soll 1947 bei &lt;em&gt;Roswell&lt;/em&gt; ein außerirdischer Flugkörper abgestürzt sein, der zur näheren Untersuchung später auf &lt;em&gt;Area 51&lt;/em&gt; deponiert wurde. Die offiziellen Militärberichte sprechen von einem Wetterballon, der abgestürzt sei und die vorher verbreitete Nachricht vom Absturz eines sog. UFO's wurde kurzfristig dementiert.&lt;br /&gt;Ganz bestimmt war es kein konventioneller Wetterballon, der den historisch belegbaren Finder &lt;em&gt;Mac Brazel&lt;/em&gt; derart täuschen konnte, dass er an ein außerirdisches Flugobjekt glaubte. Aber es war auch eben kein wirkliches UFO, was aufgrund von Unkenntnis und dem steten Drang von Pulitzer Preis traumatisierten Journalisten wie ein Lauffeuer um den Globus verbreitet wurde. Es handelte sich um ein streng geheimes Projekt namens &lt;em&gt;Mogul&lt;/em&gt;, das zur Erkennung von Atombombenversuchen in oberen Luftschichten dienen sollte. Im Grunde wurde in diesem Fall die drohende Kenntnisnahme der Öffentlichkeit an einem streng geheimen militärischen Experiment durch eine noch unvorstellbarere Geschichte ersetzt, die von Gerüchten, Phantasien und einem wirksamen Medienrummel genährt wurde. Sozusagen konnte es dem Militär nur recht sein, dass sie sich nicht einmal selbst eine Ablenkungstaktik überlegen mussten. Jedoch als sich daraus ein Spektakel entwickelte, was die weitere geheime Forschungsarbeit nachhaltig stören würde, war man gezwungen, den Vorfall wieder auf irdisches Niveau zurück zu schrauben. Die angewandte Verschleierungstaktik produzierte im Grunde das Gegenteil und hatte eine neue Verschwörung geboren. In &lt;em&gt;Roswell&lt;/em&gt; selbst gibt's nichts mehr, was es sich lohnen würde anzusehen, lediglich für Pilger der UFO- Szene könnte noch ein Reiz darin bestehen, aber als Zentrum für das Geheimnisvolle bietet sich &lt;em&gt;Area 51&lt;/em&gt; geradezu an. Es sei nun dahingestellt, ob nun tatsächlich in &lt;em&gt;Roswell&lt;/em&gt; Außerirdische gelandet oder abgestürzt sind und die Verschleierung durch Regierung und Militär erfolgreich betrieben wurde, die strengen Abschirmungsmaßnahmen im Bezug auf &lt;em&gt;Area 51&lt;/em&gt; bieten viel Raum für Spekulationen. Zeitweilig sollen sich über 4000 Beschäftigte auf dem &lt;em&gt;Nellis Air Force&lt;/em&gt; Gelände befinden, wobei selbst eine intensive Einschüchterungspolitik gegenüber so vielen Leuten ein hohes Risiko birgt, dass trotzdem etwas an die Öffentlichkeit gelangt. Es gibt auch Theorien, die sich darauf stützen, dass die als "&lt;em&gt;Vril Kreisel&lt;/em&gt;" bekannte, nicht bestätigte Flugobjekt- Technik mit Ursprung im 3. Reich, dort angeblich weiterentwickelt würde.&lt;br /&gt;Fliegende Untertassen haben seither einen Kultstatus und es hat sich zum weitgehend gewaltfreien Glaubenskrieg zwischen Anhängern und Gegnern der UFO- Theorie entwickelt. Militärische Geheimstützpunkte, allen voran &lt;em&gt;Area 51&lt;/em&gt;, tragen dazu bei, den Mythos am Leben zu halten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Kapitel 5: Mondlandung &amp;amp; Marsgesicht&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einen Meilenstein des Fortschrittes stellte 1969 die Mondlandung dar. Wer hätte damals daran gedacht, dass Jahre später alles nur ein gigantischer Schwindel sein soll ? Es gibt sowohl glaubwürdige Argumente gegen eine tatsächliche Landung auf dem Erdtrabanten, als auch beweisträchtige Gegenargumente. Doch warum überhaupt, sollte man ein solches Spektakel inszenieren und welches ist nun die eigentliche Verschwörung ? Hat sich die NASA und einige wenige Insider zu einer derartigen Blendung der Massen hinreisen lassen, um gewisse Prestigeforderungen zu erfüllen ? Oder möchten subversive Ignoranten, den Erfolg der amerikanischen Weltraumbehörde auf eine große Lüge zurückstufen ?&lt;br /&gt;Entgegengesetzte Schattenverläufe bzw. nicht parallele sollen beweisen, dass künstliche und zusätzliche Lichtquellen die angeblichen Bildaufnahmen von der Mondoberfläche als Manipulation enttarnen. Hierfür gibt es physikalisch nachvollziehbare Beweise, dass dies nicht unbedingt durch unterschiedliche Lichtquellen hervorgerufen wird. Ungleichmäßige Geländeverläufe, also Steigungen oder Gefälle, lassen Schatten, die bei gleichen Bedingungen eigentlich auch gleich lang und parallel sein sollten, trotzdem unterschiedlich erscheinen. Außerdem müsste man bei mehreren Lichtquellen auch mehrere Schatten desselben Objektes erkennen können.&lt;br /&gt;Genaueres darüber erfährt man, wenn man sich mit der physikalischen Thematik von Fluchtpunkten und Perspektiven beschäftigt.&lt;br /&gt;Ein weiteres oft diskutiertes Detail, was Verblüffung beim Betrachter bewirkt, ist die wehende US- Fahne auf der Mondoberfläche. Wie kann im luftleeren Raum die Fahne überhaupt die geringste Bewegung vorweisen ?&lt;br /&gt;Das Gegenargument ist so simpel und einleuchtend zugleich, dass man eigentlich hätte selbst darauf kommen können: Vorausschauend hatte man eine starre Verstrebung in einem 90 Grad Winkel am oberen Ende des Fahnenmastes angebracht, da man davon ausgehen konnte, dass eben im luftleeren Raum, die Fahne permanent schlaff herunterhängen würde. Daher wurde der Stoff entsprechend so befestigt, dass man auch die US- Flagge als solche erkennen sollte, weil ansonsten das Aufstellen derselben völlig überflüssig gewesen wäre. Die Bewegungen stammen übrigens daher, dass man die Fahne auch schließlich aufstellen und ausrichten musste. Diese Bewegungsübertragung pendelte sich aufgrund der extrem niedrigen Reibung durch die fehlende Atmosphäre auch dementsprechend langsam aus.&lt;br /&gt;Unendlich viele (angebliche) Beweise für die Mondlandungslüge wurden zusammengetragen und ebenso viele davon wurden meist durch die Physik wieder entkräftet. Da es in dieser Betrachtung nicht um die Gegeneinanderstellung der Beweise geht, sondern eigentlich um die Verschwörungstheorie als solche, sollen diese beiden Beispiele genügen, wovon an anderen Stellen, vornehmlich in Büchern und im Internet, das Interesse des wissensdurstigen Betrachters befriedigt werden kann.&lt;br /&gt;Im Fall der Mondlandung haben sich die Verschwörungstheoretiker wohl eher ein klassisches Eigentor geschossen, da fast alle Behauptungen durch Anwendung von Physik widerlegt werden können. Selbst wenn tatsächlich einige Bilder vom Mond retouchiert worden sein sollten, wird inzwischen kaum noch jemand daran glauben, dass &lt;em&gt;Armstrong &lt;/em&gt;und &lt;em&gt;Aldrin&lt;/em&gt; irgendwo in der Wüste Nevadas die Hauptdarsteller eines Science- Fiction Dokumentarfilmes gewesen sein sollen. Dennoch gibt es immer noch viele Leute, die fest von einem gigantischen Schwindel überzeugt sind. So in etwa muss es damals gewesen sein, als sich nach und nach herausstellte, dass die Erde keine Scheibe ist !&lt;br /&gt;Auch der Mars scheint keine Scheibe zu sein, aber gibt trotzdem Anlass für andere Theorien. Das sog. "&lt;em&gt;Marsgesicht&lt;/em&gt;" und die "&lt;em&gt;Marspyramiden"&lt;/em&gt;, die erstmals als Fotos von der Marssonde &lt;em&gt;Viking&lt;/em&gt; am 31. Juli 1976 übertragen wurden, sollen u.a. außerirdisches Leben beweisen. Betracht man diese relativ unscharfen Bilder, unter den gegebenen Umständen auch entsprechend verständlich, so kann man durchaus solche Eindrücke gewinnen. Spätere, technisch bessere Aufnahmen, sprechen doch eher für eine natürliche Ursache dieser Formation in der &lt;em&gt;Cydonia&lt;/em&gt;- Region des Mars. Dennoch bleiben die Kritiker dieser natürlichen Erklärung ihrer Linie treu und suchen nach einer Verschwörung, die jegliche künstliche Entstehung dieser Gebilde zu verschleiern versucht. Da gibt es gleichmäßige Schatten, die vergleichbar mit den Pyramiden von Gizeh sind, wenn man Luftaufnahmen betrachtet, die einen identischen Sonnenlichteinfallswickel besitzen. Die Aufnahmen, die 21 Jahre später bei einer erneuten Marsexpedition von der &lt;em&gt;Cydonia&lt;/em&gt;- Region gemacht wurden, sollen demnach präpariert worden sein, um der Menschheit die Erkenntnis nach außerirdischen Ursprüngen auf dem Mars zu verwehren. Doch wozu sollte man so etwas tun ? Betrachtet man sich an einem sonnigen Tag mit aufgelockerter Bewölkung mit ausreichend Phantasie die vorbeiziehenden Wolken, so erkennt man die ungewöhnlichsten Formen. Ebenso sehen manche Bäume in der Dämmerung wie wundersame Gestalten aus. Und wer hat nicht schon mal Steine gefunden, die an künstliche Gebilde erinnern ? Ohne die Illusion nach ET und seinen Genossen zerstören zu wollen, gibt es beim Mars eher geringe Chancen auf verwertbare Beweise und somit fehlt auch eigentlich die Grundlage für eine Verschwörung, die selbiges vertuschen sollte. Es gibt sicherlich weitaus bessere Ansätze, die Theorien von außerirdischem Leben glaubwürdiger zu publizieren?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Kapitel 6: Die mutierte Verschwörung am Beispiel Deutschlands&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist es überhaupt notwendig nach Amerika oder gar ins Weltall zu blicken, um Verschwörungen entdecken zu wollen. Unser sog. Rechts- und Sozialstaat bietet genug Potential, um selbst Verschwörungstheorien zu stricken. Beschäftigt man sich nur mit den halbwegs aktuellen politischen Entscheidungen und den ständigen Schlagzeilen in der Presse, so kann man gewissen Fragwürdigkeiten kaum aus dem Wege gehen.&lt;br /&gt;Unsere Regierung, unabhängig welche Farbnuancen gerade dem aktuellen politischen Modetrend entsprechen, verabschieden gerne neue Gesetze und halten selten Versprechen, die sie einmal abgegeben haben, um gerade eben selbiges schließlich im Nachhinein tun zu können. Es klingt vielleicht zunächst abwegig, an dieser Stelle nach einer Verschwörung zu suchen, sollte man meinen, jedoch unter gewissen Umständen gibt es begründete Verdachtsmomente. Da Politiker (ohne dies verallgemeinern zu wollen) anscheinend die Meinung vertreten, ihr Status verleihe ihnen die Legitimität, jegliche gesellschaftlichen Grenzen umgehen zu dürfen, um eigene Interessen durchzusetzen, die sie letztendlich als den ihnen vom Volk übertragenen Auftrag verkaufen. Nicht selten lösen Korruptionsaffären oder unverständliche Entscheidungen der Volksvertreter Empörung in der Bevölkerung aus, die ohnmächtig diese Machenschaften von den Medien präsentiert bekommt. Wo kann man da noch von Verschwörung reden, wenn solche Dinge ohne Scham und Schuldbewusstsein in der Öffentlichkeit etabliert sind ?&lt;br /&gt;Man muss Beispiele anbringen, um zu erkennen, dass in irgendeiner Form eine Verschwörung der entsprechenden öffentlichen Diskussion um einen bekannt gewordenen Skandal voranging.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Systematisch organisierte Arbeitslosigkeit:&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Einen Schwerpunkt in der Politik aller in Deutschland renommierten Parteien spielt nach eigenen Aussagen immer wieder die Bekämpfung der Massenarbeitslosigkeit. Da muss man sich ernsthaft die Frage stellen, warum dann vehement gegen dieses Problem gearbeitet wird, anstatt wirkliche Lösungen anzustreben ? Am Beispiel der AEG- Werksschließung in Bayern durch den Mutterkonzern &lt;em&gt;Elektrolux&lt;/em&gt; wird diese völlig desorientierte Politik deutlich. &lt;em&gt;Elektrolux&lt;/em&gt; verlegt die Produktion ins EU- subventionierte Ausland, das zudem auch geringere Personalkosten erwarten lässt. Aus Sicht des Unternehmens ist dieser Schritt durchaus nachvollziehbar, wenn auch humanitäre Skrupellosigkeit nachgesagt werden darf. Auf Managementebene der Konzerne spielen menschliche Schicksale schon lange keine Rolle mehr. Umso unverständlicher erscheint dabei, dass die Regierung mit dieser Entwicklung konform geht, denn durch geltende Gesetze werden die Betroffenen noch tiefer in den Sog des sozialen "Fallouts" getrieben. Was nützt es, wenn sich Politiker mit den aktuell Betroffenen solidarisch erklären und in der Öffentlichkeit medienwirksam ihr Mitgefühl ausdrücken, aber an der Entwicklung dieses Missstandes maßgeblich im Vorfeld beteiligt waren ? Wer ist tatsächlich noch so blauäugig und kann das nicht für möglich halten ? Da ist die Rede von großzügigen Abfindungen, die aber nicht demjenigen helfen, der gerade seinen Arbeitsplatz verloren hat. Laut Gesetz, das übrigens noch gar nicht so lange Bestand hat, muss nämlich die gesamte Abfindungssumme versteuert werden. Etwa ein Drittel der gezahlten Abfindung wandert somit als Steuer in die Staatskasse. Außerdem ist der Abfindungsempfänger verpflichtet, das erhaltene Geld zum Lebensunterhalt samt Sozialversicherung zu verwenden, bevor er überhaupt als Arbeitsloser anerkannt wird. Wer nicht in absehbarer Zeit, einen neuen Arbeitsplatz findet, wird nicht viel Freude an einer Abfindungszahlung haben. Meiner Ansicht nach verfehlt somit die Abfindung als solche ihr Ziel, eine soziale Abfederung zu bieten und schönt lediglich temporär die Arbeitslosenzahlen in der Statistik. So gesehen hat der Staat unmittelbar am Arbeitsplatzverlust in zweierlei Hinsicht profitiert, was sich aber auf lange Sicht rächen wird. Was dem durchschnittlich intelligenten Normalmenschen sicher einleuchtend ist, sollte auch dem scharfen Verstand eines Politikers nicht entgangen sein ? Oder täusche ich mich da und die Dummheit gehört zum Privileg der verantwortlichen Politiker ?&lt;br /&gt;Davon gehe ich eher nicht aus, sondern könnte mir durchaus andere Hintergründe vorstellen, die natürlich alle dementierbar sind, dennoch spinne ich diesen Faden mal phantasiebetont weiter...&lt;br /&gt;Wenn ein Konzern an viele Mitarbeiter u.U. hohe Abfindungen zahlt, sollte man annehmen, dass dies ein erheblicher Verlust für die entsprechende Firma darstellt ? Nicht, wenn der Konzern, noch weitere Beschäftigungsstätten in Deutschland unterhält, denn dann wird diesem Ex- Arbeitgeber von Seiten des Gesetzes dieser Schritt merklich erleichtert, indem die gezahlten Abfindungssummen über die verbleibenden Betriebsstätten in vollem Maße steuerlich geltend gemacht werden dürfen. Auf diese Weise bietet unser Staat gewissermaßen gegenüber Firmen, die ihre Produktion ins günstigere EU- Ausland verlagern wollen, sogar noch einen Anreiz, diesen lukrativen Weg der Personalkosteneindämmung zu beschreiten. Stellt man sich dann noch vor, natürlich rein theoretisch, dass der eine oder andere Politiker, der für diese Gesetzgebung mitverantwortlich ist, womöglich eine finanziell nicht zu verachtende Nebentätigkeit beim entsprechenden Unternehmen besitzt, ist eine gewisse Voreingenommenheit bei der Entscheidungsfindung für solche Regelungen nicht ohne weiteres von der Hand zu weisen. Soviel zum viel gepriesenen Sozial- und Rechtsstaat Deutschland, wo die einzig noch nennenswerten Steuerzahler, nämlich die Arbeitnehmer, quasi ihre eigene Arbeitsplatz- Wegrationalisierung selbst finanzieren...&lt;br /&gt;Genau genommen ist "Verschwörung" nicht so der passende Ausdruck, aber man könnte daraus eine hübsche Verschwörungstheorie konstruieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Gesundheitsreform entpuppt sich als Krebsgeschwür:&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;Die derzeitig aktuelle und auch zu Beginn dieser Reform verantwortliche Ministerin für Gesundheitswesen, &lt;em&gt;Ulla Schmidt&lt;/em&gt;, hat mit der Einführung der Praxisgebühr den Stein ins Rollen gebracht von dem sie selbst schließlich überrollt wurde. Schön für die Politikerin, dass sie als maßgeblich verantwortliche Person nicht für die Konsequenzen die Verantwortung übernehmen musste, sonst wäre wohl kaum eine Fortsetzung ihres Amtes in der neuen Regierung möglich gewesen.&lt;br /&gt;Die überschuldeten Krankenkassen konnten allein durch die Einführung der Praxisgebühr innerhalb eines Jahres bereits einen Überschuss von ca. 4,22 Milliarden Euro verzeichnen. Das Versprechen der Gesundheitsministerin lautete, dass nach der Gesundung der Krankenkassenhaushalte auch eine Entlastung der Beitragszahler in Form von Beitragssenkungen die Folge wäre. Die Realität zeichnet ein gänzlich anderes Bild, denn von Beitragssenkungen hat man sich inzwischen verabschiedet und eher eine Beitragserhöhung ins Auge gefasst. Wenigstens konnten sich die Krankenkassen- Vorstände durch die unerhoffte Finanzspritze ihre Gehälter um durchschnittlich 15 % anheben. Rentner und Arbeitnehmer verschiedenster Branchen, die von der Regierung seit Jahren auf Sparkurs gelenkt wurden und bereits mehrere Nullrunden hinnehmen mussten, haben es inzwischen verlernt bis in den zweistelligen Bereich rechnen zu können. Dabei hat die Gesundheitsreform gerade erst begonnen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Die Schröder- Pipeline:&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Gerhard Schröder&lt;/em&gt;, seines Zeichens Ex- Kanzler der Bundesrepublik, versteht es ebenfalls hervorragend, die Medien mit Informationsstoff zu füttern. Schon während seiner Amtszeit hat der Alt- Kanzler Einfluss auf das Zustandekommen des Milliardengeschäftes mit der Ostsee- Pipeline genommen. Dass er ein vergleichsweise freundschaftliches Verhältnis zu Russland's Staatschef &lt;em&gt;Putin&lt;/em&gt; pflegt, ist ebenfalls kein Geheimnis. So reiht sich der mitdenkende Bürger Ursache und Wirkung zusammen, ohne ihn als radikalen Verschwörungstheoretiker bezeichnen zu müssen. Denn dass Schröder nun als Aufsichtsratsvorsitzender des Betreiberkonsortiums Gasprom ein horrendes Gehalt bezieht, gibt durchaus Anlass für Spekulationen. Als politisch delikat entwickelt sich die Diskussion über eine angebliche milliardenschwere Kreditbürgschaft zu Lasten des Steuerzahlers im Bezug auf dieses Pipeline- Projekt. Wie könnte man eine solche Aktion nennen, wobei zwei Interessengemeinschaften, selbst wenn es sich jeweils nur um Einzelpersonen handeln sollte, einen Deal abwickeln, von dem beide auf Kosten eines Dritten (in diesem Fall der Steuerzahler) profitieren ?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man könnte die Liste an Beispielen zu derartig fragwürdigen Geschehnissen nahezu endlos fortsetzen und untertrieben diese als Fehltritte der entsprechend Beteiligten werten, doch welche Konsequenz ist daraus zu erwarten ? - eben keine für die Urheber und drastische unter Umständen für die Allgemeinheit. Während die klassische Verschwörung im Verborgenen wuchert und sich nur als solche offenbart, wenn die Geheimhaltung Lücken aufweist, ist diese neue Qualität einer Verschwörung längst gesellschaftsfähig geworden und verspottet als solche die in Ohnmacht verweilende Öffentlichkeit. Jeder mittel- oder südamerikanische Staat, der sich gemeinhin als Bananenrepublik im Volksmund einen Namen gemacht hat, kann inzwischen vor Neid an den Zuständen in der Bundesrepublik Deutschland erblassen. Moral und Verantwortung sind Fremdwörter für die Demagogen aus Politik und Business, die lediglich von der Bevölkerung Beharrlichkeit und Verständnis für die marode Gesamtsituation einfordern. In unserem Rechtssystem ist Falschparken ein gewichtigerer Verstoß, der verhältnismäßig strenger geahndet wird, als Korruption und Veruntreuung im großen Stil. Recht und Gerechtigkeit sind weder verwandt noch verschwägert und haben im sog. Rechtsstaat nur noch unbedeutende Gemeinsamkeiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt;Kapitel 7: Die zwei Türme&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit Schrecken erinnert man sich noch an den 11. September 2001, als der Terrorismus eine neue Qualität ungeahnten Ausmaßes entwickelte und die westliche Welt in Schockzustand versetzte. Der Anschlag auf das &lt;em&gt;World Trade Center&lt;/em&gt; in New York machte deutlich, dass selbst die Supermacht USA im eigenen Land verwundbar war und offensichtlich auch noch ist. Die Umstände dieses Terroranschlages werfen eine Menge Fragen auf und drängen den amerikanischen Präsidenten, &lt;em&gt;George W. Bush&lt;/em&gt;, bisweilen in eine zwielichtige Position. Verschwörungstheoretiker gehen sogar soweit und behaupten, dass Bush von diesen Anschlägen schon im Vorfeld gewusst habe bzw. sogar darin verstrickt sei. Dies sind natürlich Vorwürfe, deren Tragweite kaum abschätzbar ist und wie sooft rein auf Vermutungen und Schlussfolgerungen basieren, die sich auf das Verhalten des US- Präsidenten und seines Stabes beziehen. Dennoch kann die US- Regierung nicht wirklich eine Vertrauen erweckende Aufklärungsarbeit vorweisen und scheint zumindest eklatante Fehler im Krisenmanagement vertuschen zu wollen.&lt;br /&gt;Flugschreiber blieben unauffindbar, nachweisliche Warnmeldungen, die bereits vor den Anschlägen den zuständigen Stellen angetragen wurden, sind weitgehend vernachlässigt worden. Laut Zeugenberichten soll die 4. Maschine, also Flug 93, die in Pennsylvania abgestürzt war, sogar von der &lt;em&gt;Air Force&lt;/em&gt; abgeschossen worden sein. Das Trümmerfeld der Wrackteile spricht zumindest gegen einen Absturz ohne Fremdeinwirkung. Interessant ist auch der Umstand, dass gewisse Verbindungen des Bush- Clan's zur &lt;em&gt;Bin Laden&lt;/em&gt; Familie und die terroristischen Aktivitäten von &lt;em&gt;Osama bin Laden&lt;/em&gt; schon zu Regierungszeiten von Bush senior vehement unterdrückt wurden bis schließlich im Jahr 2001 &lt;em&gt;George W. Bush&lt;/em&gt; jegliche Untersuchungen in diese Richtung unterbunden hatte. Daraufhin warf &lt;em&gt;John O'Neill&lt;/em&gt;, 30 Jahre lang oberster Terroristenjäger des FBI, das Handtuch, der übrigens auch zu den Opfern des 11. September 2001 zählte.&lt;br /&gt;Ohne behaupten zu wollen, das &lt;em&gt;George W. Bush&lt;/em&gt; und/oder weitere Regierungsspitzen maßgeblich an diesen Anschlägen beteiligt gewesen waren, nutzte diese Tragödie dem amerikanischen Präsidenten, das einseitige Feindbild der westlichen Hemisphäre zu festigen. Zweifelsfrei waren islamische Extremisten die Verantwortlichen für die Ausführung, doch schon direkt nach dem 11. September wurden &lt;em&gt;Osama bin Laden&lt;/em&gt; und die &lt;em&gt;Taliban&lt;/em&gt;, die seiner Auslieferung nicht zustimmten, als Schuldige publiziert. Aufgrund gefälschter Beweise wurde ein Angriffkrieg inszeniert, der zunächst gegen den Irak, in Person von &lt;em&gt;Saddam Hussein&lt;/em&gt; und später gegen die &lt;em&gt;Taliban&lt;/em&gt;- Regierung in Afghanistan gerichtet war. Es drängt sich die Frage auf, ob nicht allein die Bekämpfung des Terrorismus und seinen Urhebern die vordergründigen Beweggründe gewesen sein sollen, wenn man weitere Fakten in die Betrachtung mit einbezieht. So ist es bekannt, dass ein Öl- Pipelineprojekt des Konzerns &lt;em&gt;United Oil of California&lt;/em&gt; vom Kaspischen Meer durch Afghanistan nach Pakistan führen sollte, dass allerdings von den &lt;em&gt;Taliban&lt;/em&gt; boykottiert wurde.&lt;br /&gt;So paradox es klingen mag, aber das Taliban- Regime in Afghanistan wurde eben aus diesen wirtschaftlichen Gründen durch Pakistan und dem CIA seinerzeit installiert, um dem Projekt "Öl- Kolonie" die entsprechende Richtung vorzugeben. Man konnte allerdings nicht vorhersehen, dass Diskussionen über Menschenrechtsverletzungen die amerikanische Regierung dazu nötigen würden, die Verhandlungen über das Pipeline- Projekt abzubrechen. Keineswegs wurde aber auf lange Sicht das Projekt aufgegeben, sondern man musste andere Wege finden, die Realisierung herbeizuführen. Kann man bei der Entwicklung der Dinge im Nahen Osten da noch von Zufall sprechen, wenn der ehemalige Chef der Firma Halliburton (sollte ursprünglich den Bau der Pipeline übernehmen), &lt;em&gt;Dick Cheney&lt;/em&gt;, zu diesem Zeitpunkt Vizepräsident der USA ist ?&lt;br /&gt;Wie man inzwischen weiß, war &lt;em&gt;Saddam Hussein&lt;/em&gt; in keiner Weise mit den Anschlägen vom 11. September 2001 in Zusammenhang zu bringen, noch konnte man nach der Zerschlagung der &lt;em&gt;Taliban&lt;/em&gt;- Regierung den Top- Terroristen &lt;em&gt;Osama bin Laden&lt;/em&gt; auf ehemaligem Taliban- Gebiet aufspüren. Aus Sicht der Menschenrechte, wie man sie in der westlichen Welt versteht, konnte man gewiss nicht die Machenschaften von &lt;em&gt;Saddam Hussein&lt;/em&gt; oder den &lt;em&gt;Taliban&lt;/em&gt; gut heißen, jedoch gibt dies noch lange nicht einer Staatengemeinschaft unter Führung der USA die Legitimität unter falschem Vorwand Invasionskriege zu führen. Dass aufgrund solcher Ereignisse und Umstände Verschwörungstheoretiker den Nährboden für durchaus nachvollziehbare Schlussfolgerungen vorfinden, kann nicht von der Hand gewiesen werden. Die Verschleierungstaktik der amerikanischen Geheimdienste im Bezug auf eine lückenlose Aufklärung der Ereignisse am 11. September 2001 ist offensichtlich und trägt keineswegs dazu bei, die Glaubwürdigkeit der Bush- Administration zu akzeptieren. Bereits zu Beginn dieser Abhandlung war die Rede von "&lt;em&gt;neuer Weltordnung&lt;/em&gt;" aus verschiedenen Blickwinkeln, die anscheinend gar nicht soweit auseinander liegen?&lt;br /&gt;Die Invasion auf Afghanistan und den Irak war laut vieler seriöser Quellen insgeheim geplant, jedoch musste für die Öffentlichkeit ein entsprechend akzeptabler Grund geboten werden. Die Terroranschläge am 11. September 2001 lieferten somit die lang ersehnte Ausgangsposition. Das potentielle Angriffsziel stand inoffiziell schon lange fest, musste lediglich durch manipulierte Beweise für die westliche Öffentlichkeit akzeptierbar gemacht werden. Obwohl bereits sehr schnell bekannt wurde, dass die angeblichen Beweise überhaupt keine Rechtfertigung für einen längst begonnenen Angriffskrieg offenbarten, wird bis heute die nicht legitime Besatzung der Staaten Afghanistan und Irak fortgesetzt. Hierzu findet man nicht viele Schlussfolgerungen, aber dass die Bekämpfung des Terrorismus nur ein Deckmantel für das eigentliche Ziel, den Zugriff auf die dortigen Öl- Resourcen und das angesprochene Pipeline- Milliardenprojekt darstellt, wird zunehmend glaubwürdiger...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt;Kapitel 8: Da Vinci Code&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Buchautor &lt;em&gt;Dan Brown&lt;/em&gt; scheint eine Affinität zu Themen entwickelt zu haben, die sich um Verschwörungen ranken, nicht zuletzt wegen vielversprechender Umsatzzahlen. Durch die Verfilmung seines Bestsellers "Sakrileg" erreicht somit eine angebliche Verschwörung innerhalb der Katholischen Kirche eine breite Öffentlichkeit. Hierbei besteht nun die Gefahr, dass ein Großteil der Leser bzw. der Zuschauer den Eindruck gewinnt, dass dieses Machwerk authentisch sei, gerade weil &lt;em&gt;Dan Brown&lt;/em&gt; seine Recherchen als wahrheitsgetreu beschreibt. &lt;em&gt;Dan Brown&lt;/em&gt; mag sicherlich ein hervorragender Romanautor sein, aber bei seinen angeblichen Recherchen hat er gründlich versagt und verdreht damit die historischen Zusammenhänge. Das kann natürlich fatale Folgen haben und der Vatikan gerät einmal mehr in Misskredit, wenn es diesmal auch unverschuldet war. &lt;em&gt;Dan Brown&lt;/em&gt; stellt in seinem Roman &lt;em&gt;Leonardo Da Vinci&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;als homosexuell dar, was allerdings anhand der historischen Fakten keineswegs belegbar wäre. Ebenso soll &lt;em&gt;Jesus&lt;/em&gt; mit &lt;em&gt;Maria Magdalena&lt;/em&gt; verheiratet gewesen sein und gar ein gemeinsames Kind gehabt haben. Diese Behauptungen erschüttern zu recht die Grundpfeiler eines jeden gläubigen Christen, nicht nur Katholiken, wenngleich dies für heutige Verhältnisse bei vielen Menschen nur wenig an ihrer Gesinnung ändern würde. Denn auch diese Behauptungen von &lt;em&gt;Dan Brown&lt;/em&gt; sind auf unverlässliche Quellen (fast ausschließlich Bücher zweier Fernsehjournalisten) zurückzuführen und werden von renomierten Theologen und Historikern scharf kritisiert. Stein des Anstosses ist im Wesentlichen folgendes Zitat von &lt;em&gt;Dan Brown&lt;/em&gt; in seinem Roman: "&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Sämtliche in diesem Roman erwähnten Werke der Kunst und Architektur und alle Dokumente sind wirklichkeits- bzw. wahrheitsgetreu wiedergegeben".&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Wissenschaftler weisen darauf hin, dass Brown's Quellen sich teilweise auf fingierte Dokumente stützen und die daraus resultierenden Ableitungen die Tatsachen verfälschen.&lt;br /&gt;Man könnte also behaupten, &lt;em&gt;Dan Brown&lt;/em&gt; habe mit seinem Roman "&lt;em&gt;The Da Vinci Code&lt;/em&gt;" eine Welle für neue konspirative Überlegungen losgetreten. Doch auch ohne diesen Roman gibt die Geschichte der Katholischen Kirche genügend Potential her, um komplexe Verschwörungen erkennen zu wollen. Wer kann schon mit Gewissheit behaupten, dass die überlieferten Schriften wie die Evangelien, nicht ebenfalls erheblichen Romancharakter aufweisen ? Wer kann schon sagen, dass der Wahrheitsgehalt der Bibel unumstritten ist ? Es ist erwiesen, dass im Laufe der Geschichte viele Dinge im Sinne der Päpste passend formuliert wurden. Religion ist ein zweckdienliches Mittel zur Macht und dies gilt nicht allein für das Christentum. Ebenso wie zur heutigen Zeit islamistische Fundamentalisten für Schlagzeilen sorgen, gibt es in jeder Religion im Laufe der Geschichte zweifelhafte und denkwürdige Ereignisse. Durch Religion lassen sich viele Menschen in gewissen Grenzen kontrollieren und lenken, was auch teilweise mißbraucht werden kann. Man braucht gar nicht erst an fanatische Selbstmordattentäter zu denken, die ihr Handeln von göttlichem Auftrag ableiten, denn schon im konventionell bürgerlichem Umfeld wird Mißbrauch sichtbar, wenn man nur genau genug hinschaut. Aus finanzieller Sicht sind dies vor allem Entschädigungszahlungen vom Staat an die Kirche in Milliardenhöhe, die über 200 Jahre zurück liegen und keine Rechtsgrundlage mehr besitzen. So ist sogar laut Grundgesetz die Trennung von Staat und Kirche festgelegt, jedoch bis heute nicht vollzogen worden. Dies macht deutlich, welche Macht von der Institution Kirche auch heute noch ausgeht und auch auf andere Konfessionen oder auch Religionen übertragen werden kann.&lt;br /&gt;Einerseits versucht die Katholische Kirche verständlicherweise ihre Interessen zu wahren, indem sie vehement gegen alles vorgeht, was ihr schaden könnte. Der Roman "Sakrileg" hat dabei in eine offene Wunde gestoßen und für viel Wirbel gesorgt, nicht zuletzt deshalb, weil der Vatikan gegen offensichtliche Fehlinterpretationen vorgehen wollte. Erreicht wurde dennoch eher das Gegenteil, denn gerade solche Dinge wecken die menschlich verankerte Neugier um so mehr. Im Gegenzug dazu versucht die Katholische Kirche tatsächliche Unanehmlichkeiten geradezu im Keim zu ersticken. Dass es im 9. Jahrhundert einen weiblichen Papst, &lt;em&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/PÃ¤pstin_Johanna"&gt;Johannes VIII&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;. gegeben haben soll, ist mindestens so wahr wie die Gegenaussage und läßt sich historisch belegen, wenn auch nicht zweifelsfrei beweisen. Dennoch zeigt der Vatikan ein großes Interesse daran, alle Hinweise auf die sog. &lt;a href="http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/spezial/paepstin/"&gt;&lt;em&gt;Päpstin Johanna&lt;/em&gt; &lt;/a&gt;verschwinden zu lassen. Ist es anhand dessen nicht eher unerheblich, ob &lt;em&gt;Leonardo Da Vinci&lt;/em&gt; hetero- oder wie im "Sakrileg" homosexuell war ?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt;Kapitel 9: RAF&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;RAF&lt;/em&gt; ist die Kurzform von "Rote Armee Fraktion" einer sog. Terrorgruppe im Nachkriegsdeutschland, die offiziell 1970 durch &lt;em&gt;Andreas Baader&lt;/em&gt;, &lt;em&gt;Gudrun Ensslin, Horst Mahler&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;Ulrike Meinhof&lt;/em&gt; gegründet wurde. Was hat das mit Verschwörungstheorien zu tun, sollte man annehmen, doch gerade die Aktivitäten dieser Untergrundorganisation lassen Verblüffendes erkennen, wenn man etwas genauer hinschaut.&lt;br /&gt;Die Ursprünge dieser radikalen linksgerichteten Organisation könnte man auf die Studentenbewegung in den 60er- Jahren zurückführen. Studentenführer &lt;em&gt;Rudi Dutschke&lt;/em&gt; wird von &lt;em&gt;Josef Bachmann&lt;/em&gt; mit 3 Schüssen niedergestreckt und schwer verletzt. Nach eigenen Angaben des Täters war eine Hetzkampagne der BILD- Zeitung gegen Dutschke Auslöser für die Tat. Obwohl Täter und Opfer sich vorher nie persönlich begegnet sind und keiner den anderen kannte, war anscheindend schon damals die Manipulation durch die Medien so erfolgreich, dass dieses Verbrechen geschehen konnte. Dazu muss man wissen, dass Demonstrationen gegen den Besuch des &lt;em&gt;Schah's&lt;/em&gt; von Persien und die Erschießung des Studenten &lt;em&gt;Benno Ohnesorg's&lt;/em&gt; durch Sicherheitskräfte die linke Szene in Deutschland in Aufruhr brachten. Von Seiten der Staatsmacht unter Mithilfe der Medien wurde dem entgegengewirkt und erzeugte womöglich im Gegenzug eine gewaltbereite linke Front, die wohl in der &lt;em&gt;RAF&lt;/em&gt; ihren Höhepunkt fand. Es sollte an dieser Stelle festgehalten werden, dass zwar die Demonstrationen nicht völlig gewaltfrei stattfanden, aber keine Opfer auf Seiten der Staatsmacht zu beklagen gewesen wären. Im Gegenzug gab es, wie bereits erwähnt, auf der Seite der Demonstranten ein Todesopfer und die Härte, wie gegen die Demonstranten vorgegangen wurde, war für deutsche Verhältnisse überproportional hoch. Laut Augenzeugenberichten ging die Polizei willkürlich mit Gewalt gegen die Demonstranten vor. Außerdem wurden gewaltbereite Schah- Anhänger in Form von Schlägertrupps auf die Demonstranten losgelassen. Diese sog. &lt;em&gt;Jubelperser&lt;/em&gt;, die hauptsächlich aus Reihen des persischen Geheimdienstes SAVAG stammten, wurden bestellt und teilweise von staatlicher Seite unterstützt, um diese anti- &lt;em&gt;Schah&lt;/em&gt; Proteste gewaltsam zu unterdrücken. Nach dem gewaltsamen Tod von &lt;em&gt;Benno Ohnesorg&lt;/em&gt; und den Ereignissen um den umstrittenen Staatsbesuch des &lt;em&gt;Schah's&lt;/em&gt; wurde umgehend versucht, durch organisierte Vertuschungsmanöver die Sachlage zu manipulieren. Die allseits (heute mehr denn je) beliebte Bildzeitung unterstützte dabei die verfälschte Version der Geschehnisse...&lt;br /&gt;Die erste Aktion mit der sich &lt;em&gt;Baader&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;Ensslin&lt;/em&gt; in Szene setzten, waren 1968 Brandanschläge auf Frankfurter Kaufhausfilialen, um gegen den Vietnam- Krieg zu protestieren. Obwohl nur Sachschaden entstanden war, wurden die Brandstifter mit vergleichsweise unangemessen hohen Strafen in einem umstrittenen Prozess belegt. Als Grundstein für die Entstehung der &lt;em&gt;RAF&lt;/em&gt;, damals von der Presse als &lt;em&gt;Baader- Meinhof&lt;/em&gt; Bande tituliert, gilt die Befreiung von &lt;em&gt;Andreas Baader&lt;/em&gt;, als die Journalistin &lt;em&gt;Ulrike Meinhof&lt;/em&gt; unter dem Vorwand ein Buch zu schreiben, mit Waffengewalt die Flucht aus dem Berliner Institut für Soziale Fragen gelang. Erstmals kam ein Mensch zu Schaden - der Institutsangestellte &lt;em&gt;Georg Linke&lt;/em&gt; wurde durch einen Schuss schwer verletzt. In der Folgezeit agierte die Gruppe im Untergrund und verübte Bombenanschläge auf staatliche oder militärische Einrichtungen bzw. Banküberfälle. 1972 wurden die führenden Köpfe der sog. 1. Generation der RAF verhaftet. &lt;em&gt;Andreas Baader, Gudrun Ensslin, Jan- Carl Raspe, Holger Meins&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;Ulrike Meinhof&lt;/em&gt; kamen in Isolationshaft und versuchten u.a. durch Hungerstreiks eine Verbesserung der Haftbedingungen herbei zu führen. Interessant erscheint hierbei der Umstand, dass &lt;em&gt;Otto Schily&lt;/em&gt;, der später als Grünen- Politiker und SPD- Innenminister Karriere gemacht hatte, einer der Verteidiger der &lt;em&gt;RAF&lt;/em&gt;- Sträflinge war. &lt;em&gt;Holger Meins&lt;/em&gt; starb an den Folgen der Hungerstreiks und die anderen &lt;em&gt;RAF&lt;/em&gt;- Mitglieder begingen später kollektiven Selbstmord, nachdem weitere Haftverbesserungsmaßnahmen und gar Befreiungsversuche scheiterten (siehe Landshut Flugzeugentführung und Hanns- Martin Schleyer Entführung).&lt;br /&gt;Während die 2. Generation der RAF hauptsächlich damit beschäftigt war, die Inhaftierten der 1. Generation frei zu pressen und später in der ehemaligen DDR untertauchten, brachte die 3. Generation eine neue Qualität des Terrors zum Ausdruck. An dieser Stelle erkennen Theoretiker die eigentlichen Umstände für Verschwörungen. Die Version der Selbsttötung des RAF- Mitgliedes &lt;em&gt;Wolgang Grams&lt;/em&gt; bei seiner Festnahme stößt auf Widersprüche, da verschiedene unbeteiligte Zeugen eine Erschießung durch einen GSG-9 Mitarbeiter bestätigten. Auch die Anschläge auf &lt;em&gt;&lt;a href="http://www.rafinfo.de/hist/kap13.php"&gt;Alfred Herrhausen&lt;/a&gt;, Karl- Heinz Beckurtz und Detlev Karsten Rohwedder&lt;/em&gt; lassen Spielraum für Spekulationen offen. Besonders im Fall &lt;em&gt;Herrhausen&lt;/em&gt; gibt es berechtigte Zweifel, dass der Anschlag der &lt;em&gt;RAF&lt;/em&gt; zuzuordnen ist, wenn auch ein entsprechendes Bekennerschreiben vorlag. So war der technische und materielle Aufwand über eine fingierte Baustelle mit Lichtschranken eine TNT- Sprengstoffladung so zu zünden, dass gerade das Fahrzeug in dem sich zum passenden Zeitpunkt &lt;em&gt;Alfred Herrhausen&lt;/em&gt; befand, zielgenau detonierte, nicht die Machart, wie die &lt;em&gt;RAF&lt;/em&gt; bisher agierte. Obwohl &lt;em&gt;Herrhausen&lt;/em&gt; offiziell zu dem stärkst gefährdeten Personenkreis in Deutschland gezählt wurde, waren die aufwendigen Vorbereitungen zum Anschlag angeblich weder Polizei noch BKA aufgefallen, zumal sein Haus und die Umgebung unter ständiger Bewachung standen. Ebenfalls merkwürdig erscheint die Tatsache, dass das normalerweise vorausfahrende Begleitfahrzeug am Tag des Attentates abgezogen worden war. Spekulationen, dass u.U. Geheimdienste in die &lt;em&gt;RAF&lt;/em&gt;- Anschläge der 3. Generation involviert waren oder gar gänzlich diese Position ausfüllten, können nicht entkräftet werden. 1998 wurde die Selbstauflösung der &lt;em&gt;RAF&lt;/em&gt; bekannt gegeben...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt;Atlantik Brücke&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Demokratie nennt sich das Werkzeug des Kapitalisten, um die eigenen Ziele ungestört verfolgen zu können, ohne dass das Proletariat realistischen Einfluss darauf nehmen würde und könnte. Die Gewaltenteilung (Judikative, Exekutive und Legislative) wie sie in der Schule im Politikunterricht vermittelt wird, existiert in der heutigen Form der Demokratie nicht wirklich. Gesetze werden von der Regierung verabschiedet und das Volk hat diesen folge zu leisten oder mit Sanktionen zu rechnen. Soweit wäre das ja auch akzeptabel, wenn eben die maßgeblich Verantwortlichen ihre eigenen Gesetze nicht selbst ungestraft beugen würden. &lt;em&gt;Helmut Kohl&lt;/em&gt;, Rekordkanzler der Bundesrepublik, unweigerlich mit der CDU- Spendenaffäre verstrickt, wird zum Ehrenbürger Europas ernannt. &lt;em&gt;Otto Graf Lambsdorff&lt;/em&gt;, der Steuerhinterziehung überführt, wird später Parteichef der FDP. &lt;em&gt;Joschka Fischer&lt;/em&gt; musste sich während seiner Amtsperiode als Außenminister wegen der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Visa-AffÃ¤re"&gt;Visa- Affäre &lt;/a&gt;verantworten, was dieser auch tat, aber im Grunde ohne Folgen blieb. Ca. 160000 DM (also schätzungsweise 80000 ?) wurden von der RWE- Tochtergesellschaft VEW angeblich aufgrund eines sog. Kommunikationsfehlers an den damaligen CDU- Generalsekretär &lt;em&gt;Laurenz Meyer&lt;/em&gt; gezahlt, wofür im späteren Verlauf der Affäre ein Mitarbeiter wegen Veruntreuung als Sündenbock herhalten musste. Kaum vorstellbar, dass bei einem gewöhnlichen Arbeitnehmer solch ein Geldsegen auftreten könnte, besonders wenn dieser gar nicht mehr im entsprechenden Unternehmen als Gehaltsempfänger geführt würde. &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Politische_AffÃ¤re"&gt;Politische Affären &lt;/a&gt;gibt es fast so viele wie Politiker selbst und dies ist eben nur möglich, wenn die Hemmschwelle genügend tief liegt, was durch die daraus resultierenden Folgen auch nicht gerade zur Beunruhigung der potentiellen Täter beiträgt. Wo aber befindet sich die Verschwörung ? Die Theorie dazu könnten gewisse Organisationen und Institutionen liefern, deren dubiose Existenz allein schon Anlass für konspirative Spekulationen bieten. Die sog. &lt;a href="http://www.atlantik-bruecke.org/"&gt;Atlantik Brücke &lt;/a&gt;ist ein solches Bündnis, wo allein die Namen der Mitglieder ausreichend Potential für fragwürdige Gedankenspiele erbringen. Bereits auf der Startseite der Internetpräsenz dieses eingetragenen Vereins grinst &lt;em&gt;George H.W. Bush&lt;/em&gt; dem Besucher entgegen, zumindest war dies noch im April 2006 der Fall. Hochrangige Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Hochfinanz und Medien geben sich ein "Stelldichein". Gründer des Vereins, dem nicht jeder einfach so beitreten kann bzw. darf, war &lt;em&gt;Eric M. Warburg&lt;/em&gt;, von der gleichnamigen Privatbank und auch dessen Sohn ist Mitglied. &lt;em&gt;Dr. h.c. Walther Leisler Kiep&lt;/em&gt; ist Ehrenvorsitzender und &lt;em&gt;Dr. Thomas Enders&lt;/em&gt; derzeitig Vorsitzender. Die geschäftsführende stellvertretende Vorsitzende ist &lt;em&gt;Dr. Beate Lindemann&lt;/em&gt; und noch viele namenhafte Mitglieder runden diesen Verein ab, der sich offiziell um die Deutsch- Amerikanische Verbundenheit stark macht. Dies wird auch tatsächlich der Fall sein, doch der Einfluss dieser Loge (der Gebrauch dieses Begriffes dürfte ebenfalls zutreffend sein) reicht weit tiefer, als sich ein Aussenstehender vorstellen kann. Bestes Beispiel für den mächtigen Einfluss der Atlantik Brücke ist die Tatsache, dass Expo- Managerin und ehemalige Treuhandchefin, &lt;em&gt;Birgit Breuel&lt;/em&gt;, in dieser Funktion die Privatisierung des DDR- Volkseigentums lenkte, womit sie ins Kreuzfeuer der öffentlichen Meinung geriet. Zusammen mit &lt;em&gt;Otto Gellert&lt;/em&gt;, ebenfalls Mitglied in der Atlantik Brücke konnte sie unter anderem die &lt;em&gt;Leuna- Werke&lt;/em&gt; und die &lt;em&gt;Minol AG&lt;/em&gt; an das internationale Großkapital verteilen, ohne dass der damalig eingesetzte Untersuchungsausschuss des Bundestages damit Probleme gehabt hätte. Interessanterweise war ihr Vorgänger als Chef der Treuhand kein geringerer als &lt;em&gt;Carsten Rohwedder&lt;/em&gt;, der ja bekanntermaßen einem Anschlag der &lt;em&gt;RAF&lt;/em&gt; zum Opfer fiel. Das &lt;a href="http://www.miprox.de/Wirtschaft_allgemein/Herren_der_Aufsichtsraete/Atlantik_Bruecke_Text.html"&gt;Zweckbündnis &lt;/a&gt;vieler Vertreter aus verschiedenen Branchen, angereichert mit Personen aus der Politik und gefestigt durch Medienvertreter läßt erahnen, dass die offiziellen Tätigkeitsfelder der Organisation gewiss nicht die einzigen Interessen sein können, die zum gemeinsamen Vorteil verfolgt werden. Enge Bindungen zur amerikanischen &lt;em&gt;CFR&lt;/em&gt; (&lt;a href="http://www.verschwoerungen.info/wiki/Council_on_Foreign_Relations"&gt;Council on Foreign Relations&lt;/a&gt;), einer ähnlich strukturierten "Loge" auf der anderen Seite des Atlantiks, runden das Bild ab. Was offiziell durch Gremien wie in Deutschland das sog. Kartellamt verhindert werden soll, wird schlicht und einfach auf diese Weise umgangen. In Organisationen wie der &lt;em&gt;Atlantik Brücke&lt;/em&gt; wird Macht gebündelt und höchst wahrscheinlich auch entsprechend ausgeübt...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt;Final Destination&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sicherlich wird sich im Laufe der Zeit an dieser Abhandlung noch einiges ändern oder durch weitere Kapitel könnte auch eine Erweiterung zu erwarten sein, dennoch erlaube ich mir zur Abrundung des gesamten Pakets ein persönliches Fazit. Wer nun auf subjektive Aspekte lieber verzichten möchte, sollte an dieser Stelle das Lesen einstellen...&lt;br /&gt;Jeder soll und kann sich seine eigene Meinung über die Geschehnisse in der Welt bilden dürfen und im Folgenden ist es eben die meinige. Im Blog zu diesem Thema, das textlich idenditisch aufgebaut ist, besteht allerdings die Möglichkeit für den Leser, eigene Kommentare zu verfassen und Meinungen zu äußern.&lt;br /&gt;Ich habe häufig die Erfahrung gemacht, dass viele Menschen vor einer Diskussion über Verschwörungen zurückschrecken. Verschwörungstheorien, wie die hier aufgeführten (und das sind bei weitem nicht alle) werden nicht selten als Hirngespinste abgetan oder ins Lächerliche gezogen. Das mag auch in manchen Fällen durchaus berechtigt sein, wie beispielsweise bei der sog. &lt;a href="http://www.b-i-e-l-e-f-e-l-d.de/"&gt;Bielefeld- Verschwörung &lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;Allerdings ist mir auch der Gedanke gekommen, dass gerade solche irrwitzigen Verschwörungstheorien absichtlich unter die wirklich realitätsnahen gemischt werden, um die Glaubwürdigkeit zu unterwandern. Dies erleichtert den Skeptikern ihren Entschluss, alle Theorien in einen Topf zu werfen und den Deckel der Paranoia drauf zu setzen. Auch Menschen, die diese Abhandlung zwar mit Interesse verfolgt haben und aus bisheriger Unkenntnis evt. damit überforderd wurden, diese Dinge für gegeben hinzunehmen, beschreiten gerne den Weg des geringsten Widerstandes. Es ist allzu menschlich, an bestehenden Werten festzuhalten und jegliche Angriffe auf die eigene Ideologie abzuwehren, denn eigentlich liebt jeder insgeheim die "Friede, Freude, Eierkuchen" - Mentalität und widmet sich den angenehmen Dingen des Lebens.&lt;br /&gt;Die Natur macht es uns vor und es ist ganz normal, dass der Mensch als Lebewesen seinen Instinkten folgt. Die Gabe, zu denken, ist zwar vorhanden, doch ehrlich gesagt ist dies bisweilen auch eine anstrengende Angelegenheit. Man stelle sich einfach einen Hühnerstall vor, wo ein Fuchs sich anschickt, Beute zu machen. Für kurze Zeit entsteht Panik unter lautem Geschrei, doch hat der Fuchs mit seinem erbeutetem Federvieh den Stall verlassen, kehrt alsbald Ruhe in die Stallung ein. Ist es bei uns Menschen nicht genauso ? Katastrophen und Skandale beherrschen täglich die Titelseiten der Tagespresse und werden in relativ kurzen Berichten durch die audiovisuellen Medien publiziert, aber verebben wie Wasser im Sand, ohne nachhaltige Spuren zu hinterlassen. Politische Entscheidungen und wirtschaftliche Tendenzen von maßgeblicher Tragweite auf die eigene Existenz werden vom Großteil der Bevölkerung nur am Rande wahrgenommen, da ja gerade "&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Deutschland_sucht_den_Superstar"&gt;Deutschland den Superstar sucht&lt;/a&gt;" oder die beliebte "Daily Soap" nicht verpasst werden darf. Klar - Berieselung ohne selbst aktiv werden zu müssen, ist entspannend und lenkt von ohnehin anstrengenden Alltag ab, was durchaus verständlich ist. Man sollte nur darauf achten, nicht in eine immerwährende Litargie zu verfallen, die es den Medien und deren Lenkern im Hintergrund sehr leicht macht, Einfluss auf die Gedanken zu nehmen. Dabei kommt mir immer der Slogan einer großen deutschen Tageszeitung in den Sinn: "BILD Dir deine Meinung !" Die Zweideutigkeit dieser Aussage müsste eigentlich jeder wie ein Tritt gegen das Schienbein spüren können ? Wer schickt sich denn an, dir die Meinung zu bilden ? Man hat doch gar keine Wahl, sich eine andere Meinung zu bilden, als die in dicken roten Buchstaben vorgegebene. Nicht selten stellt sich heraus, wenn beherzte Journalisten, die noch keinen Maulkorb tragen, gewisse Dinge aufdecken, die von den marktbeherrschenden Medien passend am eigentlichen Wahrheitsgehalt vorbei manöveriert wurden. Pressefreiheit wird gelegentlich als manipulierte Meinungsbildung vorsetzlich missverstanden und bleibt solange ohne Konsequenz, wie das herrschende Establishment keine Nachteile davon erfährt.&lt;br /&gt;Wie auch immer man "SIE" nennen mag, oft nennt man "SIE" eben Illuminati, spielt es keine Rolle, ob es sie als solche wirklich gibt. Betrachtet man dieses Wortgebilde einfach nur als Ausdruck für alle Machthaber und Drahtzieher der Gesellschaft hinter den Kulissen, ohne deren Wirken als gleichgesinntes Handeln einer Organisation beschreiben zu wollen, ist ihre Existenz nicht zu verleugnen. "Stille Teilhaber" einer Firma sind bestrebt, die eigenen Interessen zu wahren und durchzusetzen und lenken die Geschicke unter Ausschluss der Öffentlichkeit. In vielen Fällen ist ein verborgenes Eingreifen und eine aktive Einflussnahme gar nicht notwendig, weil die entsprechenden Repräsentanten bereits weitestgehend nach ihren Vorstellungen handeln, weshalb diesen diese Position letztendlich zugesprochen wurde.&lt;br /&gt;Auch auf politischer Ebene wurde solches "Illumiantentum" schon öffentlich offenbart. George H.W. Bush hat seinen Anspruch auf die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neue_Weltordnung"&gt;New World Order&lt;/a&gt; nach dem Zusammenbruch des Sowjet- Kommunismus bekräftigt und auch Bush junior ließ dies in seiner Amtszeit als US- Präsident wieder nachhaltig aufleben. Es ist kein Geheimnis und bedarf keiner Verschwörungstheorie, dass George W. Bush eine Führungsposition der USA in der Welt etablieren möchte und nicht schon seit gestern als "Weltpolizei" auftritt. Es wäre in diesem Zusammenhang zu einfach, Papa und Sohn Bush als das Illuminaten- Duo zu bezeichnen, denn die Entwicklung bis zum heutigen Stand der Dinge reicht weiter zurück, als dass beide in der Lage gewesen wären, dies alleine zu erreichen. Immer wieder wird der aufmerksame Beobachter mit Geschehnissen konfrontiert, die diese Entwicklung in gewisser Weise bestätigen. Erinnert man sich z.B. an das Vorhaben von JFK, die Währung (US- Dollar) aus der Verantwortung der &lt;em&gt;Federal Reserve Bank&lt;/em&gt; abzukoppeln und daran, dass nach seinem gewaltsamen Tod sein Nachfoler &lt;em&gt;Lyndon B. Johnson&lt;/em&gt; keine Zeit verlor, diesen Gesetzesentwurf wieder zu kippen, könnte man einerseits ein weiteres Tatmotiv für den Mord an Kennedy vermuten und andererseits die Gründe für eine derartige Entscheidung hinterfragen, warum das abrupte Ende der Währungsreform quasi eine der ersten Amtshandlungen des neuen Präsidenten war...&lt;br /&gt;Wenn man weiß, dass die &lt;em&gt;Federal Reserve Bank&lt;/em&gt; eine private Institution war und ist und aufgrund geschickter Ausnutzung von Schwachstellen in der Regierung der USA in der Vergangenheit sprichwörtlich die Macht des Geldes dem Kongress abgeluchst hatte, erreichen völlig neue Gesichtspunkte die Vorstellungskraft des Betrachters. Im Grunde ist es so, dass die amerikanische Regierung sich ihre Dollars von einem privaten Konsortium leihen muss, um beispielsweise Defizite ausgleichen zu können. Der Dollar als Weltwährung unterliegt quasi der Verantwortung und Kontrolle eines Privatunternehmens - welch eine Vorstellung und Tatsache zugleich! Die Illuminati sind also Bänker ? - oder zumindest einige von Ihnen, was ja ebenfalls aus etlichen Theorien zum Thema entnommen werden kann.&lt;br /&gt;Geheimdienste, wie CIA oder FBI, spielen auch immer wieder eine große Rolle, wenn es darum geht, die Geschicke der Weltbühne zu beeinflussen. Welchen Schaden dabei allein in jüngster Vergangenheit provoziert wurde, betrachtet man lediglich die bewiesenen illegalen Gefangenentransporte oder die manipulierten Beweise, die zur Rechtfertigung des Irak- Krieges führten, läßt erahnen, welche Dimensionen im Verborgenen erreicht wurden. Wie der Name bereits offenkundig ausdrückt, agieren Geheimdienste ausschließlich im Verborgenen, es sei denn, die entsprechenden Aktionen wären gescheitert. Nicht wenige aktiongeladene Leinwandabenteuer beschäftigen sich mit Geheimdiensten, wobei nur selten positive Aspekte in den Vordergrund rücken. Also gibt's auch Illuminaten bei den Geheimdiensten. Ich betrachte, wie bereits schon erwähnt, den Begriff Illuminati eher als Wortgeschöpf für machtausübende Personen im großen Stil, die nicht unbedingt untereinander Kontakt haben aber dies auch nicht völlig auszuschliessen ist.&lt;br /&gt;Ein wichtiges Werkzeug im Machtgefüge, was sich ein Illuminat zu nuzte macht, ist das sog. Machiavelli- Prinzip. Dieses besagt, dass jemand, der die Kontrolle über die Macht erlangen oder beibehalten möchte, konkurrierende Potentiale schafft, die er gleichermaßen unterstützt und so quasi ein Scheinbündnis beiderseits eingeht, während die beiden "Parteien" sich gegenseitig bekämpfen. In der Regel ist es meist gar nicht erforderlich, solche gegenseitige Potentiale zu schaffen, weil diese womöglich schon existieren. Es genügt also bereits bestehende Verhältnisse in beide Richtungen zum eigenen Vorteil auszunutzen. Im Volksmund ist oft die Rede von: "Wenn zwei sich streiten, freut sich der dritte..." Überall im täglichen Leben begegnen uns immer wieder diese Verhältnismäßigkeiten und weshalb soll dies nicht auf höchsten Ebenen des politischen und wirtschaftlichen Geschehens üblich sein ? Im politischen Umfeld ist die Rede von "Links" und "Rechts" und welche Auswirkungen eskalierende Konflikte haben können, wird beispielsweise in Kapitel 9 (RAF) ziemlich deutlich. Es ist für einen Illuminaten nur wichtig, die Auseinandersetzungen in die für ihn passenden Richtungen zu leiten, um das erstrebte Ergebnis zu erreichen. Bei George W. Bush ist mir (und nicht nur mir) das Ziel bekannt, bei "unseren deutschen Illuminaten", wer immer das auch sein mag, bin ich mir noch nicht sicher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Erlangen der Weltherrschaft ist seit Bestehen der Menschheit immer wieder ein erklärtes Ziel vieler Machthaber gewesen, deren Ideologien bisweilen stark variierten. Je nach Betrachtungswinkel kann das erklärte Ziel als "gut" oder "schlecht" eingestuft werden. Diejenigen, die allerdings das Ziel einer Weltherrschaft anstreben, kennen keine derartige Unterscheidung und deklarieren ihre eigenen Vorstellungen grundsätzlich als "gut" für sie selbst und den Rest der Welt sowieso, ohne andere Standpunkte zuzulassen. Im Grunde könnte man also aus meiner Perspektive, wie ich "Illuminati" definiere, auch historische Figuren wie Napoleon, Hitler oder Alexander der Große als Illuminaten bzw. deren Repräsentanten bezeichnen. Somit relativiert sich zumindest für mich persönlich der Mythos der Illuminati auf ein verhältnismäßig nachvollziehbares Maß. Verschwörungstheorien beschäftigen sich damit, die verborgenen Aktivitäten, deren Auswirkungen man zu spüren glaubt, in faktisch nachvollziehbare Zusammenhänge zu bringen. Dass natürlich dabei vieles falsch interpretiert wird, steht außer Frage, kann aber nicht zum Anlass genommen werden, dass historische Ereignisse und gesellschaftspolitische Geschehnisse rein zufälliger Natur seien und jeglichem Gedanken an Konspiration somit die Grundlage entzogen wäre. Nur weil jemand das genaue Ergebnis des Endspieles Brasilien gegen Deutschland bei der Fussballweltmeisterschaft 2002 nicht präzise wiedergeben kann, ist dadurch das brasilianische Team nicht gleich den Weltmeistertitel los. Womöglich gibt es sogar Leute, die überhaupt nicht wissen, dass Brasilien damals Weltmeister wurde, deshalb kann man aber noch lange nicht behaupten, diese Weltmeisterschaft hätte nie stattgefunden. Wenn also verschiedene Personen, teilweise sogar unabhängig voneinander anhand von merkwürdigen Tatsachen eine Konspiration vermuten und diese zu lüften versuchen, werden gerne Fehlinterpretationen zum Anlass genommen, die gesamte Verschwörungstheorie verwerfen zu können. Wie kann jemand, der an irgend einen Gott glaubt, der ungeprüft seine Lohnabrechung im Vertrauen auf die Unfehlbarkeit der entsprechenden Lohnbuchhaltung abheftet, der glaubt, dass Benzin der ultimative Treibstoff für Autos ist, jeglichen Wahrheitsgehalt einer Verschwörungstheorie ungeprüft als Blödsinn von der Hand weisen ? Man kann den Spieß auch zweifelsohne umdrehen und ebenso die öffentlich von Behörden- bzw. Regierungsseite publizierten Statements zu irgendwelchen Geschehnissen, wie sie hier in den verschienden Kapiteln behandelt wurden, als entsprechende Verschwörungstheorien deklarieren. So war es bewiesenermaßen eine Theorie von Seiten der US- Regierung, dass die Ereignisse vom 11. September 2001 auf eine islamisch fundamentalistische Verschwörung zurückzuführen seien. Ist eine Verschwörungstheorie sobald sie von amtlicher Seite zum Leben erweckt wird, seriöser und glaubhafter ? Es ist meines Erachtens Bequemlichkeit und teilweise auch die Befürchtung, die eigenen Wertvorstellungen in Zweifel ziehen zu müssen. Wer bis hierhin geduldig meine Ausführungen, wenn auch mit einer vorsichtigen Skepsis versehen, verfolgt hat, gehört sicher nicht zu denjenigen, die alles Vorgekaute bedingungslos akzeptieren und in der Hoffnung leben, dass sich alles irgendwie zum Guten wendet. Hier enden meine Ausführungen zum Thema "Verschwörungstheorien" und für denjenigen, dessen Interesse ich an fragwürdigen Kausalitäten wecken konnte, beginnt erst richtig die Suche nach Antworten, die man sich eigentlich nur selber geben kann...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/23982351-114260627662534463?l=guedesweiler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://www.oberthal-online.de/illuminati.html' title='Verschwörungstheorien'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guedesweiler.blogspot.com/feeds/114260627662534463/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=23982351&amp;postID=114260627662534463' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23982351/posts/default/114260627662534463'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23982351/posts/default/114260627662534463'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guedesweiler.blogspot.com/2006/03/verschwrungstheorien.html' title='Verschwörungstheorien'/><author><name>Oberthal online</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00233595127686763697</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_Dkdal2eMLwk/So1PI5Wnq6I/AAAAAAAAAAM/EtteO2SIbwQ/S220/charlie.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-23982351.post-114232720803421527</id><published>2006-03-14T09:59:00.000+01:00</published><updated>2006-06-21T13:41:51.136+02:00</updated><title type='text'>Vogelgrippe im Deutschen Beamtenstaat</title><content type='html'>Zweifelsfrei ist die sog. Vogelgrippe eine nicht zu unterschätzende Ansteckungskrankheit und jegliche Besorgnis ist durchaus begründet, da es ja auch menschliche Todesopfer gegeben hat. Dennoch halte ich die Vorgehensweise der Behörden für übertrieben oder zumindest für fragwürdig. Das möchte ich auch gerne aus meiner Sicht, also eines Pandemie- Laien und Nicht- Tierhalters, begründen, damit man mir nicht oberflächliches Gerede nachsagt. Zunächst möchte ich nochmals darauf hinweisen, dass ich keinesweges die Gefährlichkeit des &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;H5N1&lt;/span&gt;- Erregers verharmlosen möchte. Ich maße es mir auch nicht an, in dieser Angelegenheit als Experte auftreten zu wollen, sondern hinterfrage nur grundlegende Aktivitäten. Für ein interessantes Wortgeschöpf halte ich den Ausdruck "&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Vogelgrippe- Sperrbezirk&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;", der durch die Medien kreist und tatsächlich in einigen Gegenden zum faktischen Mittel geworden ist. Unter "Sperrbezirk" versteht man landläufig ein begrenztes Gebiet, das durch mehr oder minder effektive Mittel abgeriegelt werden soll. Das kann zum einen bedeuten, dass niemand hinein soll oder eben niemand heraus soll. Letzteres ist auch als Quarantäne bekannt. Hallo ! ist den Behörden dabei vielleicht entgangen, dass die potentiellen Virenüberträger Vögel sind, wovon der eine oder andere sogar fliegen kann ? Man kann doch nicht ernsthaft annehmen, dass Wildente, Zaunkönig und Co. die Strassenverkehrsordnung befolgen oder Schilder entsprechend deuten ! Da nun auch die erste Katze sich mit dem Vogelgrippe- Virus infiziert hat, werden die Rufe von Behördenseite laut, freilaufende Katzen abzuschießen. Sind wir nun schon im Wilden Westen ? Darf demnächst auf alles geballert werden, was sich verdächtig bewegt und evt. Kontakt mit einem infizierten Federvieh gehabt hatte ? Klingt doch einleuchtend, da ja auch schon vorsorglich gesunde Tiere "gekeult" werden......wobei hier allerdings mein Verständnis etwas aussetzt. Es werden quasi zur Profilaxe potentiell gefährdete Tiere getötet, obwohl diese allerdings gar nicht erkrankt sind, um eine weitere Verbreitung der Krankheit einzudämmen ? Ebenso könnte man ja auch allen Autofahrern vorsorglich die Fahrerlaubnis entziehen, da sie ja in naher Zukunft einen Verkehrsunfall provozieren könnten ! Vielleicht sollte man den Behörden mal den Tipp geben, dass man auch vorsorglich alle Füchse, Marder, Igel und alle anderen Tiere, die sich als Fleischfresser outen, vorsorglich entsorgen sollte...Es ist für mich nicht logisch nachvollziehbar, wieso gerade Katzen nun als Zielobjekt nach den Vögeln ins Visier der Politik geraten sind, aber typische Vertreter in der Nahrungskette oberhalb der Vögel keinerlei Beachtung finden !?!Irgendwie befällt mich das Gefühl, dass aufgrund vorgeschobener Aspekte irgendwelche Aktivitäten suggeriert werden, um zumindest Reaktionsvermögen zu demonstrieren, wenngleich auch die Richtung nicht stimmt. Man zeigt übereifrig Präsenz und Tatendrang, um einer politischen Rechtfertigung vorzugreifen, dass man womöglich nicht rechtzeitig auf die Situation reagiert hätte. Es spielt anscheinend dabei eine untergeordnete Rolle, welche Maßnahmen nun wirklich sinnvoll sind, hauptsache man muss sich zu keiner Zeit Untätigkeit vorwerfen lassen.Übrigens kommt die Vogelgrippe gerade recht, unpopuläre Entscheidungen auf anderen Gebieten durch eine medienwirksame Kampagne namens "Vogelgrippe" ins Abseits zu rücken. OK - ich gebe ja zu, dass man dies auch als Polemik werten könnte, aber in meinem eigenen Weblog darf ich mir eine gewisse Subjektivität erlauben...Hier noch ein interessanter Link zum Thema: &lt;a href="http://www.gegenpropaganda.org/index.php"&gt;mehr ...&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Avian Flu&lt;/span&gt; (weiter geht's...)&lt;br /&gt;Kaum wird ein an der Vogelgrippe erkrankter bzw. verendeter Vogel gefunden, wird weitläufig ein Sperrgebiet drum herum errichtet. Klingt das nicht paradox, wenn man von Vögeln spricht ? Zunächst fanden sich die ersten Fälle in reichlicher Zahl auf der Insel Rügen, danach ein Fall am Bodensee und schließlich am Rheinufer bei Mannheim. Geographisch hat man damit eine Achse von Nord nach Süd. Bezieht man die Tatsache mit ein, dass die Fundorte doch verhältnismäßig übersichtliche Gegenden waren und auch von vielen Menschen frequentiert werden, liegt die Vermutung nahe, dass wohl auch alle anderen Regionen Deutschlands potentielle Sperrgebiete sein werden. Weshalb dann diese Einzelmaßnahmen, wenn man quasi mit ziemlich hoher Sicherheit die gesamte Republik dazu ernennen könnte ?...und was ist eigentlich mit der Schweinepest und dem Rinderwahn ? Es ist doch keineswegs so, dass die Krankheiten von der Vogelgrippe abgelöst wurden - die Krisenherde bestehen doch auch weiterhin, oder habe ich da was verpasst ?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Avian Flu&lt;/span&gt; (Fortsetzung)...&lt;br /&gt;Wie man sicherlich bemerkt hat, besteht dieser Bericht nicht aus einem einzigen Block, der zu einem bestimmten Zeitpunkt fertiggestellt wurde. Es ist viellmehr so, dass sich dieser Bericht quasi durch die Aktualisierung der Medienberichte erweitert.&lt;br /&gt;Als nun auch andere Tiere aufgefunden wurden, die mit dem Vogelgrippe- Virus infiziert wurden (Steinmarder auf Rügen) , mussten auch die Behörden akzeptieren, dass nicht nur Vogel und Katze betroffen sein können. Fehlberichte über infizierte Tiere (Zuchtenten in Bayern) lassen den Anschein erwecken, als wäre die Geflügelpest zur Zeit die einzig mögliche und akzeptierte Todesart bei Tieren. Ist das nicht anmaßend ? Und nun machen die Politiker das, was sie sowieso am besten können, sich gegenseitig Fehlverhalten und Unfähigkeit zuzusprechen. Auf der einen Seite spricht Bundesagrarminister Seehofer von verfrühter Informationspolitik und auf der anderen Seite drückt Werner Schnappauf (Leiter des Ministeriums für Umwelt, Gesundheit &amp; Verbraucherschutz in Bayern) sein Unverständnis darüber aus, dass es bei Seehofer entweder nur verspätetetes (Rügen) oder eben nur verfrühtes Verhalten in Sachen Krisenmanagment gebe.&lt;br /&gt;Wie man sieht, ist es scheinbar wichtiger, politisches Machtgeplänkel in den Vordergrund zu rücken, als das Augenmerk auf die tatsächliche Problematik zu richten. Dass wiederum über 400 Tiere "vorsorglich" getötet wurden, ist anscheinend kaum der Rede wert. Viel interessanter würde ich dazu die Aussagen der betroffenen Tierhalter finden und ganz nebenbei gehe ich davon aus, dass im letzten Fall bestimmt auch die Stallpflicht eingehalten wurde...&lt;br /&gt;Besonders paradox ist die Tatsache, dass laut EU- Beschluss die Eier von aufgestallten Hennen, die normalerweise als Freiland- Geflügel gehalten werden, weiterhin als Freiland Eier deklariert werden dürfen ?&lt;br /&gt;Interessante Anmerkungen zum Thema Vogelgrippe gibt es unter anderem hier: &lt;a href="http://www.oberthal-online.de/keulung.swf"&gt;http://www.oberthal-online.de/keulung.swf&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Greetz!&lt;br /&gt;TB&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/23982351-114232720803421527?l=guedesweiler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://www.pollti.de/cgi-bin/forenserver2/foren/F_0101/cutecast.pl?session=7RrmHZS7gu8LTOmuHorZgPuryQ&amp;forum=9&amp;thread=46' title='Vogelgrippe im Deutschen Beamtenstaat'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guedesweiler.blogspot.com/feeds/114232720803421527/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=23982351&amp;postID=114232720803421527' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23982351/posts/default/114232720803421527'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23982351/posts/default/114232720803421527'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guedesweiler.blogspot.com/2006/03/vogelgrippe-im-deutschen-beamtenstaat_14.html' title='Vogelgrippe im Deutschen Beamtenstaat'/><author><name>Oberthal online</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00233595127686763697</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_Dkdal2eMLwk/So1PI5Wnq6I/AAAAAAAAAAM/EtteO2SIbwQ/S220/charlie.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry></feed>
